SC Viernheim gewinnt Deutschen Meistertitel in Willy-Brandt-Haus, Berlin; mit 30:0 Punkten Rekord „Es war eine fantastische Saison“ | Schachbundesliga „Es war eine fantastische Saison“ 26 ist Geschichte. Im Willy-Brandt-Haus in Berlin konnte das Team des neuen Deutschen Meisters SC Viernheim den Pokal entgegennehmen. Die Schachfreunde Berlin und der Berliner Schachverband hatten die zentrale Endrunde bestens organisiert. Stefan Martin, Teamchef des SC Viernheim, freute sich: „Es war eine fantastische Saison. Wir hatten einen sehr engen Kampf gegen Wolfhagen, den wir auch hätten verlieren können. Aber die anderen Spiele waren souverän. Mit 30:0 Punkten haben wir unseren eigenen Rekord eingestellt. Aber der Abstand war noch nie so groß. Das ist bedauerlich. Ich wünsche der Bundesliga deutlich mehr Spannung.“ Zufrieden war auch der Jan Werner, der Teamchef des bis dahin amtierenden Deutschen Meisters Düsseldorfer SK. Er hatte zu Saisonbeginn den Klassenerhalt als Ziel erklärt. „Es war nicht einfach für diese Saison eine Mannschaft aufzustellen, nachdem unser Hauptsponsor weggebrochen ist. Im Laufe der Saison hat sich jedoch ein Team gefunden. Die Spieler kämpfen bis zum Schluss. Die Partien werden ausgefochten. Dass wir schon in Baden-Baden den Klassenerhalt schaffen würden, war für uns unvorstellbar“, erklärte Werner. Der Klassenerhalt war auch das ausgegebene Ziel des SC Heimbach-Weis-Neuwied. In der 13. Runde hatte das Team überraschend ein 4:4 gegen Baden-Baden erreicht. Der Vorsitzende Christian Fink war dementsprechend zufrieden: „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Hervorzuheben ist das Unentschieden von Leon Livaic gegen Anand. Die ersten 22 Züge sind so gekommen wie Leon es analysiert hat.“ Fink kann weiter für die 1. Liga planen. Dabei soll der Kader erhalten und mit jungen Talenten aufgefüllt werden. Eine tolle Leistung zeigte Luis Engel vom Hamburger SK. 9 Punkte aus 13 Partien sind seine stolze Bilanz. „Die Saison lief für mich extrem gut. Ich bin ungeschlagen. Ein- oder zweimal hatte ich das Glück des Tüchtigen. Ich bin sehr zufrieden.“ Sein Ziel ist es, über 2600 Elo-Punkte zu erreichen. Er hat nun 2595 Elo-Punkte. Darüber hinaus hat er einen großen Wunsch. „Mein Traum ist es, bei Olympia für Deutschland spielen zu können“, sagte der Jurist. Sein Mannschaftskollege Niclas Huschenbeth steuerte am Wochenende zwei Punkte für die Hamburger bei. „Die Saison war für mich ziemlich normal. Gegen Rapport habe ich verloren, jetzt gegen Feuerstack gewonnen. Der Rest war remis. Ich hätte mir etwas mehr Siege gewünscht, aber wenn man in einem Team spielt, dann sind wenig Niederlagen nicht so schlecht.“ Rustam Kasimdzhanov vom Vize-Meister Baden-Baden erzielte in dieser Saison 7,5 Punkte aus 13 Partien. „Meine Saison war schwierig. Ich hatte eine unnötige Niederlage, aber ich bin insgesamt nicht unzufrieden“, sagte er. Der FIDE-Weltmeister von 2004 spielt außer in der Bundesliga keine Turnierpartien. Er arbeitet als Trainer. Vom Kandidatenturnier zurück in die Bundesliga: Matthias Blübaum spielte für die Schachfreunde Deizisau am Spitzenbrett. Seine Bilanz: drei Remis. Damit war er nicht zufrieden, wie er imBluhmecke Schach-Podcasterzählte. Nach der Saison ist vor der Saison. Im Oktober werden die Bretter in der Schachbundesliga wieder freigegeben. Viernheim mit 30:0 Punkten, MSA und Dresden steigen ab (15. Spieltag) Dinara Wagner hatte 40 Züge notiert, aber nur 39 ausgeführt. Der Notationsfehler kostete sie die Partie durch Zeitüberschreitung. Ihr Mann Dennis Wagner saß daneben, tröstete sie – und gewann wenig später seine eigene Partie gegen Lukas Winterberg. Damit war der Mannschaftssieg des SC Viernheim in der letzten Runde sichergestellt: 30:0 Mannschaftspunkte, kein Novum in der… Weiterlesenüber Viernheim mit 30:0 Punkten, MSA und Dresden steigen ab (15. Spieltag) über Viernheim mit 30:0 Punkten, MSA und Dresden steigen ab (15. Spieltag) Der SC Viernheim ist Deutscher Meister (14. Spieltag) Als um 14 Uhr Sophie Lehsnau, Vizepräsidentin des Landessportbunds Berlin, am Brett von Shakhriyar Mamedyarov und Viswanathan Anand 1.e2-e4 zog, war die Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen längst gefallen. Aber mit einem Sieg über Viernheim hätte der einstige Serienmeister aus Baden-Baden vor 550 Zuschauern im Willy-Brandt-Haus die Entscheidung zumindest vertagen können… Weiterlesenüber Der SC Viernheim ist Deutscher Meister (14. Spieltag) über Der SC Viernheim ist Deutscher Meister (14. Spieltag) Endrunde in Berlin: Impressionen von den ersten beiden Spieltagen Die Bundesliga feiert ein großes Event in würdigem Rahmen. Grund genug ein paar Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Auf drei Etagen finden die Partien, Analysen, Streaming, Pressearbeit und auch jede Menge Networking statt ... Weiterlesenüber Endrunde in Berlin: Impressionen von den ersten beiden Spieltagen über Endrunde in Berlin: Impressionen von den ersten beiden Spieltagen --- Source: https://schachbundesliga.de/artikel/742 sdDatePublished: 2026-04-30T06:03:00Z Topics: chess, sport event, sport achievement, sport organisation Locations: Bergstraße, Göttingen, Berlin, Bodenseekreis, Neuwied, Hamburg