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title: "Statistisches Bundesamt Inflation in Deutschland im April weiter beschleunigt; höchster Stand seit Anfang 2024"
sdDatePublished: "2026-04-30T08:09:00Z"
source: "https://www.nordlb.de/meine-nordlb/download/research-dokument-14094?cHash=38bb0039f36c08d79abebd00c7a7ac9b"
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Statistisches Bundesamt Inflation in Deutschland im April weiter beschleunigt; höchster Stand seit Anfang 2024

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
29.04.2026
28.04.2026
31.12.2025
Ytd %
DAX
23.954,56
24.018,26
24.490,41
-2,2
MDAX
30.010,78
30.057,46
30.617,67
-2,0
TECDAX
3.624,95
3.596,65
3.622,27
0,1
EURO STOXX 50
5.816,48
5.836,10
5.791,41
0,4
STOXX 50
4.992,32
5.026,33
4.918,02
1,5
DOW JONES IND.
48.861,81
49.141,93
48.063,29
1,7
S&P 500
7.135,95
7.138,80
6.845,50
4,2
MCSI World
4.606,78
4.614,35
4.430,38
4,0
MSCI EM
1.618,42
1.616,88
1.404,37
15,2
NIKKEI 225
59.917,46
59.917,46
50.339,48
19,0
Euro in USD
1,1677
1,1716
1,1745
-0,6
Euro in YEN
187,20
186,88
183,58
2,0
Euro in GBP
0,8663
0,8665
0,8717
-0,6
Bitcoin (USD)
75.961,92
76.351,62
87.598,39
-13,3
Gold (USD)
4.553,79
4.590,49
4.319,37
5,4
Rohöl (Brent ICE USD)
118,03
111,26
60,85
94,0
Bund-Future
124,75
125,13
127,57

Rex
122,66
122,92
124,38

Umlaufrendite
3,05
3,03
2,78

3M Euribor
2,149
2,15
2,026

12M Euribor
2,765
2,731
2,243

Bund-Rendite 10J.
3,11
3,067
2,855

Bund-Rendite 20J.
3,533
3,514
3,383

US-Treasuries 10J.
4,43
4,346
4,167

CO2 Emissionsrechte
73,20
75,11
87,37
-16,2
  Quelle: Bloomberg

Zeit
 CET
Land Indikator
für
Prognose
NORD/LB

Konjunktur

08:00
DE
Einzelhandelsumsätze sa M/M
Mär
-0,3%
08:00
DE
Einzelhandelsumsätze nsa Y/Y
Mär
0,5”
09:55
DE
Arbeitslosenquote sa
Apr
6,3%
09:55
DE
Arbeitslosigkeit Veränderung sa M/M
Apr
4K
10:00
DE
BIP sa Q/Q, vorl.
Q1
0,0%
10:00
DE
BIP wda Y/Y, vorl.
Q1
0,1%
10:00
DE
BIP nsa Y/Y, vorl.
Q1
0,1%
11:00
EU
BIP sa Q/Q, vorl.
Q1
0,2%
11:00
EU
BIP sa Y/Y, vorl.
Q1
0,9%
11:00
EU
HVPI M/M, vorl.
Apr P
0,9%
11:00
EU
HVPI Y/Y, vorl. (Flash Estimate)
Apr P
2,9%
11:00
EU
HVPI Kernrate Y/Y, vorl.
Apr P
2,2%
11:00
EU
Arbeitslosenquote sa
Mär
6,2%
13:00
GB
BoE Zinsentscheidung

3,75%
14:15
EU
EZB-Einlagesatz

2,00%
14:15
EU
EZB-Hauptrefinanzierungssatz

2,15%
14:15
EU
EZB-Spitzenrefinanzierungssatz

2,40%
14:30
US
BIP sa ann.
Q1
1,7%
14:30
US
BIP Preisdeflator sa ann.
Q1
4,0%
14:45
EU
EZB-Pressekonferenz mit C. Lagarde

Unternehmen/Sektor

02:00
KO
Samsung Electronics
Q1
07:00
DE
BASF
Q1
07:00
DE
DHL
Q1
07:30
DE
Volkswagen Group
Q1
08:00
DE
MTU Aero Engines
Q1
22:30
US
Apple
Q2

Die infolge des Iran‑Kriegs stark gestiegenen Ölpreise haben die
Inflation in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statisti-
schen Bundesamtes im April weiter beschleunigt. Waren und
Dienstleistungen verteuerten sich y/y um 2,9%, nach 2,7% im
März und 1,9% im Februar. Damit erreichte die Teuerungsrate
den höchsten Stand seit Anfang 2024, blieb aber leicht unter den
Erwartungen von Ökonomen, die mit 3,0% gerechnet hatten.

Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im Zuge des Iran-
Kriegs im April weiter eingetrübt. Das Barometer fiel auf 93,0
Punkte, nach revidiert 96,2 Punkten im März, und blieb damit un-
ter den Erwartungen von 95,2 Punkten. Besonders Konsumenten,
der Einzelhandel und Dienstleister zeigten sich skeptischer.

