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title: "Deutsche und US-amerikanische Kräfte trainierten bei HETHEX 2026 in Hessen und Thüringen; Erstmals praktischer länderübergreifender Schulterschluss."
sdDatePublished: "2026-05-01T08:10:00Z"
source: "https://www.reservistenverband.de/hessen/aktuelles/reservisten-staerken-zivil-militaerische-zusammenarbeit-bei-hethex-2026/"
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  - "Hessen"
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Deutsche und US-amerikanische Kräfte trainierten bei HETHEX 2026 in Hessen und Thüringen; Erstmals praktischer länderübergreifender Schulterschluss.

„Reservisten stärken Zivil-Militärische Zusammenarbeit bei HETHEX 2026“ - Reservistenverband

„Reservisten stärken Zivil-Militärische Zusammenarbeit bei HETHEX 2026“

v.l.n.r.: Oberst Glaab, Colonel Smith, Brigadegeneral Holger Radmann Foto: Bundeswehr

Auch die Verpflegung der beteiligten Einheiten musste organisiert werden Foto: Bundeswehr

Bundeswehrfahrzeuge Boxer auf dem Weg zum Convoy Support Center Foto: Bundeswehr

Fahrzeuge der U.S. Army bei der Betankung im Convoy Support Center Foto: Bundeswehr

Am 26. April 2026 endete die länderübergreifende ÜbungHESSE-THURINGIA-EXERCISE 2026 (HETHEX)erfolgreich.Unter Führung derLandeskommandos Hessen und Thüringentrainierten über fünf Tage deutsche und US-amerikanische Kräfte gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, kommunalen Behörden und weiteren zivilen Akteuren.

Ziel war die realitätsnahe Weiterentwicklung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Rahmen des Operationsplans Deutschland.

BrigadegeneralHolger Radmann, Kommandeur Landeskommando Hessenzog eine positive Bilanz:

Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit zivilen Partnern habe sich erneut bewährt. Besonders die Abstimmung mit Polizei und weiteren Blaulichtorganisationen sei entscheidend für eine funktionierende gesamtstaatliche Vorsorge.

AuchOberstKlaus Glaab, Kommandeur Landeskommando Thüringenbetonte den Mehrwert:

Erstmals sei der länder- und behördenübergreifende Schulterschluss nicht nur simuliert, sondern praktisch umgesetzt worden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden die zukünftige Zusammenarbeit weiter stärken.

Im Mittelpunkt stand die Koordination militärischer Kolonnenbewegungen im realen Straßenverkehr.Verbände der Bundeswehr und der US-Streitkräfte bewegten sich über die Autobahnen A4, A5, A7 und A38.Zwischen dem 24. und 26. April kam es zu erhöhtem militärischem Verkehrsaufkommen.Die Integration in den zivilen Verkehr verlief störungsfrei.Diese Abläufe sind zentral für die sogenannte „Drehscheibe Deutschland“, also die Fähigkeit, Truppen schnell durch Deutschland zu verlegen.

Schwerpunkt Hessen: Convoy Support Center in Remsfeld

Ein zentraler Übungsschwerpunkt lag in Hessen.In Remsfeld wurde ein provisorischesConvoy Support Center (CSC)eingerichtet und betrieben.DasJägerbataillon1nutzte das CSC zur Versorgung seiner GTK Boxer auf dem Marsch zum Truppenübungsplatz Bergen.Getankt, verpflegt und neu organisiert konnten die Kräfte ihre Verlegung realitätsnah fortsetzen.Beteiligt waren außerdem dasPanzergrenadierbataillon 391sowie Kräfte derU.S. Army Europe and Africa.

Zivile Unterstützung als Schlüssel zum Erfolg

Ein weiterer Fokus lag auf der Einbindung ziviler Leistungserbringer.Versorgung und Logistik wurden durch beauftragte Unternehmen sowie durch Feuerwehren sichergestellt.Das Zusammenspiel funktionierte reibungslos.Es unterstreicht die Bedeutung funktionierender zivil-gewerblicher und staatlicher Unterstützungsstrukturen.

Reservistinnen und Reservisten übernahmen eine Schlüsselrolle in der Übung.Insbesondere in den Kreisverbindungskommandos (KVK) wurden zentrale Führungs- und Koordinationsaufgaben wahrgenommen.

Führung und Einsatz von KVK bei Truppenverlegungen

Aufbau und Betrieb eines Convoy Support Centers durch KVK

Zusammenarbeit mit Landeskommando, Truppe, Feldjägern und BOS

In Hessen erfolgte erstmals die federführende Umsetzung eines CSC durch zwei KVK in enger Abstimmung mit dem Landkreis Schwalm-Eder.

Die HETHEX 2026 zeigt klar:

Die zivil-militärische Zusammenarbeit funktioniert auch unter realen und komplexen Bedingungen

Alle beteiligten Organisationen bewerten die Übung als vollen Erfolg

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung von Verfahren ein

Die Übung leistet damit einen konkreten Beitrag zur Stärkung der Landes- und Bündnisverteidigung

Die Landeskommandos sind die zentralen territorialen Ansprechpartner der Bundeswehr in den Bundesländern.

Sie koordinieren die Zivil-Militärische Zusammenarbeit und pflegen ein enges Netzwerk mit Behörden, Kommunen und Organisationen.

Beratung ziviler Stellen in der Amtshilfe

Koordination von Unterstützungsleistungen der Bundeswehr

Unterstützung im Host Nation Support

Ein wesentliches Element sind die Kreis- und Bezirksverbindungskommandos.

Sie bestehen überwiegend aus Reservisten und gewährleisten schnelle Reaktionsfähigkeit nach dem Prinzip: „In der Krise Köpfe kennen“.

Am 26. April 2026 endete die länderübergreifende Übung

Unter Führung derLandeskommandos Hessen und Thüringentrainierten über fünf Tage deutsche und US-amerikanische Kräfte gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, kommunalen Behörden und weiteren zivilen Akteuren.

Holger Radmann, Kommandeur Landeskommando Hessen

Klaus Glaab, Kommandeur Landeskommando Thüringen

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