Narges Mohammadi in Lebensgefahr in Zanjan-Gefängnis, Iran; Herzinfarkt im Gefängnis am 24. März 2026

Iran: Narges Mohammadi in Lebensgefahr

Iran: Narges Mohammadi in Lebensgefahr

Die prominente iranische Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi (undatiertes Foto)

Die Behörden der Islamischen Republik Iran setzen das Leben der inhaftierten Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi aufs Spiel. Sie verweigern ihr die Behörden die dringend nötige fachärztliche Behandlung in einem Krankenhaus in Teheran. Dieses Verhalten kommt der Folter gleich. Narges Mohammadi erlitt am 24. März 2026 im Gefängnis von Zanjan einen Herzinfarkt. Schon seit ihrer ungerechtfertigten Inhaftierung im Dezember 2025 leidet sie unter Brustschmerzen, Blutdruckschwankungen, starken Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Doppeltsehen.

Setzt euch für Narges Mohammadi ein!

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Lassen Sie Narges Mohammadi bitte sofort und bedingungslos frei, da sie eine gewaltlose politische Gefangene ist und sich nur wegen ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit in Haft befindet. Heben sie alle ihre unrechten Schuldsprüche auf.

Bis zu ihrer Freilassung muss die Menschenrechtlerin Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung erhalten, falls nötig außerhalb des Gefängnisses, und vor Folter und anderen Misshandlungen geschützt werden.

Leiten Sie bitte umgehend eine unabhängige, zielführende und unparteiische Untersuchung ihrer Folter- und Misshandlungsvorwürfe ein und stellen Sie die Verantwortlichen in fairen Verfahren vor Gericht.

To Mr Gholamhossein Mohseni Ejei,

The life of Nobel Peace Prize recipient and human rights defender Narges Mohammadi is at critical risk as Iranian authorities, including prosecution officials, subject her to ongoing torture or other ill-treatment in Zanjan prison, Zanjan province, through the deliberate denial of timely and adequate specialized medical care for her serious heart condition. According to informed sources, Narges Mohammadi had a heart attack in prison on 24 March 2026 and was found unconscious in her cell with cold limbs, numbness in her body and her eyes rolled back. Her cellmates took her to the infirmary, where medication was administered, but authorities refused to transfer her to hospital. On 30 March, Narges Mohammadi was examined by a cardiologist outside of prison who assessed that medications prescribed by Zanjan prison’s doctor contributed to the heart attack and warned of the risk of a recurrent heart attack. Since then, Narges Mohammadi’s health has rapidly declined according to her family and lawyers, who visited her in prison on 28 April 2026, adding that she experiences ongoing chest pains and is very unwell. Narges Mohammadi has also lost 20 kgs since her arrest on 12 December 2025, with the weight loss accelerating in the last two months, according to an informed source. The Legal Medical Examiner of Zanjan issued an opinion on 13 April 2026 for the temporary suspension of her sentence for one month on medical grounds, but prosecution authorities are refusing release and even to authorize her transfer for treatment in Tehran. According to her lawyers and family, doctors in Zanjan assessed that the lack of specialized and ongoing medical care, only available in Tehran, puts Narges Mohammadi’s life at grave risk.

Following Narges Mohammadi’s arbitrary arrest on 12 December 2025 in Mashhad, Razavi Khorasan province, agents subjected her to torture or other ill-treatment, including severe beatings all over her body and head for which she required medical care, according to an informed source. She was then held in a Ministry of Intelligence detention centre in Mashhad until 10 February 2026, when authorities suddenly transferred her to Zanjan prison without prior notice to her family or lawyers where she remains held in a ward alongside prisoners convicted of violent offences. Since May 2021, Iranian authorities have unjustly convicted and sentenced Narges Mohammadi over 20 years in prison, 154 lashes and other sanctions in eight separate cases stemming from her human rights activism.

