Markkleeberger Stadtrat unterstützt Olympia-Bewerbung in Markkleeberg; Kanupark als Wettkampfstätte festgelegt
Markkleeberg: Markkleeberg sagt Ja zu Olympia
Markkleeberg sagt Ja zu Olympia
Der Markkleeberger Stadtrat hat sich am Mittwochabend, 29. April 2026, einstimmig zur Olympia-Bewerbung bekannt. Der Kanupark am Markkleeberger See soll Wettkampfstätte für die Disziplinen Kanu-Slalom und Kajak-Cross werden.
In öffentlicher Sitzung wurde im Großen Lindensaal der Grundsatzbeschluss zur Unterstützung einer deutschen Olympia-Bewerbung für die Spiele 2026, 2040 oder 2044 gefasst. Sollte der Kanupark Bestandteil der finalen deutschen Bewerbung werden, richtet die Stadt einen Olympia-Ausschuss ein.
Der nächste Meilenstein für eine deutsche Olympia-Bewerbung ist der 4. Juni. Dann müssen die vertieften Bewerbungskonzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht werden. Am 26. September wählt die DOSB-Mitgliederversammlung den nationalen Kandidaten für die internationale Olympia-Bewerbung.
Die Chancen für Markkleeberg stehen sehr gut: Der Kanupark ist Teil der Olympia-Bewerbung von Berlin+ mit dem Juniorpartner Leipzig, außerdem von Hamburg und Rhein-Ruhr. Einzig München setzt auf Augsburg. Erst am vergangenen Samstag wurde im Kanupark die Kampagne “Markkleeberg bewegt” vorgestellt.