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title: "LNWK-BB Projektmanagement Umsetzung LNWK Brandenburg; 120 LWH-Maßnahmen im Wert ca. 50 Mio €"
sdDatePublished: "2026-05-02T18:55:00Z"
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  - name: "environmental policy"
    identifier: "medtop:20000423"
  - name: "water supply"
    identifier: "medtop:20000270"
  - name: "natural resources"
    identifier: "medtop:20000430"
  - name: "infrastructure policy"
    identifier: "medtop:20001264"
locations:
  - "Prignitz"
  - "Potsdam-Mittelmark"
  - "Oberhavel"
  - "Eberswalde"
  - "Elbe-Elster"
  - "Barnim"
  - "Uckermark"
  - "Oder-Spree"
  - "Frankfurt (Oder)"
  - "Brandenburg an der Havel"
  - "Dahme-Spreewald"
  - "Brandenburg"
  - "Cottbus"
  - "Märkisch-Oderland"
  - "Oberspreewald-Lausitz"
  - "Potsdam"
  - "Spree-Neiße"
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LNWK-BB Projektmanagement Umsetzung LNWK Brandenburg; 120 LWH-Maßnahmen im Wert ca. 50 Mio €

Projektumsetzung Landesniedrigwasserkonzept: Stand 31. Dezember 2025

LNWK-BB
Projektmanagement für Leistungen zur Umsetzung des Maßnahmenplans des
Landesniedrigwasserkonzeptes Brandenburg
und weitere Leistungen zur Umsetzung
Laufzeit: 2021-2026
Stand Projektumsetzung 31.12.2025

LNWK-BB
Projektmanagement Umsetzung LNWK (Laufzeit 11/2021-10/2026)
PROJEKTSTRUKTUR
Stand Projektumsetzung 31.12.2025
Slide 2
Projektziele
▪
Aufstellung von Niedrigwasser- oder Bewirtschaftungskonzepten für Flussgebiete initiieren
▪
Umsetzung von Maßnahmen zur Niedrigwasservorsorge und -management unterstützen
▪
Fachübergreifender Anforderungen an Niedrigwasservorsorge und -management definieren
▪
Niedrigwassermanagement Plan des Landesniedrigwasserkonzeptes fortschreiben
Struktur Projektbearbeitung
▪
Bearbeitung durch Koordinatoren in 16 Flussgebieten
▪
Projektsteuerung und Bearbeitung übergreifender Themen auf Landesebene
Projektsteuerung Landesebene
Flussgebietskoordination
Grundlagen
Wasserhaushalt
Fortschreibung
NW-
Managementplan
Flussgebiets-
koordination
Flussgebietskoordinatoren (16 Gebiete)
Übergreifende
Fachthemen

LNWK-BB
Slide 3
In über 90 Beratungen mit Behörden auf Landesebene, unzähligen bilateralen
Abstimmungen und Beratungen sowie vereinzelten Veranstaltungen mit weiteren Akteuren
wurden:
▪
Fachübergreifender Anforderungen an Niedrigwasservorsorge und -management
definiert:
✓Methodische Herangehensweise Flussgebietsmanagement iterativ entwickelt
✓Niedrigwasserthematik im Land Brandenburg in Schnittstellenthemen (z. B. Landwirtschaft,
Teichwirtschaft, Naturschutz etc.) identifiziert, platziert und mit den Stakeholdern im Dialog fachlich
begleitet
✓Schnittstelle zwischen Aktivitäten von lokalen und regionalen Akteuren und landesweiten Steuerungs-,
Förder- und Kommunikationselementen zielgerichtet ausgestaltet
✓Institutionelle Schnittstellen z.B. zur Flurneuordnung oder Aktivitäten des Naturschutzfonds Brandenburg
aktiv gestaltet
▪
Grundlagen für eine Weiterentwicklung und Fortschreibung des
Niedrigwassermanagement Plan entwickelt:
✓Konzept zur Beratung und Fortschreibung des Niedrigwassermanagement Plan vorgelegt
✓Die Belange der Niedrigwasservorsorge und des -managements aktiv in die Arbeitsabläufe und
Entscheidungsstrukturen des Landesamtes für Umwelt eingebracht
▪
Fachliche Grundlagen des Wasserhaushaushalts und Niedrigwasservorsorge bearbeitet:
✓Eine Synthese von wasserwirtschaftlichen Daten und Informationen auf Landesebene vorangetrieben
✓Vereinfachte Prüfmethode und Tool für die Berücksichtigung von Niedrigwasserbelangen bei der
Planung von Kleinstauen und ggf. Wehren erstellt
✓Leuchtturmprojekte und Bewirtschaftungskonzepte in Abgleich mit strategischen Zielen der
Landesebene abgeglichen und konzipiert
Projektsteuerung Landesebene
PROJEKTSTRUKTUR
Stand Projektumsetzung 31.12.2025

