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title: "Staatsbetrieb SIB – Bauleistungen 550 Mio € in Sachsen umgesetzt; Zwingerhof fertig saniert, Schlosskapelle rekonstruiert."
sdDatePublished: "2026-04-30T17:01:00Z"
source: "https://www.sib.sachsen.de/download/Publikationen/2026_Zentrale_TB_2025.pdf"
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  - name: "construction and property"
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  - "Moritzburg"
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  - "Borna"
  - "Bautzen (Landkreis)"
  - "Görlitz"
  - "Plauen"
  - "Zwickau"
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Staatsbetrieb SIB – Bauleistungen 550 Mio € in Sachsen umgesetzt; Zwingerhof fertig saniert, Schlosskapelle rekonstruiert.

Tätigkeitsbericht 2025

Tätigkeitsbericht 2025

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Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort des Staatsministers der Finanzen................................................................................................. 04
2. Vorwort der Geschäftsführung ....................................................................................................................... 06
3. Der Staatsbetrieb SIB........................................................................................................................................... 08
4. Die Jahresergebnisse im Überblick ................................................................................................................. 10
5. Die Geschäftsentwicklung 2025...................................................................................................................... 11
Planungs- und Baumanagement.................................................................................................................... 11
Ausgewählte Baumaßnahmen......................................................................................................................... 12
Immobilienmanagement und -steuerung................................................................................................... 22
Zentrales Flächenmanagement ....................................................................................................................... 28
Zentralstellen........................................................................................................................................................... 34
Zentralstelle Zuwendungsbau .................................................................................................................. 34
Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement............................................................................ 34
Shared Service Center ......................................................................................................................................... 36
6. Die Standorte........................................................................................................................................................... 38
Niederlassung Bautzen....................................................................................................................................... 38
Niederlassung Chemnitz..................................................................................................................................... 40
Niederlassung Dresden I ................................................................................................................................... 42
Niederlassung Dresden II ................................................................................................................................... 44
Niederlassung Leipzig I ...................................................................................................................................... 46
Niederlassung Leipzig II ..................................................................................................................................... 48
Niederlassung Zwickau ....................................................................................................................................... 50
7. Organisation und Aufsicht................................................................................................................................. 52