Unternehmen zahlten in Deutschland 2025 im Schnitt EUR
45,00 je Arbeitsstunde (+3,6%). Damit lagen die Arbeitskosten
laut Statistischem Bundesamt rund 29% über dem EU-Durch-
schnitt von EUR 34,90. Die höchsten Arbeitskosten fielen in Lu-
xemburg (EUR 56,80), Dänemark (EUR 51,70) und den Nieder-
landen an (EUR 47,90). Allerdings hat Belgien (Vorjahr Platz 3)
noch keine Zahlen geliefert. Die Länder mit den niedrigsten Ar-
beitskosten waren Bulgarien (EUR 12,00), Rumänien (EUR
13,60) und Ungarn (EUR 15,20).

Tagesausblick: Der heutige Handelstag hat es in sich und wartet
mit diversen Indikatoren und Entscheidungen auf. Neben den Um-
satz- und Arbeitslosendaten liegt der Fokus vor allem auf den
Zinssitzungen von Bank of England und EZB. Angesichts der gro-
ßen Unsicherheiten bei den Verbraucherpreisen gehen wir bei
beiden von einer Wait-and-See Strategie aus. Zwar sind die Infla-
tionsraten zuletzt gestiegen, die Geldpolitiker müssten aber län-
gerfristige Tendenzen erkennen, was angesichts der ungewissen
Lage in der Straße von Hormus derzeit schwierig ist. Außerdem
wird noch einmal spannend, wie die US-Konjunktur in Q1 dieses
Jahres „performte“. Die jüngsten Einzelhandelsdaten waren zwar
vielversprechend, der Schein könnte aber durchaus trügen.

Die Aktienbörsen in Europa und den USA hatten die steigenden
Ölpreise im Blick und schlossen überwiegend schwächer. Für et-
was Verunsicherung sorgte auch die Uneinigkeit der US-Noten-
banker – die den Leitzins wie erwartet unverändert beließen – im
Hinblick auf den Ausblick für künftige Zinsentscheidungen.

DAX -0,27%;MDAX -0,16%; TecDAX +0,79%

Dow Jones -0,57%; S&P 500 -0,04%; Nasdaq Comp. +0,04%

Im asiatischen Handel profitierten heute Nacht Techaktien von
überwiegend positiv aufgenommen Quartalszahlen von Alphabet,
Amazon, Meta, Microsoft, die erst nach Börsenschluss an der
Wallstreet veröffentlicht wurden, sowie Samsung.

Die Deutsche Bank steigerte ihren Gewinn in Q1 auf einen Re-
kordwert und übertraf die Markterwartungen. Der Nachsteuerge-
winn legte um 8% auf EUR 2,2 Mrd. zu, der den Aktionären zuzu-
rechnende Nettogewinn erreichte EUR 1,9 Mrd. und lag damit
über den Analystenschätzungen von EUR 1,77 Mrd. Zuwächse
verbuchten vor allem das Privatkundengeschäft und die Vermö-
gensverwaltung, während das Investmentbanking und das Fir-
menkundengeschäft schwächer abschnitten.

Adidas trotzt der Rabattschlacht und dem schwachen Dollar: Der
Umsatz stieg in Q1 währungsbereinigt um 14% auf EUR 6,6 Mrd.,
in Euro um 7%. Das Betriebsergebnis legte um 16% auf EUR
705 Mio. zu, die Bruttomarge sank jedoch auf 51,1% (Vj.: 52,1%)
– belastet durch Wechselkurse und US‑Zölle. Wachstumstreiber
waren vor allem das Onlinegeschäft und eigene Läden. An der
Jahresprognose hält der Konzern fest.

Wacker Chemie profitierte in Q1 (insbes. im März) von vorgezo-
genen Bestellungen infolge der Unsicherheiten durch den
Iran‑Krieg. Das operative Ergebnis (EBITDA) sprang um 45% auf
EUR 173 Mio., begünstigt auch durch Kostensenkungen. Trotz
des starken Jahresstarts bestätigte der Konzern wegen schwan-
kender Auftragseingänge seine EBITDA‑Prognose von EUR 550
Mio. bis EUR 700 Mio.

Mercedes‑Benz Mercedes‑Benz verbuchte in Q1 einen operati-
ven Gewinnrückgang um 17% auf EUR 1,9 Mrd., schnitt damit
aber besser ab als befürchtet. Dank vieler neuer Modelle, gut ge-
füllter Auftragsbücher und sinkender Sonderkosten stellt der Kon-
zern für das zweite Halbjahr und das Gesamtjahr eine deutliche
Ergebnisverbesserung in Aussicht.

Befürchtungen über eine länger andauernde Sperrung der
Strasse von Hormuz ließen die Ölpreise weiter steigen.

Weitergabe am: 30.04.2026 06:43:18

NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar.
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