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title: "Seeperle Wasserbus Konstanz; gut angenommen"
sdDatePublished: "2026-05-01T15:45:00Z"
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Seeperle Wasserbus Konstanz; gut angenommen

Stadt Konstanz | 2. Mai 2026 | Nr. 9 | Jahrgang 9

Stadt Konstanz | 2. Mai 2026 | Nr. 9 | Jahrgang 9
AMTSBLATT
Aus dem Inhalt:
Seite 5
Asiatische Tigermücke
Seite 2
Wärmewende
So lässt sich
die Ausbreitung
vermeiden
Städtische Museen
Seite 7
Barrierefreie
Führungen und
Angebote im Mai

www.konstanz.de
Wasserbus: Der Start ist geglückt
Die „Seeperle“ verbindet Hafen und Bodenseeforum
Seit dem 04. April schippert die
„Seeperle“
samstags
zwischen
Stadthafen und Bodenseeforum.
Der Start ist geglückt und der Was­
serbus wird gut angenommen.
Die Verbindung wird genutzt von
KonstanzerInnen, die sie als entspann­
te Alternative zum Bus entdecken, und
von Gästen, die die Stadt vom Wasser
aus erleben möchten. Tickets gibt es
an mehreren Stellen: direkt am BSB-
Schalter im Stadthafen, online über die
Bodenseeschiffsbetriebe, am Kiosk
Vauna & Vlora direkt am Steg beim Bo­
denseeforum, am Automaten am Steg
beim Bodenseeforum und per Karten­
zahlung direkt auf dem Schiff.
	 Aktuell fährt der Wasserbus sams­
tags im 50-Minuten-Takt zwischen
10.50 Uhr (Stadthafen) und 19.35
Uhr (Bodenseeforum). Das Angebot
wächst: Ab der Eröffnung des Asisi-
Panoramas wird der Wasserbus auch
freitags und sonntags unterwegs
sein.
Die
Adventssamstage
sind
ebenfalls eingeplant.
	 Eine Einzelfahrt kostet für Erwachse­
ne 3,30 €, für Kinder 1,90 €, die jewei­
ligen Tageskarten 6,50 € und 3,70 €.
Familien bis fünf Personen fahren mit
dem Tagesticket für 12,80 €.
Das Landesturnfest in Konstanz
Programmhighlights im Überblick
Vom 13. bis 17. Mai 2026 verwan­
delt sich Konstanz in die Sport­
hauptstadt Baden-Württembergs.
Über 14.000 aktive TeilnehmerIn­
nen kommen zum Landesturnfest
des Badischen Turner-Bunds und
des Schwäbischen Turnerbunds.
Dreh- und Angelpunkt der Großver­
anstaltung sind das Turnfestzentrum
auf dem Gelände Klein Venedig so­
wie der Stadtgarten. ­Beide Hotspots
bieten tagsüber Showvorführungen
und Mitmachangebote. Ab 20 Uhr
finden Partys statt. Der ­Tageseintritt
ins Turnfestzentrum kostet fünf Euro.
Der Eintritt für Kinder unter vier Jah­
ren ist frei. Der Stadtgarten ist stets
für alle frei zugänglich.
Sport über die Grenze hinweg
In Kreuzlingen finden im Dreispitz
Sport- und Kulturzentrum täglich
hochkarätige Shows statt. Für weni­
ge Veranstaltungen wie „Schwung­
voll und vital – die Gala 60+“ am 15.
Mai und das „Grüezi Turnen“ am 16.
Mai gibt es noch Restkarten.
	 Auch auf deutscher Seite gibt
es noch Karten online und an der
Abendkasse für den Mixed-Paar-
Wettkampf am 14. Mai und für den
Bundesliga-Wettkampf
Gerätetur­
nen der Frauen am 16.
Mai. Tickets und wei­
tere Informationen gibt
es unter landesturn­
fest.de:
Konstanzer Fragen
Warum findet der grenzüber­
scheitende Flohmarkt 2026
auf Klein Venedig statt?