schaftlich herausfordernden Zeiten stabil und
handlungsfähig zu halten.
So stand am Ende eines herausfordernden
Jahres dennoch eine beachtliche Bilanz: Bau­
leistungen im Umfang von 550 Millionen €
wurden umgesetzt, weitere 368,5 Millionen €
flossen in die Bewirtschaftung der Liegen­
schaften.
Die Vielfalt allein bei den Großprojekten zeigt
die Herausforderungen, vor denen die Mit­
arbeiterinnen und Mitarbeiter des SIB jeden
Tag stehen. Da denke ich an die Richtfeste für
das neue Amtsgericht in Zwickau und dem
hochinnovativen Wissenschaftsgebäude des
»Global Hub« in Leipzig oder die Bauüber­
gaben der fertig sanierten Gebäude für das
Kutschen­museum im Schloss Augustusburg
oder den Beyer-Bau der TU Dresden für die
Bau­inge­nieur- und Geowissenschaften. Zum
Jahresende folgten mit den Übergaben des
fertig sanierten Zwingerhofes und der rekon­
struierten Schlosskapelle im Dresdner Residenz­
schloss noch zwei ganz besondere Höhepunkte
mit großer öffentlicher Wirkung.
Diese Beispiele haben nicht nur mich sehr
beeindruckt. Sie zeigen, dass staatliches Bauen
immer auch einem besonderen Interesse der
Öffentlichkeit unterliegt. Staatliches Handeln
wird hierbei sichtbar und trägt zur erfolg­
reichen und nachhaltigen Entwicklung des
Freistaates bei.
Ein weiterer Aspekt der Arbeit des SIB im Jahr
2025 ist herauszuheben: die konsequente
Weiterentwicklung des Immobilienportfolios
des Freistaates hin zu einer modernen, verläss­
lichen Infrastruktur, die den Bedürfnissen von
Verwaltung, Bildung, Wissenschaft, Kultur und
denen der Bürgerinnen und Bürger gerecht
wird. Der Fokus auf energetische Sanierung
bzw. Umrüstung, Digitalisierung von Prozessen
und ein effektives Facility Management hat
1. Vorwort des Staatsministers der Finanzen
04 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch das Jahr 2025 stand beim Staatsbetrieb
Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
(SIB) ganz im Zeichen von Zuverlässigkeit,
Effizienz und Verantwortung. Öffentliche
Liegenschaften wie Wissenschafts-, Kultur- und
Verwaltungsgebäude sind nicht nur Funktions­
räume, sondern identitätsstiftende Orte mit
Bürgernähe. Umso wichtiger, dass sich der SIB
als moderne und vorausschauende Hochbau-
und Liegenschaftsverwaltung präsentiert. Von
der Objektplanung über Sanierung oder Neubau
bis hin zur Bewirtschaftung von Immobilien und
Flächen setzen die Mitarbeiterinnen und Mit­
arbeiter des SIB die vorhandenen Ressourcen
effizient, transparent und nachhaltig ein. Sie
verbinden wirtschaftliche Tragfähigkeit mit
sozialer Verantwortung, ökologischer Verträg­
lichkeit und technischer Innovationskraft.
Dabei stand das vergangene Jahr gleich zu
Beginn unter schwierigen Vorzeichen. Der
Doppelhaushalt 2025 / 2026 wurde erst im
Sommer verabschiedet, weshalb die erste
Jahreshälfte durch eine Haushaltssperre ge­
prägt war. Diese hatte auch Auswirkungen auf
Investitionsvorhaben, Planungsprozesse und
Beschaffungsentscheidungen. In dieser Phase
hat der SIB gezeigt, dass er auch unter strengen
finanziellen Rahmenbedingungen handlungs­
fähig bleibt.
Die Balance zwischen notwendiger Instand­
haltung, sicherer Betriebsführung und plan­
mäßiger Weiterentwicklung erfordert Weitsicht,
klare Zielsetzungen und eine enge Abstim­
mung aller Beteiligten. Denn Investieren in
schwierigen Zeiten heißt, die finanziellen
Ressourcen gezielt, verantwortungsvoll und
langfristig wirksam einzusetzen. Das etwa
1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zäh­
lende SIB-Team rund um die Geschäftsführer
Oliver Gaber und Falk Reinhardt trägt jeden Tag
dazu bei, durch gewissenhaftes Haushalten,
gute Planung und nachhaltige Beschaffungs­
politik den Freistaat Sachsen auch in wirt­
Christian Piwarz
Sächsischer Staatsminister der Finanzen

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nicht nur zu Kosteneinsparungen geführt,
sondern auch zu einer spürbaren Verbesserung
der Nutzungsqualität. Die Betrachtung von
Lebenszykluskosten, die Berücksichtigung von
Umweltaspekten und die Förderung klima­
freundlicher Bauweisen sind Kernbausteine
einer nachhaltigen Immobilienpolitik, die sich
in diesem Bericht deutlich widerspiegeln.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, hinter den
Zahlen, Daten und Fakten auf den nachfol­
genden Seiten stehen die engagierte Arbeit und
hohe Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des SIB. Ihnen gilt mein be­
sonderer Dank für ihren täglichen Einsatz, für
ihre Expertise und für ihr Herzblut, das sicher­
lich in so manches Projekt geflossen ist. Mein
Dank geht natürlich auch an die Geschäfts­
führung und an die Mitglieder des Verwaltungs­
rates für ihre Unterstützung und Begleitung.
Es gab viele Termine in meinem ersten Jahr
als Finanzminister des Freistaates Sachsen,
die mir lange und nachträglich in Erinnerung
bleiben werden, die mich beeindruckt und mir
neue Einblicke gegeben haben. Die Baubesich­
tigungen, Baufeiern und der Austausch mit
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SIB
gehören definitiv dazu.
Mit besten Grüßen
Christian Piwarz
Sächsischer Staatsminister der Finanzen 
Blick in den sanierten Zwingerhof