LNWK-BB
Slide 4
Über 3500 bilateralen Abstimmungen mit Flussgebietsakteuren:
✓Projektinitiierung und Sondierungsgespräche geführt
✓Wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems erfasst
✓Problemanalyse durchgeführt und spezifische Handlungsoptionen abgeleitet
16 Flussgebietssteckbriefe als intersektoraler Wissensspeicher produziert:
✓Dokumentation Ausgangslage Wasserwirtschaft, Akteure und Ausgangslage in
Konsultation mit relevanten Stakeholdern (finale Runde)
Mehr als 200 von der Flussgebietskoordination einberufene Beratungen des
Kernteams oder weiterer Akteure, sowie Teilnahme und fachliche
Begleitung an über 300 durch andere Akteure initiierte Beratungen (Stau-
und Gewässerbeiräte, Begutachtungskommission, F&A-Präsentationen etc.)
✓Kontinuierlicher Kommunikationsstrukturen aufgebaut
✓Für Niedrigwasserauswirkungen und Handlungsoptionen im Flussgebiet sensibilisiert,
informiert und Aktivitäten unterstützt
✓Durch Kontinuität und Sichtbarkeit Vertrauen aufgebaut und das Thema
Niedrigwasser auf Ebene der Landesbehörden gestärkt
Etwa 150 Projektideen aktiv begleitet und unterstützt sowie
mindestens 120 LWH-Maßnahmen im Wert von ca. 50 Mio. € formal begleitet
✓Konkrete Einzelmaßnahmen initiiert, unterstützt und begleitet
✓Bewirtschaftungskonzepte konzipiert, Sondierung und Bearbeitung initiiert
PROJEKTSTRUKTUR
1. Halbjahr 2024
1. Halbjahr 2023
2. Halbjahr 2023
2. Halbjahr 2024
2. Halbjahr 2022
1. Halbjahr 2022
Flussgebietskoordination – Initiierungsphase abgeschlossen
Phasen Initiierung Flussgebietsarbeit
1.
Sondierungsgespräche durchführen
2.
Wasserwirtschaftliches System und Handlungsoptionen erfassen
3.
Dokumentation der Erkenntnisse im Flussgebietssteckbrief
4.
Aufbau kontinuierlicher Kommunikationsstrukturen
5.
Vorbereitung & Initiierung erforderlicher, erster Maßnahmen
Stand Projektumsetzung 31.12.2025

LNWK-BB
Slide 5
Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase: Bewirtschaftungskonzept
PROJEKTSTRUKTUR
Einzugsgebietsbezogene Machbarkeitsstudien, Potenzialanalysen,
Steuerungs- und Staukonzepte etc. mit typischen Inhalten:
•
Grundlagen: Gebietsabgrenzung, hydrologische, wasserwirtschaftliche
und wasserbaulichen Ausgangssituation, Stakeholder,
Kommunikationsstrukturen
•
Steuerungsziele und Potentiale: Identifikation und Definition von Zielen,
Defizitanalyse, Handlungsbedarfe und -optionen, Verortung und
Bewertung Potenziale
•
Maßnahmenableitung: Ableitung und Priorisierung kurz-, mittel- und
langfristig not-wendiger wasserwirtschaftlicher und -baulicher
Maßnahmen, Aufbau bzw. Verstetigung bestehender
Kommunikationsstrukturen
•
Abschätzung der Wirkung und evtl. erforderliche Monitorings
Bedarf Identifiziert / Vorbereitung Projektskizze
Projektskizze liegt vor / Fördermittel beantragt
Vergeben / in Bearbeitung / Abgeschlossen
Stand Projektumsetzung 31.12.2025