Durch deutlich höhere Vorgaben und
Sicherheitsauflagen ist die Durch­
führung des Flohmarkts wie in den
letzten Jahren nicht mehr umsetz­
bar. Mit dem Standort Klein Venedig
wurde trotzdem ein Weg gefunden,
den Flohmarkt zu erhalten und die
TeilnehmerInnen und BesucherInnen
24 Stunden lang grenzübergreifend
und direkt am Wasser zu begrüßen.
Der Verkauf beginnt am Samstag,
den 13.06., um 15 Uhr auf Klein Ve­
nedig, entlang der Hafenstraße und
der Konzilmole. In Kreuzlingen ist
Start ab 14 Uhr auf dem Gebiet von
der Tennis-Arena bis zum Hafen
Kreuzlingen.
	 Die Flohmarktstrecke ist größten­
teils barrierefrei und gut begehbar.
Aufgrund des großen BesucherInne­
nandrangs und einzelner Engstellen
kann es jedoch zu Einschränkungen
kommen. Barrierefreie Sanitäranla­
gen sind vorhanden. Auch 2026 gibt
es wieder einen Kunst- und Krea­
tivhandwerkermarkt
sowie
einen
Kinderflohmarkt. Auf dem Kinder­
flohmarkt können Kinder ihre Ge­
genstände ohne Voranmeldung und
auf Decken verkaufen.
	 Alle Infos zum grenzüberschrei­
tenden Flohmarkt Kon­
stanz-Kreuzlingen und
den Lageplan gibt es
unter
konstanz-info.
com/flohmarkt:
Konstanz als Gastgeberin
Die
Stadtverwaltung
übernimmt
zahlreiche organisatorische Aufga­
ben. Beispielsweise stellt sie Schul­
unterkünfte bereit, richtet Wett­
kampfstätten ein und übernimmt die
Abstimmung mit Vereinen und Be­
hörden. „Das Landesturnfest bringt
Sport und Gesellschaft zusammen
und zeigt, wie viel Kraft in Gemein­
schaft und Ehrenamt steckt. Für uns
ist es ein besonderes Projekt, das
Menschen verbindet und die Stadt in
Bewegung bringt“, sagt Jana Fuchs,
Projektleiterin des Landesturnfests
aus dem Amt für Bildung und Sport.
Konstanzer Abend:
Feiern direkt am See
Am Freitag, den 15. Mai, wird der
Stadtgarten von 20 bis 24 Uhr zur
Bühne: Der Konstanzer Abend unter
dem Motto „Feier mit uns am See“
bietet allen BesucherInnen regionale
Musik, Eisskulpturen, Feuerinsze­
nierungen und eine Wasser-Show.
Als Gastgeberin des Landesturnfests vom 13. bis 17. Mai 2026 freut sich Konstanz darauf, Sport für alle erlebbar zu machen – Teilnehmende,
Gäste und KonstanzerInnen.
Am 17.04.2026 wurde der Spatenstich für die neue Rettungswache des Deutschen ­Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Landkreis ­Konstanz
e.V. an der Mainaustraße gesetzt. Der Umzug des Kreisverbands in den Neubau ist für August 2027 geplant. V.l.: DRK-­Geschäftsführer
José da Silva, Architekt Wolfgang Riede, Vorsitzender DRK-Ortsverein Konstanz Jan Welsch, DRK-Aufsichtsratsvorsitzender Frank
­Hämmerle, Oberbürgermeister Uli Burchardt, Landtagsabgeordnete Nese Erikli, DRK-Kreisvorsitzender Zeno Danner, DRK-Geschäfts­
führer Timo Petersen, DRK-Betriebsratsvorsitzender Normen Küttner und Leiter der DRK-Rettungswachen Henry Groß.
© DRK Kreisverband Landkreis Konstanz e.V., Alexander Komar
Der Wasserbus zwischen Stadthafen und
Bodenseeforum wird seit dem Betriebsstart
am 04. April gut angenommen.
