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title: "Universität Osnabrück und Jade Hochschule, Förderung für campus.connect in Niedersachsen; Vier Jahre Laufzeit"
sdDatePublished: "2026-05-04T07:14:00Z"
source: "https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/pressemeldungen/details-pressemeldungen/2026/05/universitaet-osnabrueck-erhaelt-foerderung-fuer-verbundprojekt-campusconnect"
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Universität Osnabrück und Jade Hochschule, Förderung für campus.connect in Niedersachsen; Vier Jahre Laufzeit

Universität Osnabrück erhält Förderung für Verbundprojekt „campus.connect“: Uni Osnabrück

Universität Osnabrück erhält Förderung für Verbundprojekt „campus.connect“

Mit „campus.connect“ startet die Universität Osnabrück gemeinsam mit der Jade Hochschule ein Pilotprojekt, das internationale Studierende gezielt unterstützen soll.

Das Land Niedersachsen fördert gemeinsam mit der VolkswagenStiftung fünf Pilotprojekte an niedersächsischen Hochschulstandorten, die zum Ziel haben, mehr ausländische Studierende für Niedersachsen zu gewinnen. Unter den ausgewählten Hochschulen ist auch die Universität Osnabrück.

Gemeinsam mit der Jade Hochschule hat die Universität Osnabrück mit ihrem Förderantrag für das Vorhaben „Campus International“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur einen Erfolg erzielt: Ihr Verbundantrag „campus.connect – Kooperative Talententwicklung für Niedersachsens Arbeitsmarkt von morgen“ wird für vier Jahre gefördert.

Das Projekt zielt darauf ab, internationale Studierende entlang des gesamten Student Life Cycles, also ihrer gesamten akademischen Laufbahn, besser zu unterstützen – von der Studienentscheidung über den Einstieg bis hin zum Übergang in den Arbeitsmarkt. Geplant sind unter anderem ein flexibles Einstiegsprogramm, ein engmaschiges Beratungsangebot, ein gemeinsames Karrierenetzwerk sowie neue Räume für Begegnung und Vernetzung.

„Wir wollen zum Beispiel ein Pit-Stop-System etablieren: In regelmäßigen Abständen soll also eine Art Boxenstopp erfolgen, bei dem der Studienverlauf reflektiert und mögliche Problemlagen frühzeitig erkannt werden“, erläutert Malte Paolo Benjamins, Leiter des International Office der Uni Osnabrück. Zudem soll ein „Flexsemester-Programm“ internationalen Studierenden helfen, die aufgrund einer verspäteten Einreise nicht an den regulären Lehrveranstaltungen ihres Faches teilnehmen können; sie sollen diese Phase für studienrelevante Inhalte nutzen können, zum Beispiel in Form von interdisziplinären Workshops oder hybriden Lernformaten.

Ein weiterer wichtiger Baustein von „campus.connect“ ist der Aufbau eines Karrierenetzwerks, um internationale Studierende mit Bleibeabsichten auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. „Hier kommt der Verbundcharakter des Projekts besonders zur Geltung. Durch die gemeinsame Entwicklung von Angeboten – etwa digitale Mappenchecks oder Trainingsformate – können wir Synergien optimal nutzen. Auch für die Entwicklung unseres Unternehmensnetzwerks hat der Verbund Vorteile: Formate wie Speed-Datings erhöhen nicht nur die Chancen für unsere internationalen Studierenden, sondern machen uns auch für Unternehmen als Partner sichtbarer und attraktiver“, erläutert Benjamins.

„Mit campus.connect haben wir gemeinsam mit der Jade Hochschule ein innovatives Modell entwickelt, um internationale Studierende gezielt zu fördern und ihnen berufliche Perspektiven in Niedersachsen zu eröffnen“, sagt Prof. Dr. Andrea Lenschow, Vizepräsidentin für Internationales, Diversität und wissenschaftliche Qualifikation an der Universität Osnabrück.

Das Projekt hat Pilotcharakter und soll langfristig als übertragbares Modell für andere Hochschulen in Niedersachsen dienen.

Weitere Informationen für die Medien:Malte Paolo Benjamins, Universität OsnabrückInternational Office

Die Bewerbungsfrist für das „Deutschlandstipendium“ läuft! Die Uni Osnabrück fördert besonders begabte, leistungsstarke und engagierte Studierende mit 300 Euro im Monat. Finanziert wird das Programm durch den Bund und private Fördermittelgeber.

Das International Office sucht Zimmer zur Untervermietung an internationale Studierende, die im Juli 2026 an den Summer Schools teilnehmen. Pro untergebrachter Person gibt es 370 Euro.

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