Timm Herzbruch feiert Comeback im Heimspiel von Uhlenhorst Mülheim gegen den Gladbacher HTC; Sofortiges Tor beim Comeback
1.BL Herren Spieltag 2. Mai 2026
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TIMM HERZBRUCH FEIERT COMEBACK MIT TORERFOLG
Alle sechs Heimmannschaften konnten am 20. Spieltag der 1. Bundesliga Herren ihre gewohnte Spielstätte zum Sieg nutzen. Bemerkenswert: Bei seinem Comeback nach gefühlt ewiger Verletzungszeit traf Mülheims Timm Herzbruch (Foto) sofort.
Uhlenhorst Mülheim kam im Heimspiel gegen den Gladbacher HTC zu einem deutlichen 6:2 (4:1). Jan Schiffer brachte die Hausherren früh in Führung (5.), ehe Timm Herzbruch eine argentinische Rückhand in den Gladbacher Kasten jagte, als ob der mehrfache Bundesliga-Torschützenkönig nie weggewesen wäre (11.). Den Anschlusstreffer des GHTC durch eine geschlagene Ecke von Kenton Melville (15.) beantwortete Mülheim mit zwei Treffern durch Lukas Windfeder (E, 19.) und William Sanda (26.) zur 4:1-Pausenführung. Im zweiten Durchgang kamen Jan Schiffer (35.) und Lukas Windfeder (E, 55.) zu ihren zweiten Toren, dazwischen verkürzte Laurens Halfmann zum 2:5 (E, 48.). In den letzten Minuten durfte HTCU-Nachwuchstorhüter Janus Schiffer seine ersten Bundesligaminuten genießen.
Ebenfalls mit 6:2 gewann Tabellenführer Hamburger Polo Club seine Partie gegen den Münchner SC. Tim Brand (2.
E, 19.) und Kane Russell (E, 8.
E, 27.) sorgten mit dem 4:0-Pausenstand schon für eine Vorentscheidung. Den zweiten Durchgang konnten die bayerischen Gäste unentschieden gestalten. Die weiteren Polo-Tore durch Bennett Ness (34.) und Russell (E, 45.) beantwortete der MSC durch Treffer von Morton Berendts (40.) und Julius Lambsdorff (50.).
Für den höchsten Tagessieg sorgte der UHC Hamburg mit seinem 10:1 (5:1) über den SC Frankfurt 80. Nachwuchsspieler Lasse Duncker eröffnete dabei nicht nur den Torreigen (9.), sondern war mit insgesamt drei Toren (34.
46.) auch der beste UHC-Schütze. Der Rest verteilte sich auf Constantin Staib (12.), Florian Sperling (14.), Niklas Thiel (E, 22.), Jonas Schmidt-Busse (29.), Luis Bernstein (7m, 31.), Benedikt Schwarzhaupt (E, 33.) und Jonas Weidemüller (56.). Für den Tabellenletzten hatte Alan Philippsen zum 1:2 (14.) verkürzt. Für den UHC waren es drei wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Teilnahme.
Der in diesem Dreikampf ebenso beteiligte Harvestehuder THC konnte ebenfalls drei wertvolle Zähler auf sein Konto bringen. Die Hamburger behielten zuhause gegen den Mannheimer HC auch nach dreimaligem Ausgleich der Gäste die Nerven und gewannen 4:3 (2:1). Den größten Anteil daran hatte Andrew McConnell. Der schottische Nationalspieler verwandelte drei Ecken und sorgte so für das 1:0 (3.), das 3:2 (46.) und das 4:3 (57.). Den vierten HTHC-Treffer markierte Anton Pöhling per Siebenmeter zum 2:1 (29.). Unmittelbar zuvor hatte Mannheim einen Strafstoß (28.) zur möglichen ersten eigenen Führung neben den HTHC-Kasten gesetzt (Hasbach). Jacob Anderson zum 1:1 (13.), Ben Hasbach zum 2:2 (41.) und Tim Seagon zum 3:3 (7m, 50.) führten Mannheim immer wieder heran, aber am Ende stand der MHC doch mit leeren Händen da.
Durch die Siege von UHC und HTHC fiel der Crefelder HTC durch sein 1:2 (0:2) bei Rot-Weiss Köln wieder um zwei Plätze nach hinten und in die Play-down-Zone. Michel Struthoff mit einer strammen Rückhand (20.) und Paul Glander per Ecke (30.) brachten die Kölner zur Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel fanden die ohne Sturmcenter Niklas Wellen angetretenen Krefelder offensiv besser zur Geltung. Lachlan Sharp sorgte früh für den Anschluss (32.). Doch mehr als dieses 1:2 brachte der amtierende Meister in der Neuauflage des DM-Endspiels 2025 nicht zustande. Spätestens bei Nationaltorhüter Jean Danneberg war Endstation. Aber erst als der Kölner Keeper mit einer irren Parade auch den kopfhohen Rückhandknaller von CHTC-Kapitän Julius Hayner um den Pfosten gedreht hatte, waren die Gastgeber durch.
Im Duell um Tabellenplatz drei triumphierte der Club an der Alster gegen den TSV Mannheim mit 3:1 (2:1). Den Hamburger Platzherren gelang durch Nikolas Wellan (E, 3.) und Johannes Große (5.) ein Traumstart zur schnellen 2:0-Führung. Mannheim schaffte durch Rana Waheed (22.) noch vor der Halbzeit den Anschluss, aber mehr konnten die Kurpfälzer im zweiten Durchgang nicht nachlegen. Das zweite Wellan-Tor zum 3:1 (46.) war dann schon die Entscheidung. Der TSV fiel um wie Plätze und musste Alster und Mülheim vorbeiziehen lassen.
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Bundesliga-Vorschau für das siebte Spielwochenende
Zwei Spiele wurden schon unter der Woche gespielt. Bei den Herren besiegte Rot-Weiss Köln den Düsseldorfer HC deutlich mit 8:0. Bei den Damen duellierten sich Mülheim und Köln am Donnerstag. Am Wochenende fahren die amtierenden deutschen Meisterinnen in den Norden zum UHC Hamburg, mit dem Ziel mal wieder zu punkten. Bei den Herren fährt die Mannschaft vom Club an der Alster zum direkten Konkurrenten in der Tabelle: den Herren des Berliner HC. Hier kommt die Bundesliga-Vorschau auf das siebte Spielwochenende.
Die ersten Topspiele des Jahres 2023