Der Eintritt ist frei. „Der Konstanzer
Abend zeigt, wofür unsere Stadt
steht: Offenheit, Vielfalt und Le­
bensfreude. Direkt am See schaf­
fen wir einen Ort der Begegnung, an
dem sich Gäste und Einheimische
gleichermaßen willkommen fühlen
und gemeinsam feiern können“, be­
tont Frank Schädler, Leiter des Amts
für Bildung und Sport.
	 Weitere Informationen zum Lan­
desturnfest sowie ein Überblick über
alle Standorte gibt es auf Seite 3.
Die Stadt baut die
Wärmenetze weiter aus

Amtsblatt
Seite 2
2. Mai 2026 | www.konstanz.de
Stadtgeschehen
Rückenwind für die Wärmewende
Gemeinderat beschließt Investition in den Ausbau von Wärmenetzen
Zukunft Wärme: Infoveranstaltung zur Wärmeversorgung in Konstanz
Stadt und Stadtwerke laden am 10.06.2026 ins Bodenseeforum ein
Der Gemeinderat hat in seiner
­Sitzung vom 23.04.2026 einen
wegweisenden Beschluss zur Wär­
mewende gefasst.
Die Stadt stärkt die Eigenkapitalbasis
der Stadtwerke Konstanz GmbH mit
insgesamt 30 Millionen Euro – verteilt
über einen Zeitraum von 15 Jahren
(2027 bis 2041). Ziel, ist den Ausbau
klimafreundlicher
Wärmenetze
in
geeigneten Stadtgebieten zu ermög­
lichen.
Eine Investition in die Zukunft
Die kommunale Wärmeplanung, die
der Gemeinderat bereits im Januar
2024 beschlossen hatte, sieht den
Neubau überwiegend erneuerbar
betriebener Wärmenetze vor. Die
Stadtwerke gehen für die kommen­
den 15 Jahre von einem Gesamt­
investitionsvolumen von rund 550
Millionen Euro aus. Um diese Investi­
tionen stemmen zu können, braucht
es eine solide Eigenkapitalbasis.
	 Die städtischen Mittel sollen je zur
Hälfte als Gesellschafterdarlehen
und als Kapitalzuführung fließen. Ein
wesentlicher Baustein der Gesamt­
finanzierung ist zudem die Bundes­
förderung für effiziente Wärmenetze
Die
geopolitische
Gesamtlage
zeigt derzeit erneut, wie wichtig
es ist, die Abhängigkeit von fos­
silen Brennstoffen zu verringern.
Konstanz hat sich auch im Sinne
des Klimaschutzes bereits auf den
Weg gemacht, von Öl und Gas auf
regenerative Energiequellen um­
zustellen.
2024 wurde mit der kommunalen
Wärmeplanung
ein
strategischer
Rahmen dafür vom Gemeinderat
verabschiedet.
	 Die Wärmeplanung zeigt verläss­
liche, sichere und klimafreundli­
che Möglichkeiten zur Wärmever­
sorgung auf: Etwa 30 Prozent aller
Gebäude im Konstanzer Stadtge­
biet könnten an Wärmenetze ange­
schlossen werden, die Wärme aus
regenerativen Energiequellen bezie­
hen. Bei den restlichen 70 Prozent
der Gebäude braucht es gebäude­
spezifische Lösungen wie zum Bei­
spiel Wärmepumpen, wie sie schon
(BEW), über die bis zu 40 Prozent
der förderfähigen Kosten gedeckt
werden können.
