Caritas-Kita St. Franziskus in Wirges führt Max Schrubbel-Projekt zu Zahngesundheit durch; Ängste vor Zahnarzt genommen Mit Max Schrubbel zu gesunden Zähnen Pressemitteilung Wirges Mit Max Schrubbel zu gesunden Zähnen Projekt der Caritas-Kita St. Franziskus in Wirges vermittelt spielerisch Wissen rund um Zahngesundheit und Ernährung. Erschienen am: 30.04.2026 Herausgeber: Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V. Pressestelle Bahnallee 16 56410 Montabaur presse@cv-ww-rl.de Mit Max Schrubbel zu gesunden Zähnen Projekt der Caritas-Kita St. Franziskus in Wirges vermittelt spielerisch Wissen rund um Zahngesundheit und Ernährung. Spielerisch Ängste abbauen: Beim Besuch in der Zahnarztpraxis sammeln die Vorschulkinder derKitaSt.Franziskus in Wirges erste positive Erfahrungen im Behandlungsstuhl.Caritasverband WWRL Ein großer Zahnarztstuhl, neugierige Kinderaugen - und mittendrin jede Menge Mut: Für die Kinder der Integrativen Caritas-Kindertagesstätte St. Franziskus in Wirges wurde das Projekt "Max Schrubbel" zu einem echten Erlebnis. Spielerisch, anschaulich und mit viel Spaß drehte sich dabei alles um gesunde Zähne und eine bewusste Ernährung. Gemeinsam mit Sozialraummitarbeiterin Anke Meurer tauchten die Kinder in die Welt von Max Schrubbel ein - einem sympathischen Begleiter, der ihnen zeigt, wie Zahnpflege richtig funktioniert. Das Projekt richtete sich an alle Kitakinder. In verschiedenen Einheiten setzten sich die Mädchen und Jungen intensiv mit gesunden und weniger gesunden Lebensmitteln auseinander. Ein einfaches Ampelsystem half dabei, den Überblick zu behalten: Grün steht für gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Gelb für Obst in Maßen und Rot für Süßigkeiten, die möglichst selten auf den Speiseplan gehören. Auch bei den Getränken wussten viele Kinder bereits gut Bescheid: Wasser, ungesüßter Tee und Milch gelten als ideale Durstlöscher, während zuckerhaltige Getränke eher die Ausnahme bleiben sollten. Gemeinsam wurde zudem darüber gesprochen, wie ein bewusster Umgang mit Süßigkeiten im Alltag gelingen kann. Als praktische Orientierung gilt: Die Menge sollte etwa einer Kinderhand entsprechen. Noch besser für die Zahngesundheit sind regelmäßige zuckerfreie Tage. Ein zentraler Bestandteil des Projekts war zudem die richtige Zahnpflege. Mit der sogenannten KAI-Methode - Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen - lernten die Kinder, wie gründliches Zähneputzen funktioniert. Dabei wurde nicht nur erklärt, sondern vor allem ausprobiert, geübt und gelacht. Unterstützt wurde das Projekt von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG RLP), die sämtliche Materialien zur Verfügung stellte und auch den Zahnarztbesuch finanzierte. Ein besonderesHighlightwar der Besuch der Gemeinschaftspraxis für Zahnheilkunde ZA Michael Wohlleben &Dr.Lars Schroeder in Wirges. Während alle Kinder am Projekt teilnahmen, konnten die Vorschulkinder den Praxisalltag hautnah erleben, auf dem Behandlungsstuhl Platz nehmen und verschiedene Geräte kennenlernen. Spielerisch schlüpften sie selbst in die Rolle von Zahnärztinnen und Zahnärzten - eine Erfahrung, die nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch mögliche Ängste nahm. Auch im Anschluss wurde das Thema weiter vertieft: Das Praxisteam kam in die Kita und arbeitete in kleinen Gruppen mit den Kindern. Dabei konnten sie ihre eigenen Zähne genau betrachten und die richtige Putztechnik üben. Mit Max Schrubbel macht Zahnpflege richtig Spaß.Holger Pöritzsch Durch diese intensive Arbeit in Kleingruppen konnten die Kinder ihr Wissen nachhaltig festigen, Sicherheit im Umgang mit der Zahnpflege gewinnen und mögliche Ängste weiter abbauen. Anfangs vorhandene Unsicherheiten einiger Kinder legten sich im Laufe des Projekts schnell. Die einfühlsame und kindgerechte Begleitung durch das Praxisteam trug maßgeblich dazu bei, dass die Kinder zunehmend neugierig wurden, Fragen stellten und aktiv mitmachten. Auch die Rolle der Eltern wurde thematisiert: So wird empfohlen, dass Eltern ihre Kinder etwa bis zum siebten Lebensjahr beim Zähneputzen täglich unterstützen und nachputzen. Ebenso wichtig sind regelmäßige Zahnarztbesuche - idealerweise zweimal im Jahr -, um frühzeitig Vertrauen aufzubauen und Ängsten vorzubeugen. "Wir haben das Projekt nach der Corona-Pause nun bereits im zweiten Jahr wieder durchgeführt und konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Wissen rund um Zahnhygiene feststellen", berichtet Anke Meurer. "Viele Kinder hatten zuvor noch keinen Kontakt zum Zahnarzt - umso wichtiger war es, ihnen diese Erfahrung in einem geschützten Rahmen zu ermöglichen. Sie wurden dabei sehr gut begleitet und versorgt." Am Ende des Projekts nahmen die Kinder nicht nur neues Wissen, sondern auch praktische Hilfsmittel wie Zahnputzsets und Materialien für zu Hause mit. Das Projekt "Max Schrubbel" zeigt eindrucksvoll, wie wichtig frühzeitige Aufklärung ist - denn gesunde Zähne sind ein entscheidender Baustein für das Wohlbefinden und die Entwicklung von Kindern. Geben Sie einen Suchbegriff ein und Sie erhalten passende Pressemeldungen aus Ihrem Bundesland. Sie suchen eine Einrichtung oder einen Dienst vor Ort? 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