Adolf Strübe malte 1956 Wandgemälde im Lörracher Kreiskrankenhaus; Alter 74 bei Vollendung

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Die Sgraffito-Kunst ist eine historische Technik, die seit dem 12. Jahrhundert in Europa verwendet wird. Sie wird häufig an Außenwänden von Gebäuden angewendet und basiert auf dem Einkratzen von Ornamenten aus Putz, Glas, Keramik oder Gold. Die Technik hat ihren Ursprung im almohadischen Spanien und wurde in Florenz ab etwa 1300 nachweisbar. Sgraffito-Dekorationen sind oft in zwei Farben gehalten, wobei ein Struktur- und ein Farbkontrast entsteht. Diese Kunstform hat sich in verschiedenen Regionen unabhängig voneinander entwickelt und ist bekannt für ihre langlebige Haltbarkeit und ihre Fähigkeit, auch unter ungünstigen Witterungsverhältnissen zu bestehen.

Adolf Strübe (* 7. Dezember 1881 in Maulburg; † 23. September 1973 in Schopfheim) war ein deutscher Maler, der nach von seinen Lehrern an der Karlsruher Kunstakademie beeinflussten Anfängen noch vor dem Ersten Weltkrieg zu einem eigenständigen Maler der Moderne wurde.

1956 vollendete Strübe im Alter von 74 Jahren Wandgemälde im Lörracher Kreiskrankenhaus und ein Sgraffito an der Gewerbeschule Lörrach.