LNWK-BB Projektmanagement Umsetzung LNWK Brandenburg; 120 LWH-Maßnahmen im Wert ca. 50 Mio €
Projektumsetzung Landesniedrigwasserkonzept: Stand 31. Dezember 2025
LNWK-BB Projektmanagement für Leistungen zur Umsetzung des Maßnahmenplans des Landesniedrigwasserkonzeptes Brandenburg und weitere Leistungen zur Umsetzung Laufzeit: 2021-2026 Stand Projektumsetzung 31.12.2025
LNWK-BB Projektmanagement Umsetzung LNWK (Laufzeit 11/2021-10/2026) PROJEKTSTRUKTUR Stand Projektumsetzung 31.12.2025 Slide 2 Projektziele ▪ Aufstellung von Niedrigwasser- oder Bewirtschaftungskonzepten für Flussgebiete initiieren ▪ Umsetzung von Maßnahmen zur Niedrigwasservorsorge und -management unterstützen ▪ Fachübergreifender Anforderungen an Niedrigwasservorsorge und -management definieren ▪ Niedrigwassermanagement Plan des Landesniedrigwasserkonzeptes fortschreiben Struktur Projektbearbeitung ▪ Bearbeitung durch Koordinatoren in 16 Flussgebieten ▪ Projektsteuerung und Bearbeitung übergreifender Themen auf Landesebene Projektsteuerung Landesebene Flussgebietskoordination Grundlagen Wasserhaushalt Fortschreibung NW- Managementplan Flussgebiets- koordination Flussgebietskoordinatoren (16 Gebiete) Übergreifende Fachthemen
LNWK-BB Slide 3 In über 90 Beratungen mit Behörden auf Landesebene, unzähligen bilateralen Abstimmungen und Beratungen sowie vereinzelten Veranstaltungen mit weiteren Akteuren wurden: ▪ Fachübergreifender Anforderungen an Niedrigwasservorsorge und -management definiert: ✓Methodische Herangehensweise Flussgebietsmanagement iterativ entwickelt ✓Niedrigwasserthematik im Land Brandenburg in Schnittstellenthemen (z. B. Landwirtschaft, Teichwirtschaft, Naturschutz etc.) identifiziert, platziert und mit den Stakeholdern im Dialog fachlich begleitet ✓Schnittstelle zwischen Aktivitäten von lokalen und regionalen Akteuren und landesweiten Steuerungs-, Förder- und Kommunikationselementen zielgerichtet ausgestaltet ✓Institutionelle Schnittstellen z.B. zur Flurneuordnung oder Aktivitäten des Naturschutzfonds Brandenburg aktiv gestaltet ▪ Grundlagen für eine Weiterentwicklung und Fortschreibung des Niedrigwassermanagement Plan entwickelt: ✓Konzept zur Beratung und Fortschreibung des Niedrigwassermanagement Plan vorgelegt ✓Die Belange der Niedrigwasservorsorge und des -managements aktiv in die Arbeitsabläufe und Entscheidungsstrukturen des Landesamtes für Umwelt eingebracht ▪ Fachliche Grundlagen des Wasserhaushaushalts und Niedrigwasservorsorge bearbeitet: ✓Eine Synthese von wasserwirtschaftlichen Daten und Informationen auf Landesebene vorangetrieben ✓Vereinfachte Prüfmethode und Tool für die Berücksichtigung von Niedrigwasserbelangen bei der Planung von Kleinstauen und ggf. Wehren erstellt ✓Leuchtturmprojekte und Bewirtschaftungskonzepte in Abgleich mit strategischen Zielen der Landesebene abgeglichen und konzipiert Projektsteuerung Landesebene PROJEKTSTRUKTUR Stand Projektumsetzung 31.12.2025