LNWK-BB
Slide 6
Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase: Leuchttürme
PROJEKTSTRUKTUR
Typische Einzelmaßnahmen
Sanierung Stauanlagen
Anpassung Polder und Schöpfwerke
Einzugsgebiete von Seen
Wasserrückhalt und Landwirtschaft
Kleingewässer, Teiche und Sölle
Kommunale Konzepte zum Wasserrückhalt
Hochflächen/ Speisungsgebiete/ Quellgebiete
Rücknahme der Entwässerung, Anpassung Drainagen
Bedarf Identifiziert / Vorbereitung Projektskizze
Projektskizze liegt vor / Fördermittel beantragt
Vergeben / in Bearbeitung / Abgeschlossen
Stand Projektumsetzung 31.12.2025

LNWK-BB
Slide 7
Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase
Bewirtschaftungskonzepte
PROJEKTSTRUKTUR
Stand Projektumsetzung 31.12.2025
Bewirtschaftungskonzepte
Bearbeitungsstatus
Bedarf identifiziert
Projektträger identifiziert,
Vorbereitung Projektskizze
Projektskizze liegt vor
Fördermittel beantragt
Vergeben / in Bearbeitung
Abgeschlossenen
Stepenitz-Karthane-Löcknitz
1
1
1
Dosse-Jäglitz
1
Nuthe
1
1
1
Plane-Buckau
2
1
Obere Havel
1
1
Rhin
1
1
Untere Havel
2
1
1
Mittlere Oder
2
Stettiner Haff
1
Untere Oder
1
1
Untere Spree 2
1
Lausitzer Neiße
2
Dahme
1
1
Mittlere Spree
2
3
Schwarze Elster
1
1
2
Untere Spree 1
SUMME
7
9
6
4
7
4

LNWK-BB
Slide 8
Flussgebietskoordination – Umsetzungsphase
Leuchttürme
PROJEKTSTRUKTUR
Stand Projektumsetzung 31.12.2025
Leuchttürme
Bearbeitungsstatus
Bedarf identifiziert
Projektträger identifiziert,
Vorbereitung Projektskizze
Projektskizze liegt vor
Fördermittel beantragt
Vergeben / in Bearbeitung
Abgeschlossenen
Stepenitz-Karthane-Löcknitz
1
1
Dosse-Jäglitz
1
1
Nuthe
1
Plane-Buckau
Obere Havel
1
1
Rhin
Untere Havel
1
Mittlere Oder
Stettiner Haff
1
1
Untere Oder
1
2
1
1
Untere Spree 2
Lausitzer Neiße
1
Dahme
Mittlere Spree
4
Schwarze Elster
1
1
1
Untere Spree 1
1
1
SUMME
2
3
7
2
6
5

LNWK-BB
Stepenitz-Karthane-Löcknitz
Slide 9
UMSETZUNGSPHASE STAND UND VORGEHEN
Umsetzungsstrategie Überblick
▪
Bearbeitung von Teileinzugsgebieten mit spezifischen Zielsetzungen und
Herausforderungen
▪
Vorbereitung Fördermittelantrag für ein Bewirtschaftungskonzepts für
Niedrigwasservorsorge für die Sude. Der entwickelte Ansatz wird auf Dömnitz und
Karthane übertragen.
▪
Konzeption und Begleitung von Netzwerken und Projekten zum Thema Retentionsraum,
Wald und Felddrainagen in enger Abstimmung mit wasserwirtschaftlichen Akteuren (GUV,
uWB, LfU, Biosphäre, Landwirte, Naturschutzverband etc.)
▪
Laufende Abstimmung im Kernteam, Begleitung und Moderation
Aktuelle Arbeiten / Herausforderungen
▪
Fördermittakquise und Vergabe des Bewirtschaftungskonzepts Sude, Entwicklung eines
Fördermittelantrags Dömnitz
▪
Fördermittelakquise und Vergabe eines Pilotprojekts zum temporären Verschluss von
Felddrainage und Monitoring
▪
Begleitung und der Maßnahmendefinition für das Pilotprojekt zur Aktivierung von
Retentionskapazitäten auf Forstflächen
▪
Zuarbeit zu Flurbereinigungsverfahren
▪
Strategieentwicklung zur Anpassung der Stauziele am Schöpfwerk Kathane
Nächste Schritte
▪
Entwicklung von Projektskizzen für Einzelvorhaben und Bewirtschaftungskonzepte
▪
Begleitung der Bearbeitung von Förderprojekten
▪
Analyse Retentionspotenziale auf ausgewählten Forstflächen
▪
Organisation und Einberufung des Kernteams Wasser
▪
Vorbereitung einer Roadmap mit Herausforderungen und Handlungsansätzen zu dem
Thema Niedrigwasser
Stand Projektumsetzung 31.12.2025

