Landwirtschaftsministerium misstraut Landwirten in Sachsen; Pilotprojekte für ergebnisorientierte Förderung gefordert
Artensterben auf Sachsens Äckern: Landwirtschaftsministerium misstraut unseren Landwirten – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag
Datum: 03. Mai 2026 Artensterben auf Sachsens Äckern: Landwirtschaftsministerium misstraut unseren Landwirten Dresden. Die biologische Vielfalt auf Sachsens Feldern steckt in der Krise, doch die Staatsregierung verharrt in Verwaltungslogiken. Eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Wolfram Günther (Drs 8
- zur Agrarumweltmaßnahme AL 6a offenbart: Anstatt moderne, ergebnisorientierte Naturschutzkonzepte zu fördern, versteckt sich das Ministerium hinter Bürokratie und traut den Landwirten im Freistaat nicht einmal die einfachste Artenkenntnis zu. Wolfram Günther , agrarpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90
DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, kritisiert das Ministerium für sein Agieren: „Das Landwirtschaftsministerium spricht unseren Landwirtinnen und Landwirten die fachliche Kompetenz ab. Diese Herabwürdigung ist nicht nur erschreckend, sie ist auch gefährlich. Anstatt ökologische Ergebnisse zu belohnen, verharrt das Landwirtschaftsministerium unter Minister von Breitenbuch in Verwaltungs-Verbotslogik . Das ist demotivierend und ein Schlag ins Gesicht aller engagierten Landwirtinnen und Landwirte.“ Die Antwort der Staatsregierung mache deutlich, dass man sich gegen modernere Förderansätze sperrt, weil der Kontrollaufwand gescheut wird. Günther dazu: „Wir brauchen einen Systemwechsel hin zu einer echten Honorierung von Biodiversität . Wenn auf einem Acker seltene Wildkräuter blühen, muss das Geld fließen – unbürokratisch, direkt und einkommenswirksam. Besonders unverständlich ist außerdem die Weigerung, größere Flächen über 5 Hektar flexibel in den Naturschutz einzubeziehen. Wir können es uns nicht leisten, 40 Prozent der potenziellen Flächen links liegen zu lassen, nur weil die digitale Verwaltung in Dresden nicht hinterherkommt. Die Natur kennt keine 5-Hektar-Grenze.“ „Das Ministerium schiebt fachliche Bedenken vor, um den eigenen Verwaltungsaufwand klein zu halten, während draußen die Feldflora verschwindet. Wir brauchen eine Agrarpolitik, die die Landwirtschaft als Partner im Naturschutz ernst nimmt, statt sie als bloßen Empfänger von Bewirtschaftungsbefehlen zu behandeln.“ Die BÜNDNISGRÜNE-Fraktion fordert: Vertrauen statt Misstrauen: Landwirte sind Profis. Mit gezielten Schulungen und moderner App-Unterstützung ist die Artenbestimmung kein Hindernis, sondern eine Chance für mehr Eigenverantwortung. Ergebnis zählt: Sachsen muss Pilotprojekte für ergebnisorientierte Förderung endlich in die Fläche bringen. Wer Vielfalt liefert, muss dafür marktgerecht entlohnt werden. Öko-Synergien nutzen: Die Tatsache, dass bereits zwei Drittel der Flächen von Bio-Betrieben kommen, zeigt das Potenzial. Das Ministerium muss den ökologischen Landbau als Speerspitze des Naturschutzes massiv stärken, statt ihn mit unklaren Formulierungen bei der Ernteverpflichtung zu verunsichern. » Kleine Anfrage. Gemeinsame EU-Agrarpolitik in Sachsen: Nutzung, Umsetzung und Weiterentwicklung der Agrarumweltmaßnahme AL 6a » Agrarumweltmaßnahme AL 6a: Naturschutzgerechte Ackerbewirtschaftung für wildkrautreiche Äcker Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen Comment Save my name, email, and website in this browser for the next time I comment. Bitte gib eine Antwort in Ziffern ein: sechs + 18 = Um ein Kommentar zu verfassen, müssen Sie unsere Datenschutzbedingungen akzeptieren. Weitere Beiträge 73 Prozent Nacht- und Hunderte Leerflüge am Flughafen Leipzig
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DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, kritisiert das Ministerium für sein Agieren:
„Das Landwirtschaftsministerium spricht unseren Landwirtinnen und Landwirten die fachliche Kompetenz ab. Diese Herabwürdigung ist nicht nur erschreckend, sie ist auch gefährlich.Anstatt ökologische Ergebnisse zu belohnen, verharrt das Landwirtschaftsministerium unter Minister von Breitenbuch in Verwaltungs-Verbotslogik. Das ist demotivierend und ein Schlag ins Gesicht aller engagierten Landwirtinnen und Landwirte.“
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„Das Ministerium schiebt fachliche Bedenken vor, um den eigenen Verwaltungsaufwand klein zu halten, während draußen die Feldflora verschwindet. Wir brauchen eine Agrarpolitik, die dieLandwirtschaft als Partner im Naturschutzernst nimmt, statt sie als bloßen Empfänger von Bewirtschaftungsbefehlen zu behandeln.“
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Ergebnis zählt: Sachsen mussPilotprojekte für ergebnisorientierte Förderungendlich in die Fläche bringen. Wer Vielfalt liefert, muss dafür marktgerecht entlohnt werden.
Öko-Synergien nutzen: Die Tatsache, dass bereits zwei Drittel der Flächen von Bio-Betrieben kommen, zeigt das Potenzial. Das Ministerium muss denökologischen Landbau als Speerspitze des Naturschutzesmassiv stärken, statt ihn mit unklaren Formulierungen bei der Ernteverpflichtung zu verunsichern.
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