LNWK-BB Slide 4 Über 3500 bilateralen Abstimmungen mit Flussgebietsakteuren: ✓Projektinitiierung und Sondierungsgespräche geführt ✓Wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems erfasst ✓Problemanalyse durchgeführt und spezifische Handlungsoptionen abgeleitet 16 Flussgebietssteckbriefe als intersektoraler Wissensspeicher produziert: ✓Dokumentation Ausgangslage Wasserwirtschaft, Akteure und Ausgangslage in Konsultation mit relevanten Stakeholdern (finale Runde) Mehr als 200 von der Flussgebietskoordination einberufene Beratungen des Kernteams oder weiterer Akteure, sowie Teilnahme und fachliche Begleitung an über 300 durch andere Akteure initiierte Beratungen (Stau- und Gewässerbeiräte, Begutachtungskommission, F&A-Präsentationen etc.) ✓Kontinuierlicher Kommunikationsstrukturen aufgebaut ✓Für Niedrigwasserauswirkungen und Handlungsoptionen im Flussgebiet sensibilisiert, informiert und Aktivitäten unterstützt ✓Durch Kontinuität und Sichtbarkeit Vertrauen aufgebaut und das Thema Niedrigwasser auf Ebene der Landesbehörden gestärkt Etwa 150 Projektideen aktiv begleitet und unterstützt sowie mindestens 120 LWH-Maßnahmen im Wert von ca. 50 Mio. € formal begleitet ✓Konkrete Einzelmaßnahmen initiiert, unterstützt und begleitet ✓Bewirtschaftungskonzepte konzipiert, Sondierung und Bearbeitung initiiert PROJEKTSTRUKTUR
- Halbjahr 2024
- Halbjahr 2023
- Halbjahr 2023
- Halbjahr 2024
- Halbjahr 2022
- Halbjahr 2022 Flussgebietskoordination – Initiierungsphase abgeschlossen Phasen Initiierung Flussgebietsarbeit
Sondierungsgespräche durchführen 2. Wasserwirtschaftliches System und Handlungsoptionen erfassen 3. Dokumentation der Erkenntnisse im Flussgebietssteckbrief 4. Aufbau kontinuierlicher Kommunikationsstrukturen 5. Vorbereitung & Initiierung erforderlicher, erster Maßnahmen Stand Projektumsetzung 31.12.2025
LNWK-BB Slide 5 Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase: Bewirtschaftungskonzept PROJEKTSTRUKTUR Einzugsgebietsbezogene Machbarkeitsstudien, Potenzialanalysen, Steuerungs- und Staukonzepte etc. mit typischen Inhalten: • Grundlagen: Gebietsabgrenzung, hydrologische, wasserwirtschaftliche und wasserbaulichen Ausgangssituation, Stakeholder, Kommunikationsstrukturen • Steuerungsziele und Potentiale: Identifikation und Definition von Zielen, Defizitanalyse, Handlungsbedarfe und -optionen, Verortung und Bewertung Potenziale • Maßnahmenableitung: Ableitung und Priorisierung kurz-, mittel- und langfristig not-wendiger wasserwirtschaftlicher und -baulicher Maßnahmen, Aufbau bzw. Verstetigung bestehender Kommunikationsstrukturen • Abschätzung der Wirkung und evtl. erforderliche Monitorings Bedarf Identifiziert / Vorbereitung Projektskizze Projektskizze liegt vor / Fördermittel beantragt Vergeben / in Bearbeitung / Abgeschlossen Stand Projektumsetzung 31.12.2025
LNWK-BB Slide 6 Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase: Leuchttürme PROJEKTSTRUKTUR Typische Einzelmaßnahmen Sanierung Stauanlagen Anpassung Polder und Schöpfwerke Einzugsgebiete von Seen Wasserrückhalt und Landwirtschaft Kleingewässer, Teiche und Sölle Kommunale Konzepte zum Wasserrückhalt Hochflächen/ Speisungsgebiete/ Quellgebiete Rücknahme der Entwässerung, Anpassung Drainagen Bedarf Identifiziert / Vorbereitung Projektskizze Projektskizze liegt vor / Fördermittel beantragt Vergeben / in Bearbeitung / Abgeschlossen Stand Projektumsetzung 31.12.2025
