Mario Voigt kämpft um jeden Industriearbeitsplatz in Thüringen; erstes Entlastungsgesetz erleichtert Investitionen

Ministerpräsident Voigt: „Wir kämpfen um jeden Industriearbeitsplatz in Thüringen“

Ministerpräsident Voigt: „Wir kämpfen um jeden Industriearbeitsplatz in Thüringen“

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai erklärt Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt: „Wir stehen an der Seite der fleißigen Thüringerinnen und Thüringer, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen. Thüringen soll ein Land der guten und sicheren Arbeitsplätze bleiben. Und wir müssen die Menschen, die jeden Tag anpacken, spürbar entlasten. Unser Credo lautet: Arbeit im Grünen Herzen Deutschlands muss sich lohnen.“

Voigt betonte, dass die wirtschaftliche Lage weiterhin angespannt sei. Deutschland befinde sich im dritten Jahr in Folge ohne nennenswertes Wachstum. Auch Thüringen spüre diese Entwicklung – stehe im Ländervergleich aber weiterhin vergleichsweise stabil da.„Die Lage ist ernst. Viele Industrieunternehmen stehen unter Druck – durch hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und internationale Unsicherheiten. Deshalb gilt für uns ganz klar: Wir kämpfen um jeden Industriearbeitsplatz in Thüringen. Jeder einzelne zählt für Wertschöpfung, für Wohlstand und für den Zusammenhalt in unserem Land.“Der Ministerpräsident verwies auf die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte der Landesregierung und konkrete Maßnahmen, wie das erste Entlastungsgesetz und die Erleichterungen von Vergaben. Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für Industrie und Mittelstand spürbar zu verbessern und Investitionen zu erleichtern.„Wer Industriearbeitsplätze sichern will, muss die Betriebe entlasten. Das heißt: Kosten runter, Tempo rauf. Wir brauchen weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und vor allem bezahlbare Energie. Gerade die Energiepreise sind ein entscheidender Standortfaktor für unsere Industrie.“Voigt hob hervor, dass Thüringen auf eine starke industrielle Basis und einen leistungsfähigen Mittelstand bauen könne.„Unsere Industrie ist das Rückgrat vieler Regionen in Thüringen. Hier entstehen gute, tarifgebundene und sichere Arbeitsplätze. Diese Stärke wollen wir erhalten und ausbauen – gerade in schwierigen Zeiten.“Abschließend unterstrich Voigt die Bedeutung von Arbeit für Gesellschaft und Zusammenhalt: „Arbeit schafft Wohlstand und Zusammenhalt. Deshalb verdient sie Respekt und Anerkennung – und eine Politik, die alles daransetzt, sie zu sichern und zu stärken.“

Hinweis: Ministerpräsident Mario Voigt wird morgen um 10 Uhr bei der DGB-Veranstaltung auf der Erfurter Anger sprechen.