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title: "FDP/KSG-Fraktion beantragt Verknüpfung Linie 18 am Bahnhof Köln-Süd; Unterführung-Planung koordiniert"
sdDatePublished: "2026-04-30T13:50:00Z"
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  - name: "transport"
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  - "Bonn"
  - "Bergheim"
  - "Köln"
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FDP/KSG-Fraktion beantragt Verknüpfung Linie 18 am Bahnhof Köln-Süd; Unterführung-Planung koordiniert

Antrag/Anfrage FDP/KSG

www.FDP-Koeln.de

Herr Oberbürgermeister
Torsten Burmester

An den Vorsitzenden
des Ausschusses für Stadtentwicklung
und regionale Zusammenarbeit
Herrn Niklas Kienitz

FDP/KSG-Fraktion
Im Rat der Stadt Köln

Rathaus · 50667 Köln
Telefon 0221. 221-23830
fdp-ksg-fraktion@stadt-koeln.de

Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 30.04.2026
AN/0629/2026
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium
Datum der Sitzung
Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit
07.05.2026

Verknüpfung Linie 18 mit Bahnhof Köln-Süd
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die FDP/KSG-Fraktion bittet, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sit-
zung des Ausschusses für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit zu nehmen.

Für den März 2026 hatte die Verwaltung eine Vorlage zum Planfeststellungsverfahren für die
Erneuerung der Eisenbahnüberführungen Luxemburger Straße und Zülpicher Straße (Num-
mer 0373/2026) eingebracht. Sowohl im Erläuterungsbericht (Anlage 3) als auch in der städ-
tischen Stellungnahme (Anlage 4) wird auf die möglichst barrierearme Verknüpfung der am
Bahnhof Köln-Süd verkehrenden Linien und der KVB-Linie 18 eingegangen.

Dafür soll ein Mittelbahnsteig auf der Luxemburger Straße unterhalb der neu zu errichtenden
Eisenbahnunterführung errichtet werden. Außerdem ist von Aufzügen von den DB-Bahnstei-
gen zur Luxemburger Straße die Rede. Bei der Stadt Köln laufen die Angebote der Bahn of-
fensichtlich ins Leere, denn es gibt keine abgestimmte Planung für die konkrete Errichtung
des Mittelbahnsteiges und optimale Lage der Aufzüge.

Dabei ist die oberirdische Haltestelle eine sinnvolle Übergangslösung bis eine mögliche in
diesem Bereich unterirdische Führung der beschlossenen Metrolinie von Bonn über Brühl
nach Köln ggf. eine zwischen Barbarossaplatz und Südbahnhof platzierte U-Bahn-Station er-
möglicht. Eine erste Stufe zur Klärung dieser Fragen ist die vor sechs Jahren mit breiter
Mehrheit beschlossene Machbarkeitsstudie für die Führung des KVB-Schienenverkehrs rund
um diesen Knoten.

„Schon 2020 hatte der Stadtrat eine Machbarkeitsstudie für den Barbarossaplatz beschlos-
sen, sie sollte unter anderem klären, ob es sich lohnt, die Stadtbahnlinie 18 unter die Erde zu
legen. Doch 2022 teilte die Stadt mit, erst 2023 solle mit der Studie begonnen werden. Im

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Jahr 2023 hieß es dann, dass frühestens 2026 gestartet werden. Das hatte für einige Kritik
aus dem Rat gesorgt.“ So heißt es im Kölner Stadt-Anzeiger am 13.04.2026.

In diesem Zusammenhang bitten wir um Beantwortung folgender Fragen.

1. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass die Planung der DB in Sachen Unterführung und
Aufzüge mit einer ober- und später unterirdischen Haltestelle der Linie 18 möglichst optimal
kompatibel ist?

2. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass mit dem Abschluss der von der DB für Ende der
20er Jahre geplanten Aufweitung der Unterführung der Luxemburger Straße ein für eine spä-
tere unterirdische Lösung förderunschädlicher provisorischer Bahnsteig errichtet wird, damit
möglichst schnell eine bessere Verknüpfung beider ÖPNV-Angebote geschaffen wird?

3. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass der Ratsbeschluss zur Erstellung einer Machbar-
keitsstudie für die Führung des KVB-Schienenverkehrs am Barbarossaplatz endlich umge-
setzt wird, damit die Ergebnisse möglichst schnell in die weitere ÖPNV-Planung und den
SUMP (Sustainable Urban Mobility Plan) einfließen können?

Die Verwaltung wird gebeten, die Antworten auch dem Mobilitätsausschuss vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ulrich Breite

gez. Ralph Sterck
Geschäftsführer

Sprecher für Stadtentwicklung