Stabsfeldwebel d.R. Rainer Pfingstmann Vortrag in Lüttichkaserne über schienengebundenen Verwundetentransport; überragendes Echo und viele Anfragen aus Unterstützungsbereichen
Schienengebundener Verwundetentransport im Wandel der Zeit (Teil 2) - Reservistenverband
Schienengebundener Verwundetentransport im Wandel der Zeit (Teil 2)
Schienengebundener Verwundetentransport en miniature: Stabsfeldwebel d.R. Rainer Pfingstmann mit Modelleisenbahn.
Sanitätszüge der Bundeswehr im Kalten Krieg
Nachdem der erste Vortrag zum Verwundetentransport auf der Schiene Ende 2025 ein überragendes Echo und viele Anfragen aus den Unterstützungsbereichen nach sich gezogen hatte, gabStabsfeldwebel d.R. Rainer Pfingstmannam 16.4.2026 erneut Einblicke in diesen spannenden und hochaktuellen Themenkomplex. Und wie schon beim ersten Teil fanden sich auch beim zweiten zahlreiche Interessierte in der UHG der Lüttichkaserne ein. Beeindruckend war gleich zu Beginn der in der Mitte des Vortragssaals aufgestellte Krankentransportzug in der Baugröße H0 (Maßstab 1:87). Er bestand aus dreizehn Wagen und drei Diesellokomotiven. Trotz einer herstellerbedingten, von eigentlich 30,30 cm auf 27,00 cm verkürzten Ausführung der Wagen ergab sich noch immer eine stattliche Zuglänge von über vier Metern!
Durch den LOYAL-Artikel vom 8.8.2023 über die seinerzeitige Situation in der Ukraine inspiriert sich des Themas anzunehmen, bereisteStabsfeldwebel d.R. Rainer PfingstmannDeutschland und Österreich, besuchte Museen und die beiden nicht öffentlich zugänglichen Behandlungs- und Küchenwagen, sowie teilweise noch von privaten EVUs zivil genutzte ehemals umrüstbare Bettenwagen.
Gemäß dem Vortragstitel „Schienengebundener Verwundetentransport im Wandel der Zeit“ zeigte der Vortragende größtenteils mit eigenen Aufnahmen die Entwicklung von den Anfängen der militärischen Nutzung des Eisenbahntransportes vor 1900 bis in die Endphase des Kalten Krieges. Als besonders beeindruckend empfanden die Zuhörenden Außen- und Innenaufnahmen der oben genannten, zur Mitte der 1960er Jahre gebauten DB-Wagen, die durch technische Zeichnungen ergänzt wurden. Anhand vieler Detailaufnahmen konnten die Teilnehmenden die Merkmale der teils noch vorhandenen sanitätsdienstlichen Ausstattung der Wagen erkennen.
Großen Raum nahmen neben den technischen Details die Resilienz des Eisenbahntransportes und der Schutz der Verwundeten sowie der Personale ein. Die Bundeswehr hatte außer exemplarischen, zu Übungszwecken gebauten wenigen Einheiten nur geringe Kapazitäten. Zudem waren die Züge nie „im scharfen Einsatz“.
Die aktuelle Situation mit den aus der Presse entnehmbaren Plänen zur Nutzung von ICE-Zügen wurde ebenso anschaulich dargestellt. Hier zeigteStabsfeldwebel d.R. Rainer Pfingstmanneigene Aufnahmen von der Vorstellung des ICE-L am 11.10.2025 in Berlin.
Ausblick: K-Züge in der DDR
Vollkommen anders war dies bei den K-Zügen genannten Katastrophenzügen der Deutschen Reichsbahn in der DDR, die für die Nutzung durch die Nationale Volksarmee (NVA) bestimmt waren. Zu diesem Themenkomplex wirdStabsfeldwebel d.R. Pfingstmannin seinem nächsten Vortrag abendfüllend, wieder mit eigenen Aufnahmen der von ihm aufgesuchten „Restbestände“ an Wagen und Material berichten.
Im Rahmen des quartalsweise durchgeführten „Grünen Samstag“ lag der Schwerpunkt am 25. April auf „individuellen Grundfertigkeiten“ und der „körperlichen Leistungsfähigkeit“….
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