LNWK-BB Slide 7 Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase Bewirtschaftungskonzepte PROJEKTSTRUKTUR Stand Projektumsetzung 31.12.2025 Bewirtschaftungskonzepte Bearbeitungsstatus Bedarf identifiziert Projektträger identifiziert, Vorbereitung Projektskizze Projektskizze liegt vor Fördermittel beantragt Vergeben / in Bearbeitung Abgeschlossenen Stepenitz-Karthane-Löcknitz 1 1 1 Dosse-Jäglitz 1 Nuthe 1 1 1 Plane-Buckau 2 1 Obere Havel 1 1 Rhin 1 1 Untere Havel 2 1 1 Mittlere Oder 2 Stettiner Haff 1 Untere Oder 1 1 Untere Spree 2 1 Lausitzer Neiße 2 Dahme 1 1 Mittlere Spree 2 3 Schwarze Elster 1 1 2 Untere Spree 1 SUMME 7 9 6 4 7 4
LNWK-BB Slide 8 Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase Leuchttürme PROJEKTSTRUKTUR Stand Projektumsetzung 31.12.2025 Leuchttürme Bearbeitungsstatus Bedarf identifiziert Projektträger identifiziert, Vorbereitung Projektskizze Projektskizze liegt vor Fördermittel beantragt Vergeben / in Bearbeitung Abgeschlossenen Stepenitz-Karthane-Löcknitz 1 1 Dosse-Jäglitz 1 1 Nuthe 1 Plane-Buckau Obere Havel 1 1 Rhin Untere Havel 1 Mittlere Oder Stettiner Haff 1 1 Untere Oder 1 2 1 1 Untere Spree 2 Lausitzer Neiße 1 Dahme Mittlere Spree 4 Schwarze Elster 1 1 1 Untere Spree 1 1 1 SUMME 2 3 7 2 6 5
LNWK-BB Stepenitz-Karthane-Löcknitz Slide 9 UMSETZUNGSPHASE STAND UND VORGEHEN Umsetzungsstrategie Überblick ▪ Bearbeitung von Teileinzugsgebieten mit spezifischen Zielsetzungen und Herausforderungen ▪ Vorbereitung Fördermittelantrag für ein Bewirtschaftungskonzepts für Niedrigwasservorsorge für die Sude. Der entwickelte Ansatz wird auf Dömnitz und Karthane übertragen. ▪ Konzeption und Begleitung von Netzwerken und Projekten zum Thema Retentionsraum, Wald und Felddrainagen in enger Abstimmung mit wasserwirtschaftlichen Akteuren (GUV, uWB, LfU, Biosphäre, Landwirte, Naturschutzverband etc.) ▪ Laufende Abstimmung im Kernteam, Begleitung und Moderation Aktuelle Arbeiten / Herausforderungen ▪ Fördermittakquise und Vergabe des Bewirtschaftungskonzepts Sude, Entwicklung eines Fördermittelantrags Dömnitz ▪ Fördermittelakquise und Vergabe eines Pilotprojekts zum temporären Verschluss von Felddrainage und Monitoring ▪ Begleitung und der Maßnahmendefinition für das Pilotprojekt zur Aktivierung von Retentionskapazitäten auf Forstflächen ▪ Zuarbeit zu Flurbereinigungsverfahren ▪ Strategieentwicklung zur Anpassung der Stauziele am Schöpfwerk Kathane Nächste Schritte ▪ Entwicklung von Projektskizzen für Einzelvorhaben und Bewirtschaftungskonzepte ▪ Begleitung der Bearbeitung von Förderprojekten ▪ Analyse Retentionspotenziale auf ausgewählten Forstflächen ▪ Organisation und Einberufung des Kernteams Wasser ▪ Vorbereitung einer Roadmap mit Herausforderungen und Handlungsansätzen zu dem Thema Niedrigwasser Stand Projektumsetzung 31.12.2025
