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title: "Mobile Medizinische Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Köln veröffentlicht Jahresbericht 2025; 9.956 Behandlungskontakte +20% zum Vorjahr"
sdDatePublished: "2026-04-30T13:05:00Z"
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Mobile Medizinische Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Köln veröffentlicht Jahresbericht 2025; 9.956 Behandlungskontakte +20% zum Vorjahr

Jahresbericht Mobiler Medizinischer Dienst - Stadt Köln

Mittwoch, 29. April 2026, 16:52 Uhr

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Fast 10.000 Behandlungskontakte – Zahl steigt um rund 20 Prozent zum Vorjahr an

Der Mobile Medizinische Dienst (MMD) des Gesundheitsamtes der Stadt Köln versorgt seit mehr als 30 Jahren wohnungslose und drogenabhängige Menschen in Köln. Jetzt liegt der Jahresbericht "Medizinische Grundversorgung wohnungsloser und drogenabhängiger Menschen in Köln" für 2025 vor.

Im vergangenen Jahr hat das Team desMMD1.681 Patient*innen behandelt. Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungskontakte auf 9.956 (im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von rund 20 Prozent). 679 Personen ließen sich erstmalig vomMMDbehandeln. Die Personen waren zwischen 17 bis 92 Jahre alt, das Durchschnittsalter lag bei den Frauen bei 46 und bei den Männern bei 46,8 Jahren. In den vergangenen Jahren ist – absolut wie prozentual – eine Entwicklung zu einer größeren Zahl älterer Patient*innen nachweisbar.

Die meisten Personen suchen denMMDwegen internistischer Erkrankungen unter anderem zur Behandlung akuter Infektionserkrankungen der Atemwege oder auch chronischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, chronische Atemwegserkrankungen oder Stoffwechselkrankheiten auf. Weitere häufige Behandlungsanlässe sind Hauterkrankungen und akute Verletzungen oder chronische Wunden.

Medizinische Behandlungen erfolgen mit einem Konzept aufsuchender Arbeit im direkten Lebensumfeld. Die Sprechstunden finden in Behandlungsräumen statt, die die Einrichtungen der Wohnungslosen- und Drogenhilfe im Stadtgebiet für denMMDvorhalten. Dieses trägerübergreifende Konzept mit Nutzung gewachsener Strukturen, sich ergänzender Angebote und Kompetenzen hat sich seit Jahren bewährt.

Um die medizinische Versorgung wohnungs- und obdachloser Frauen zu verbessern, hat derMMDim Laufe des Jahres 2025 sowohl im Café Victoria (Drogenhilfe Köln) als auch im Café Auszeit (Sozialdienst Katholischer Frauen) Sprechstunden für Frauen etabliert. Um auch die Menschen zu erreichen, die die Kontaktstellen der Wohnungslosenhilfe nicht aktiv aufsuchen, wurde gemeinsam mit dem Verein OASE Benedikt Labree. V.und dem Aufsuchenden Suchtclearing(ASC) das sogenannteMedical Streetworkintensiviert.

Der vollständige Bericht ist im Ratsinformationssystem der Stadt Köln verfügbar unter: