Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel lädt zur Festveranstaltung in Potsdam; Ort trägt den Namen innenRaum – Feminismus im Zentrum

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Festveranstaltung: Frauen ins Zentrum – Orte der Sichtbarkeit und Solidarität Posted by Frauenpolitischer Rat on Mai 4, 2026 in Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel läd gemeinsam mit dem Autonomen Frauenzentrum herzlich zum zweiten Teil der Veranstaltungsreihe rund um die neuen Straßennamen ein. „Frauen prägen Demokratie, Kultur und politischen Wandel – doch im öffentlichen Raum bleibt ihr Wirken oft unsichtbar. Ob bei der Verteilung politischer Ämter oder in der historischen Erinnerung: Frauen sind bis heute unterrepräsentiert. Gleichzeitig waren es vor allem Frauen, die mutig für Gleichberechtigung, Freiheit und Solidarität eingetreten sind – häufig im Hintergrund, selten gefeiert. Ein Schritt zu mehr Sichtbarkeit wurde 2019 in Potsdam getan: Die Stadtverordnetenversammlung beschloss, drei Straßen in der „Neuen Mitte“ nach bedeutenden Potsdamerinnen zu benennen. Dieser Impuls ging von der Projektgruppe Frauenwahllokal aus, die zum 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland die ersten Kommunalpolitikerinnen in Potsdam erforscht hat. Die neuen Straßen tragen seit 2024 die Namen von Erika Wolf, Anna Zielenziger und Anna Flügge. Im März 2025 folgte ein weiterer Meilenstein: Mit dem Einzug des Autonomen Frauenzentrums Potsdam, des Frauenpolitischen Rates Land Brandenburg und des Netzwerks der brandenburgischen Frauenhäuser an den Alten Markt 6 entstand erstmals ein gemeinsamer, zentraler Ort für frauen- und gleichstellungspolitische Arbeit. Was heute selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis langer, hartnäckiger Auseinandersetzungen – und ein Ausdruck gelebter feministischer Solidarität. Seit diesem Jahr trägt der Ort den Namen *innenRaum – Feminismus im Zentrum. Im Mittelpunkt steht diesmal die frühere Vorsitzende des Israelitischen Frauenvereins Potsdam, Anna Zielenziger (1867-1943). Die Heirat mit dem jüdischen Getreidehändler Julius Zielenziger führte sie nach Potsdam. Der nationalsozialistische Terror vertrieb sie nach Holland, wo sie im „Judendurchgangslager“ Westerbork starb.“ Weitere Informationen finden Sie: hier .

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Festveranstaltung: Frauen ins Zentrum – Orte der Sichtbarkeit und Solidarität

Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel läd gemeinsam mit dem Autonomen Frauenzentrum herzlich zum zweiten Teil der Veranstaltungsreihe rund um die neuen Straßennamen ein.

„Frauen prägen Demokratie, Kultur und politischen Wandel – doch im öffentlichen Raum bleibt ihr Wirken oft unsichtbar. Ob bei der Verteilung politischer Ämter oder in der historischen Erinnerung: Frauen sind bis heute unterrepräsentiert. Gleichzeitig waren es vor allem Frauen, die mutig für Gleichberechtigung, Freiheit und Solidarität eingetreten sind – häufig im Hintergrund, selten gefeiert.

Ein Schritt zu mehr Sichtbarkeit wurde 2019 in Potsdam getan: Die Stadtverordnetenversammlung beschloss, drei Straßen in der „Neuen Mitte“ nach bedeutenden Potsdamerinnen zu benennen. Dieser Impuls ging von der Projektgruppe Frauenwahllokal aus, die zum 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland die ersten Kommunalpolitikerinnen in Potsdam erforscht hat. Die neuen Straßen tragen seit 2024 die Namen von Erika Wolf, Anna Zielenziger und Anna Flügge.

Im März 2025 folgte ein weiterer Meilenstein: Mit dem Einzug des Autonomen Frauenzentrums Potsdam, des Frauenpolitischen Rates Land Brandenburg und des Netzwerks der brandenburgischen Frauenhäuser an den Alten Markt 6 entstand erstmals ein gemeinsamer, zentraler Ort für frauen- und gleichstellungspolitische Arbeit. Was heute selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis langer, hartnäckiger Auseinandersetzungen – und ein Ausdruck gelebter feministischer Solidarität. Seit diesem Jahr trägt der Ort den Namen *innenRaum – Feminismus im Zentrum.

Im Mittelpunkt steht diesmal die frühere Vorsitzende des Israelitischen Frauenvereins Potsdam, Anna Zielenziger (1867-1943). Die Heirat mit dem jüdischen Getreidehändler Julius Zielenziger führte sie nach Potsdam. Der nationalsozialistische Terror vertrieb sie nach Holland, wo sie im „Judendurchgangslager“ Westerbork starb.“

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