Birgit Herkelmann-Mrowka geht am Verwaltungsgericht Köln Ende April 2026 in den Ruhestand; erste Frau an der Spitze eines nordrhein-westfälischen Verwaltungsgerichts
Verwaltungsgericht Köln:
Präsidentin des Verwaltungsgerichts Birgit Herkelmann-Mrowka geht in den Ruhestand
Präsidentin des Verwaltungsgerichts Birgit Herkelmann-Mrowka geht in den Ruhestand 30.04.2026
Die Präsidentin des Verwaltungsgerichts Köln Birgit Herkelmann-Mrowka geht mit Ablauf des Monats April 2026 auf eigenen Antrag in den Ruhestand. Sie ist seit mehr als 14 Jahren Präsidentin des Gerichts und war die erste Frau an der Spitze eines nordrhein-westfälischen Verwaltungsgerichts.
Birgit Herkelmann-Mrowka begann ihre richterliche Laufbahn 1991 beim Verwaltungsgericht Arnsberg. Von Dezember 1997 bis März 2001 war sie an das Ministerium der Justiz abgeordnet. Im Dezember 1999 wurde sie zur Richterin am Oberverwaltungsgericht ernannt. Von 2003 bis zu ihrer Ernennung zur Vorsitzenden Richterin am Oberverwaltungsgericht im Juli 2008 war sie Mitglied des Präsidentensenats unter Leitung von Dr. Michael Bertrams. Von 2003 bis 2011 war sie zugleich Personaldezernentin für die nordrhein-westfälische Verwaltungsgerichtsbarkeit. Am 1. Oktober 2011 trat sie das Amt der Präsidentin des Verwaltungsgerichts Köln an.
Zum Ende ihrer Amtszeit ist die 63-Jährige stolz auf die Bediensteten des Gerichts, die gerade auch in Zeiten von Personalmangel und andernorts zunehmenden Hotline-Angeboten in puncto Erreichbarkeit immer wieder Maßstäbe setzen. „Zudem ist die zügige Entscheidung mit einer hohen Qualität trotz aller Widrigkeiten von hohen Eingangslasten weiter unser aller Anspruch“, beschreibt Herkelmann-Mrowka das Leitbild der Richterinnen und Richter im Appellhof, das sie wie schon ihr Vorgänger im Präsidentenamt nach besten Kräften unterstützt habe. Auch sei es ihr immer ein Anliegen gewesen, dass das Verwaltungsgericht bürgernah mitten im Herzen von Köln seinen Sitz im Appellhof behalte. „Mit dem Beginn der Grundinstandsetzung vor wenigen Wochen ist nun endlich der Startschuss dafür gefallen, das historische Gebäude, das im November 2026 seinen 200sten Geburtstag feiern kann, durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen wieder in einen guten Zustand und zugleich bautechnisch auf neuesten Stand zu bringen“, freut sich Herkelmann-Mrowka.