wir am Amtsgericht Zwickau Richtfest für
einen Neubau, der künftig alle Standorte zen­
tral vereint. In Leipzig markierte das Richtfest
am »Global-Hub« – einem zukunftsweisenden
Hybridbau mit Fokus auf den Baustoff Holz –
einen Meilenstein für moderne Arbeits- und
Forschungswelten im urbanen Raum. Die Fer­
tigstellung des Polizeireviers in Borna befindet
sich auf der Zielgeraden und das Revier wird
2026 übergeben. Bereits erfolgreich abgeschlos­
sen wurde der Neubau für das Institut für
Bewegungswissenschaften an der Technischen
Universität Chemnitz, das nun modernste
Möglichkeiten zur Analyse von Bewegungs­
abläufen bietet.
Die feierliche Wiedereröffnung des Kutschen­
museums im Schloss Augustusburg sowie die
umfassenden, denkmalgerechten Sanierungen
des Beyer-Baus der Technischen Universität
Dresden und des Dresdner Zwingerhofs zeigen,
dass es dem SIB immer wieder aufs Neue ge­
lingt, die Brücke zwischen dem baukulturellen
Erbe und einer modernen zukunftsweisenden
Nutzung zu schlagen. Das Residenzschloss
Dresden erhielt mit der Schlosskapelle, die auch
auf unserem diesjährigen Titelbild zu sehen ist,
ein weiteres Highlight zurück. Nach jahrzehnte­
langer kunstvoller Rekonstruktion erstrahlt sie
nun in neuem Glanz.
Insgesamt wurden im Bereich des Planungs-
und Baumanagements 1.997 Baumaßnahmen
für den Freistaat Sachsen, den Bund und
Dritte mit Bauleistungen im Wert von rund
550 Mio. € realisiert.
2. Vorwort der Geschäftsführung
06 |
Auch das Jahr 2025 stand im Zeichen der
Nachhaltigkeit. So werden auch zukünftig die
vom SIB bewirtschafteten Liegenschaften
des Freistaates zu 100 Prozent mit Strom aus
erneuerbaren Energien versorgt – ein Erfolg,
der durch die enge Zusammenarbeit unserer
Leitstelle Energie mit der Zentralstelle Vergabe-
und Vertragsmanagement (VVM) ermöglicht
wurde. Auch unsere CO2-Strategie nimmt kon­
krete Formen an: Die sukzessive Umstellung
auf LED-Beleuchtung, der Ausbau digital ver­
netzter Energiezähler und die Umrüstung
unseres eigenen Fuhrparks mit 15 neuen
Elektrofahrzeugen sind dafür sichtbare Zei­
chen. Zudem unterstützt der SIB den Ausbau
der öffentlichen Ladeinfrastruktur, indem er
landeseigene Flächen über das FlächenTOOL
der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur
bereitstellt. Mit der Errichtung einer neuen
Wärmeversorgung und einer Photovoltaik-
Anlage im Klosterpark Altzella konnten wir
zudem erneut beweisen, dass Klimaschutz
auch unter anspruchsvollen denkmalpflege­
rischen Bedingungen realisierbar ist.
Unser Geschäftsbereich Zentrales Flächenma­
nagement (ZFM) entwickelte sich in diesem
Jahr erfolgreich weiter und vollzog mit der
Neukonzeptionierung der Vermögensrechnung
des Freistaates Sachsen (Grundvermögen für
eigene Zwecke) einen wichtigen Schritt. Dank
der aktuellen Grundsteuerbewertung konnte
das alte Clusterverfahren durch eine Einzel­
bewertung ersetzt werden. Das Ergebnis ist
eine deutlich höhere Präzision und Detail­
schärfe. Insgesamt betreute der Geschäftsbe­
Oliver Gaber und Falk Reinhardt
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
hinter uns liegt ein Geschäftsjahr, das für den
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und
Baumanagement (SIB) gleichermaßen fordernd
wie richtungsweisend war. In einem Umfeld,
das durch die besonderen Rahmenbedingungen
einer vorläufigen Haushaltsführung in der
ersten Jahreshälfte geprägt war, ist es uns
dennoch