LNWK-BB Dosse-Jäglitz UMSETZUNGSPHASE STAND UND VORGEHEN Slide 10 Umsetzungsstrategie Überblick ▪ Kontaktaufnahme zu den wesentlichen Akteuren ist erfolgt ▪ Nutzung des Bewirtschaftungsbeirats, um ergänzend zum Niedrigwasser- management v.a. Vorsorgemaßnahmen zu besprechen und sich auch regelmäßig außerhalb der Niedrigwasserzeiten abzustimmen Aktuelle Arbeiten / Herausforderungen ▪ gemeinsam mit dem WBV erfolgt schrittweise die Erarbeitung von Projektskizzen in Teileinzugsgebieten als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln über die LWH-Richtlinie ▪ dazu Nutzung der Wasserhaushaltsmodellierungen in zwei Teileinzugsgebieten als Grundlage für die Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten zur Verbesserung des Wasserrückhalts und der Wasserverteilung sowie Erarbeitung von Steuerungs- optionen unter Berücksichtigung aktueller Wetterlagen und Systemzustände ▪ im Rahmen des Flurbereinigungsverfahren Christdorf wurde gemeinsam mit dem Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung Brandenburg (VLF) eine Projektskizze zur Ermittlung von Maßnahmen zur Stützung des Landschaftswasser- haushalts erarbeitet, um nun Fördermittel zu beantragen Nächste Schritte ▪ Umsetzung niederschwelliger als auch komplexer Maßnahmen zur Rücknahme der übermäßigen Entwässerung und Erhöhung des Wasserrückhalts in der Landschaft ▪ frühzeitige Einbeziehung der Flächenbewirtschafter in die Maßnahmenerarbeitung ▪ es wird eine Verteilung der Maßnahmenträgerschaft auf verschiedene Akteure angestrebt, neben dem WBV Dosse-Jäglitz auch zum Beispiel VLF, Natura2000, LfU, NSF ▪ Kernteamsitzung zur Besprechung der Roadmap für die nächsten 5 Jahre
LNWK-BB Umsetzungsstrategie Überblick ▪ Sondierungsgespräche mit allen Akteuren des Kernteams (abgeschlossen) ▪ Erstellen von Skizzen für regionale Bewirtschaftungskonzepte hinsichtlich Wasserrückhalt in der Fläche (Moore), Bewässerung (LWS) und Durchfluss im Gewässer (WRRL) ▪ Fachliche Begleitung der Planung (Begutachtungskommission) der Wehre in Nuthe und Nieplitz sowie Großbeerener Graben ▪ Harmonisierung wasserwirtschaftlicher Kennzahlen Aktuelle Arbeiten / Herausforderungen ▪ Begleitung der Gemeinde Nuthetal bei der Wiederaufnahme des Vorhabens: „Wehrersatzneubau Königsgraben bei Tremsdorf“. ▪ Weitere Begleitung der Gemeinde Seddiner See bei der Umsetzung „Nieplitzwasserüberleitung zur Stützung des Wasserspiegels im Seddiner See“ nach Vorliegen des über LWH-Richtlinie geförderten Gutachtens ▪ Stakeholderbeteiligung im Rahmen des „Bewirtschaftungskonzept Nuthe“ Nächste Schritte ▪ Gemeinsame Projektideen mit Naturpark Nuthe-Nieplitz entwickeln (Neue Ansprechpartnerin Frau Deipenbrock, LfU N5) neu: Probestau bei den Elsholzer Röthen (Genehmigung der uBW PM steht aus) ▪ Erstellung einer Roadmap mit Herausforderungen und Handlungsansätzen zum Thema Niedrigwasser Nuthe Slide 11 UMSETZUNGSPHASE STAND UND VORGEHEN abgestimmte Bewirtschaftungseinheiten im Ergebnis