LNWK-BB
Dosse-Jäglitz
UMSETZUNGSPHASE STAND UND VORGEHEN
Slide 10
Umsetzungsstrategie Überblick
▪
Kontaktaufnahme zu den wesentlichen Akteuren ist erfolgt
▪
Nutzung des Bewirtschaftungsbeirats, um ergänzend zum Niedrigwasser-
management v.a. Vorsorgemaßnahmen zu besprechen und sich auch regelmäßig
außerhalb der Niedrigwasserzeiten abzustimmen
Aktuelle Arbeiten / Herausforderungen
▪
gemeinsam mit dem WBV erfolgt schrittweise die Erarbeitung von Projektskizzen in
Teileinzugsgebieten als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln über die
LWH-Richtlinie
▪
dazu Nutzung der Wasserhaushaltsmodellierungen in zwei Teileinzugsgebieten als
Grundlage für die Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten zur Verbesserung des
Wasserrückhalts und der Wasserverteilung sowie Erarbeitung von Steuerungs-
optionen unter Berücksichtigung aktueller Wetterlagen und Systemzustände
▪
im Rahmen des Flurbereinigungsverfahren Christdorf wurde gemeinsam mit dem
Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung Brandenburg (VLF) eine
Projektskizze zur Ermittlung von Maßnahmen zur Stützung des Landschaftswasser-
haushalts erarbeitet, um nun Fördermittel zu beantragen
Nächste Schritte
▪
Umsetzung niederschwelliger als auch komplexer Maßnahmen zur Rücknahme der
übermäßigen Entwässerung und Erhöhung des Wasserrückhalts in der Landschaft
▪
frühzeitige Einbeziehung der Flächenbewirtschafter in die Maßnahmenerarbeitung
▪
es wird eine Verteilung der Maßnahmenträgerschaft auf verschiedene Akteure
angestrebt, neben dem WBV Dosse-Jäglitz auch zum Beispiel VLF, Natura2000, LfU,
NSF
▪
Kernteamsitzung zur Besprechung der Roadmap für die nächsten 5 Jahre

LNWK-BB
Umsetzungsstrategie Überblick
▪
Sondierungsgespräche mit allen Akteuren des Kernteams (abgeschlossen)
▪
Erstellen von Skizzen für regionale Bewirtschaftungskonzepte hinsichtlich
Wasserrückhalt in der Fläche (Moore), Bewässerung (LWS) und Durchfluss im
Gewässer (WRRL)
▪
Fachliche Begleitung der Planung (Begutachtungskommission) der Wehre in Nuthe
und Nieplitz sowie Großbeerener Graben
▪
Harmonisierung wasserwirtschaftlicher Kennzahlen
Aktuelle Arbeiten / Herausforderungen
▪
Begleitung der Gemeinde Nuthetal bei der Wiederaufnahme des Vorhabens:
„Wehrersatzneubau Königsgraben bei Tremsdorf“.
▪
Weitere Begleitung der Gemeinde Seddiner See bei der Umsetzung
„Nieplitzwasserüberleitung zur Stützung des Wasserspiegels im Seddiner See“
nach Vorliegen des über LWH-Richtlinie geförderten Gutachtens
▪
Stakeholderbeteiligung im Rahmen des „Bewirtschaftungskonzept Nuthe“
Nächste Schritte
▪
Gemeinsame Projektideen mit Naturpark Nuthe-Nieplitz entwickeln
(Neue Ansprechpartnerin Frau Deipenbrock, LfU N5)
neu: Probestau bei den Elsholzer Röthen (Genehmigung der uBW PM steht aus)
▪
Erstellung einer Roadmap mit Herausforderungen und Handlungsansätzen zum
Thema Niedrigwasser
Nuthe
Slide 11
UMSETZUNGSPHASE STAND UND VORGEHEN
abgestimmte Bewirtschaftungseinheiten
im Ergebnis