	 Oberbürgermeister Uli Burchardt
betonte die wirtschaftliche Dimen­
sion des Vorhabens: „Wärmenetze
sind das Geschäftsmodell der Zu­
kunft in der Wärmeversorgung. Wir
geben also nicht einfach nur Geld für
den Klimaschutz aus – wir investieren
in unser Unternehmen und in ein Ge­
schäftsmodell, mit dem unsere Kinder
Geld verdienen werden.“
	 Gordon Appel, Geschäftsführer der
Stadtwerke Konstanz, wertet den Be­
schluss als wichtigen Schritt für die
Wärmewende in Konstanz: „Der Ge­
meinderatsbeschluss ist ein starkes
Signal an die BürgerInnen: Die Wär­
mewende in Konstanz ist finanzierbar
und kommt bei den Menschen vor Ort
an. Wir wollen möglichst vielen eine
verlässliche, bezahlbare und klima­
freundliche Wärmeversorgung an­
bieten. Mit dem Beschluss schaffen
wir die Grundlage, damit aus Plänen
umsetzbare Projekte werden.“
Solide Finanzierungsstruktur
Die Wärmenetze werden durch ei­
gens gegründete Projektgesellschaf­
ten errichtet und betrieben, an denen
vielfach und auch in Konstanz im
Einsatz sind. 2025 war deutschland­
Abfalltrennung ist Klimaschutz
So werden Ressourcen, Energie und CO2 gespart
Bioabfall, Gelber Sack, Altpapier
und Restmüll: Die richtige Abfall­
trennung ist Voraussetzung für das
Recycling der Wertstoffe. Die Ent­
sorgung in der passenden Tonne ist
ein einfacher und wirksamer Beitrag
zum Klimaschutz.
Bioabfall: Rohstoff für Energie und
Kompost
Im Biomüll werden organische Abfälle
entsorgt, darunter Küchenabfälle, Es­
sensreste, Kaffeesatz, Teebeutel oder
verwelkte Blumen. Im Bioabfall kann
sehr viel mehr entsorgt werden als auf
dem Komposthaufen im Garten, da
die Abfälle in Singen unter optimier­
ten Bedingungen verarbeitet werden:
Der Bioabfall wird zunächst einer Ver­
gärung zugeführt und anschließend
kompostiert. Es entsteht Biogas und
Frischkompost. Bioabfall ist damit ein
nachhaltiger Energieträger, der lokal
und regional eingesetzt wird.
Altpapier: Recycling spart Ressour­
cen, Energie und CO2
Papier und Kartons werden beim Re­
cycling sortiert, zerkleinert und mit
Wasser angereichert, bis sich die ein­
zelnen Fasern voneinander lösen. Aus
diesen Fasern werden neue Produkte
hergestellt. Bei der Herstellung von
Recyclingpapier wird nicht nur Holz,
sondern werden auch rund 60 %
Wasser und 70 % Energie im Ver­
gleich zur Herstellung von Frischfa­
serpapier eingespart. Darum ist nicht
nur die richtige Entsorgung, sondern
auch der Kauf von Recyclingpapier­
produkten ein effektiver Beitrag zum
Klimaschutz.
Verpackungen aus Plastik, Metall
und Verbundstoffen: Gelber Sack
Im Gelben Sack werden Verpa­
ckungsabfälle aus Kunststoff, Metall
und Verbundstoffen, wie Getränke­
kartons, entsorgt. Die Gelben Säcke
aus Konstanz werden meist in Rhein­
felden (Baden) verarbeitet: Die Abfälle
werden dort sortiert, der Kunststoff
vor Ort zu recyceltem Plastikgranulat
verarbeitet. Metalle und Verbundstof­
fe werden zu anderen Verwertungs­
betrieben weitertransportiert. Die Ent­
sorgung im Gelben Sack ist der beste
Weg, um Verpackungen einen neuen
Einsatz im Wertstoffkreislauf zu er­
möglichen. Das spart nicht nur Roh­
stoffe, sondern auch CO2.
Restmüll: Kein Recycling, sondern
energetische Verwertung
Der Konstanzer Restmüll wird in die
Kehrichtverbrennungsanlage Wein­
felden transportiert und dort ohne
weitere Sortierung verbrannt. Al­
les, was im Restmüll entsorgt wird,
ist dem Recyclingkreislauf entzo­
gen. Das ist in einigen Fällen genau
richtig, so zum Beispiel bei Windeln
oder Taschentüchern, in den meis­
ten Fällen ab