I call on you to immediately and unconditionally release Narges Mohammadi as she is a prisoner of

conscience detained solely for her human rights activism, quash her unjust convictions and sentences.

Pending her release, provide her with adequate specialized healthcare, including for treatment unavailable in prison and in Zanjan, and protect her from further torture and other ill-treatment. A prompt, independent, effective and impartial investigation into her allegations of torture and other ill-treatment must be conducted, with those suspected of criminal responsibility brought to justice in fair trials.

Hier kannst du deinen Brief ausdrucken, um ihn per Post oder Fax an die Behörden zu senden, oder ihn direkt über dein eigenes E-Mail-Programm verschicken.

Du hast Probleme beim Ausdrucken des Briefes? Dann klicke bittehier.

Achtung: Bitte prüfe bei derDeutschen Postob die Briefzustellung in das Zielland ungehindert möglich ist.

o Embassy of Iran to the United Nations in GenevaChemin du Petit-Saconnex 28CH-1209 GenevaSCHWEIZ

BOTSCHAFT DER ISLAMISCHEN REPUBLIK IRANS.E. Herrn Majid Nili AhmadabadiPodbielskiallee 65-6714195 BerlinFax: 030–843 53 133E-Mail:info@iranbotschaft.de

Das Leben der Friedensnobelpreisträgerin und Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi ist akut bedroht. Die Behörden, einschließlich der Staatsanwaltschaft, setzen sie im Gefängnis von Zanjan in der Provinz Zanjan Folter und anderen Formen der Misshandlung aus, indem sie ihr absichtlich eine sofortige und angemessene medizinische Versorgung für ihr schweres Herzleiden verweigern. Informierten Quellen zufolge erlitt Narges Mohammadi am 24. März 2026 im Gefängnis einen Herzinfarkt. Man fand sie bewusstlos in ihrer Zelle. Ihre Gliedmaßen waren kalt, die Augen zurückgerollt und ihr Körper war taub. Ihre Zellengenossinnen brachten sie in die Krankenstation, wo ihr Medikamente verabreicht wurden, aber die Behörden weigerten sich, sie in ein Krankenhaus zu verlegen. Am 30. März wurde Narges Mohammadi von einemr Kardiologenin außerhalb des Gefängnisses untersucht. ErSie stellte fest, dass die vom Arzt des Gefängnisses von Zanjan verschriebenen Medikamente zu dem Herzinfarkt beigetragen hatten und warnte vor dem Risiko eines erneuten Herzinfarkts. Seitdem hat sich Narges Mohammadis Gesundheitszustand rapide verschlechtert. Ihre Familie und ihre Anwältinnen besuchten sie am 28. April 2026 im Gefängnis und berichteten, dass sie ständig Schmerzen in der Brust habe und sich sehr unwohl fühle. Narges Mohammadi hat seit ihrer erneuten Inhaftierung am 12. Dezember 2025 insgesamt 20 kg abgenommen. Eine informierte Quelle berichtete, dass sich der Gewichtsverlust in den letzten zwei Monaten beschleunigt habe. Der Amtsarzt in Zanjan sprach sich am 13. April 2026 für die vorübergehende Aussetzung ihrer Strafe aus medizinischen Gründen für einen Monat aus, aber die Staatsanwaltschaft weigerte sich, sie freizulassen und verweigerte sogar die Genehmigung, sie zur Behandlung vorübergehend nach Teheran zu überstellen. Nach Angaben der Anwältinnen von Narges Mohammadi und ihrer Familie bestätigen die Ärztinnen in Zanjan, dass die inhaftierte Menschenrechtlerin durch das Fehlen einer spezialisierten und kontinuierlichen medizinischen Versorgung, die nur in Teheran verfügbar ist, in Lebensgefahr ist.

