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title: "Anna verliert gegen Navbakhor Khamidova im World Boxing Cup in Foz do Iguaçu, Brasilien; Split-Decision 4:1"
sdDatePublished: "2026-05-02T13:08:00Z"
source: "https://www.swissboxing.ch/de/news/2022857"
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Anna verliert gegen Navbakhor Khamidova im World Boxing Cup in Foz do Iguaçu, Brasilien; Split-Decision 4:1

Trainingslager und World Boxing Cup in Foz do Iguaçu (Brasilien)

Trainingslager und World Boxing Cup in Foz do Iguaçu (Brasilien)

Die erste Station des World Boxing Cup 2026 fand in Foz do Iguaçu (Brasilien) statt und versammelte die Weltelite des olympischen Boxens. Über 400 Athletinnen und Athleten aus rund 50 Nationen nahmen am Turnier teil und kämpften um wichtige Punkte für die Weltrangliste.

Bereits eine Woche vor Turnierbeginn reiste Anna zum internationalen Trainingslager nach Brasilien, wo sie sich optimal auf die Wettkämpfe vorbereiten konnte. Da Anna alleine mit Nationaltrainer Alain Chervet angereist war, wurden sie herzlich vom deutschen Team aufgenommen. In intensiven Trainingseinheiten und Partnerübungen mit den deutschen Boxerinnen sammelte Anna wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau. Dieses Trainingslager zeigte einmal mehr eindrücklich, wie verbindend der Boxsport über Ländergrenzen hinweg ist.

Im ersten Kampf traf Anna auf die VenezolanerinMena Youli. Anna startete stark in die erste Runde und dominierte von Beginn an mit ihrer Führhand. Immer wieder setzte sie klare Treffer, sowohl mit dem Jab als auch mit der Schlaghand. Diese Dominanz zog sich konsequent durch alle drei Runden. Anna kontrollierte den Kampf, setzte die taktischen Vorgaben hervorragend um und liess ihrer Gegnerin kaum Raum zur Entfaltung. Am Ende gewann sie den Kampf klar und einstimmig mit 5:0 Richterstimmen. Ein wichtiger Sieg, um optimal ins Turnier zu starten.

Anna vs. NAVBAKHOR Khamidova (Usbekistan)

Im zweiten Kampf stand Anna der Vize-WeltmeisterinNavbakhor Khamidovaaus Usbekistan gegenüber. Dank gezielter Vorbereitung mit Videoanalysen und Trainingseinheiten war Anna taktisch hervorragend eingestellt.

Bereits in der ersten Runde zeigte sie eine starke Leistung, kontrollierte die Distanz mit der Führhand und bereitete ihre Angriffe geschickt vor. Immer wieder fand sie mit dem rechten Cross ihr Ziel. Dennoch wurde die erste Runde mit 4:1 Punkten der Usbekin zugesprochen.

Ab der zweiten Runde übernahm Anna zunehmend die Kontrolle. Besonders im Infight überzeugte sie mit variantenreichen Kombinationen zum Körper und abschliessenden Haken zum Kopf. Trotz sichtbarer Vorteile ging auch diese Runde mit 4:1 an die Gegnerin.

In der dritten Runde erhöhte Anna nochmals den Druck. Sie agierte offensiv, setzte klare Treffer mit Jab, Cross und explosiven Angriffen im Nahkampf. Es war ihre stärkste Runde. Dennoch fiel auch diese Wertung zugunsten der Usbekin aus.

Das Schlussresultat lautete Split Decision 4:1 für Khamidova. Lediglich ein Punktrichter wertete alle Runden für Anna. Dieses Resultat war sehr enttäuschend und nur schwer nachvollziehbar.

Mit ihrem Auftritt beim World Boxing Cup, insbesondere im Kampf gegen die usbekische Vize-Weltmeisterin, hat Anna eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit der absoluten Weltspitze nicht nur mithalten, sondern diese auch dominieren kann.

Gleichzeitig zeigt dieses Turnier auch die Herausforderungen auf internationaler Ebene. Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben und als ernstzunehmende Nation wahrgenommen zu werden, ist es aus Sicht des Teams unerlässlich, künftig bei grossen Turnieren eigene Punkt- und Ringrichter zu stellen.

Hier gilt es, zeitnah Lösungen zu finden und diesen Punkt als strategische Priorität für die Zukunft des Schweizer Boxsports zu setzen.