Jugendhilfeausschuss Eimsbüttel fordert auskömmliche Finanzierung im Hamburger Doppelhaushalt 2027/2028; Ziel: zeitlich unbegrenzte Regelfinanzierung.
Drucksache - 22-2134
Die Drucksachewird, unter Berücksichtigung der Änderung, einstimmig angenommen.
Wir leisten seit Jahren verlässlich und niedrigschwellig zugängliche Unterstützung für Kinder, junge Menschen und ihre Familien in unserem Bezirk. Unsere Arbeit zielt u.a. darauf ab, Risiken früh zu erkennen, Stärken zu fördern und jungen Menschen sichere Räume sowie Orientierung im Lern- und Lebensalltag zu bieten. Dazu gehören unsere Abenteuerspielplätze, Spielhäuser, Häuser der Jugend, Jugendclubs, niedrigschwellige Beratungseinrichtungen, Kinder und Familienzentren und weitere in den Sozialräumen aktive Akteure.
Leider sehen wir uns seit längerer Zeit mit erheblicher Unterfinanzierung konfrontiert. Die finanziellen Mittel decken die steigenden Anforderungen nicht mehr ab und führen zu folgenden Problemen:
Probleme die Personalkosten tarifvertragsgetreu zu zahlen
Fehlende Sachkosten (Probleme Essensangebote aufrechtzuerhalten)
eingeschränkte Fortbildungs- und Supervisionsmöglichkeiten für Mitarbeitende
mangelnde Investitionsmöglichkeiten in Ausstattung, Räume und digitale Infrastruktur
Diese Situation gefährdet die Qualität unserer Arbeit und damit den Schutz, die Förderung und das Vertrauen der jungen Menschen in unseren Stadtteilen. Unter finanzieller Unsicherheit fällt es uns schwer, langfristige Planungen vorzunehmen, Kooperationen auszubauen und präventive Impulse dauerhaft zu verankern.
Allein die jetzt schon bekannte Personalkostensteigerungen von 5,8 % (Arbeitnehmerbrutto) macht eine deutliche Erhöhung der Rahmenzuweisung nötig, da die Personalkosten einen erheblichen Anteil an der Zuwendung ausmachen.
Wir sind überzeugt davon, dass eine angemessene Finanzierung nicht nur die Lebensqualität von Kindern, jungen Menschen und ihren Familien verbessert, sondern auch langfristig Kosten im Sozialsystem senken, indem Krisen frühzeitig verhindert und Ressourcen effizient eingesetzt werden.
Der Jugendhilfeausschuss Eimsbüttel bittet den Vorsitzenden der Bezirksversammlung, sich beim Hamburger Senat nachdrücklich dafür einzusetzen:
Sicherstellung einer auskömmlichen Finanzierung im Doppelhaushalt 2027
2028 für OKJA, JSA und FamFÖmit Deckung der Mehrbedarfe der Einrichtungen durch erhöhte Bedarfe, Kostensteigerung und den Tariferhöhungen
Überprüfung, wie die Projekte der FBV SAJF und FBV SIN, die weiterhin Bedarfe abdecken, planungssicher finanziert werden können,ohne dabei die Finanzierung der bestehenden Einrichtungen zu minimieren. Ziel sollte eine zeitlich unbegrenzte Regelfinanzierung der Projekte sein.
Damit OKJA, JSA und FamFÖweiterhin das Bollwerk Jugendhilfe bleiben können und somit notwendige zeitintensive, ressourcenintensive, teurere und individuellere (Krisen)-Hilfen verringert, im besten Fall vermieden werden, bedarf es einem refinanzierten Ausbau aller oben genannten Bereiche.
r OKJA, JSA und FamFÖ
mit Deckung der Mehrbedarfe der Einrichtungen durch erhö
hte Bedarfe, Kostensteigerung und den Tariferhö
fung, wie die Projekte der FBV SAJF und FBV SIN, die weiterhin Bedarfe abdecken, planungssicher finanziert werden kö
ohne dabei die Finanzierung der bestehenden Einrichtungen zu minimieren. Ziel sollte eine zeitlich unbegrenzte Regelfinanzierung der P
Damit OKJA, JSA und FamFÖ
weiterhin das Bollwerk Jugendhilfe bleiben kö
nnen und somit notwendige zeitintensive, ressourcenintensive, teurere und individuellere (Krisen)-Hilfen verringert, im besten Fall vermieden werden, bedarf es einem re
finanzierten Ausbau aller oben genannten Bereiche.