Nach Narges Mohammads willkürlicher Festnahme am 12. Dezember 2025 in Mashhad, Provinz Razavi Khorasan, wurde sie von Geheimdienstmitarbeiterinnen gefoltert oder anderweitig misshandelt, u.a. mit schweren Schlägen auf den ganzen Körper und den Kopf, die ärztlich hätten versorgt werden müssen, so eine informierte Quelle. Anschließend wurde sie bis zum 10. Februar 2026 in einem Haftzentrum des Geheimdienstministeriums in Mashhad festgehalten. Dann verlegten die Behörden sie plötzlich und ohne vorherige Benachrichtigung ihrer Familie oder ihrer Anwältinnen in das Gefängnis von Zanjan. Dort wird sie nach wie vor in einer Abteilung mit Gefangenen festgehalten wird, die wegen Gewaltdelikten verurteilt wurden. Seit Mai 2021 haben die iranischen Behörden Narges Mohammadi in acht verschiedenen Fällen zu Unrecht zu über 20 Jahren Gefängnis, 154 Peitschenhieben und anderen Repressionen verurteilt. Die Strafverfahren sind allein auf ihren Einsatz für die Menschenrechte zurückzuführen.

Am 6. Oktober 2023 wurde Narges Mohammadi für ihren “Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran und für die Förderung der Menschenrechte und Freiheit aller” mit dem Friedensnobelpreis 2023 ausgezeichnet.

Vor ihrem Herzinfarkt am 24. März 2026 verweigerte die Gefängnisbehörde von Zanjan Narges Mohammadi eine angemessene medizinische Versorgung, unter anderem für die anhaltenden Schmerzen in der Brust und Blutdruckschwankungen sowie für die starken Kopfschmerzen, Übelkeit und Doppeltsehen, die nach der Folter oder anderen Misshandlungen, denen sie nach ihrer Verhaftung am 12. Dezember 2025 ausgesetzt war, einsetzten. Sie wurde festgenommen, als sie während der Gedenkfeier für den Rechtsanwalt Khosrow Alikordi in Mashhad friedlich ihre Menschenrechte wahrnahm. Als Narges Mohammadi nach ihrer Festnahme in einem Haftzentrum des Geheimdienstministeriums festgehalten wurde, fühlte sie sich mehrmals sehr unwohl, ihr wurde schwindlig, sie verlor das Bewusstsein und stürzte zu Boden – der Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung wurde ihr dennoch verwehrt. Informierten Quellen zufolge wurde Narges Mohammadi während der Verhöre in der Haftanstalt von den Behörden unter Druck gesetzt, schriftliche öffentliche Erklärungen abzugeben, in denen sie den am 28. Dezember 2025 begonnenen landesweiten Aufstand im Iran verurteilt. Narges Mohammadi lehnte dies ab.

Die iranischen Behörden haben Narges Mohammadi wiederholt den Zugang zu einer angemessenen medizinischen Versorgung im Gefängnis verzögert und

oder verweigert und damit ihr Leben in große Gefahr gebracht. So erlitt Narges Mohammadi am 16. Februar 2022 eine Reihe von Herzinfarkten und musste sich einer Notoperation am Herzen unterziehen, wurde aber am 19. Februar 2022 gegen ärztlichen Rat wieder ins Gefängnis gebracht. Am 11. November 2023 blockierten die Behörden erneut ihre Verlegung in ein Krankenhaus und machten dies von der Einhaltung der Verschleierungspflicht abhängig, obwohl die Ärzte Flüssigkeit um ihr Herz herum und eine bis zu 80%ige Verstopfung zweier Arterien festgestellt hatten, die eine Angioplastie erforderte. Am 16. November kam sie endlich ohne Kopftuch ins Krankenhaus, um eine Angioplastie zu erhalten, wurde aber noch am selben Tag gegen ärztlichen Rat ins Gefängnis zurückgebracht. Nach Angaben ihrer Familie wies die Krankenakte von Narges Mohammadi im Juli 2024 und September 2024 auf eine Verschlechterung ihres Zustands hin, einschließlich der Tatsache, dass ein Ste