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title: "VFC Plauen gewinnt Derby 3:1 gegen VfB Auerbach in Plauen; sichert Platz zwei in der Oberligatabelle"
sdDatePublished: "2026-05-04T14:06:00Z"
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VFC Plauen gewinnt Derby 3:1 gegen VfB Auerbach in Plauen; sichert Platz zwei in der Oberligatabelle

VFC Plauen gegen VfB Auerbach 3:1 (0:0) – vfc-plauen.de

VFC Plauen gegen VfB Auerbach 3:1 (0:0)

VFC Plauen gewinnt das Derby gegen den VfB Auerbach – und sichert sich Platz zwei in der Oberligatabelle

Der VFC gewann das langersehnte Derby gegen den VfB Auerbach mit 3:1. Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Nachbarstädter, die sich im Plauener Vogtlandstadion teuer verkauften. So musste die zweite Halbzeit für die Entscheidung über Sieg, Remis oder eine Niederlage herhalten. Es standen zwei gleichwertige Mannschaften auf dem Feld, die sich nichts schenkten. Vor allem der erfahrene Ex-Plauener Aleksandrs Guzlajevs in den Reihen der Gäste kurbelte das Spiel seiner Elf immer wieder an, zerrte an den Ketten, schickte seine Mitspieler immer wieder in die gefährliche Zone und avancierte am Ende zum auffälligsten Mann auf dem Feld. Seine Mitspieler konnten aber seine gut inszenierten Aktionen nicht zu ihren Gunsten nutzen. Der VFC Plauen ging überraschenderweise verhalten in die Partie, behielte aber immer den Kopf oben.

Die Gäste begannen etwas zielstrebiger als der VFC Plauen. Bereits in Minute zwei scheiterte Max Roscher am VFC-Torhüter Simon Schulze. Der VFC Plauen stand sich zunächst selbst im Weg. Ungenaue Zuspiele endeten in ungenauen Abschlüssen. Beispiele: Das Zurückspiel von Johan Martynets auf Lenny Plank war zu ungenau wie auch sein nächster Versuch. Sein scharf geschossener Ball flog am langen Pfosten vorbei. Nach etwa 20 Minuten Spiel agierte die Heimelf druckvoller, kam zu einigen guten Ansätzen, aber am Ende fehlte etwas die Konsequenz im Abschluss. Plötzlich lag das 0:1 für Auerbach in der Luft. Aber auch Tim Kaiser hatte zum Glück für den VFC Plauen Probleme mit der Genauigkeit. Sein parallel zur Grundlinie gespielter Ball ging am zweiten Pfosten knapp vorbei. Noch zweimal ergab sich für die Gelb-Schwarzen die Möglichkeit zur Führung. Ein Fehlabspiel von Tyron Haake machte die Chance zunichte und der Schuss von Tyron Profis war keine Gefahr für Stanley Birke im Tor der Gäste. So blieb es beim 0:0 bis zum Pausenpfiff.

Der zweite Spielabschnitt musste die Entscheidung bringen, wenn dem VFC Plauen die Revanche vom Hinspiel (2:2) gelingen sollte. So sah das Spiel dann auch aus. Eigentlich Abwehrspieler – Eric Ganime – tauchte schon zuletzt immer einmal ganz vorn auf. Diesmal klappte es mit etwas Zählbaren. Zunächst konnten die Auerbacher einen Standardball noch abwehren, dann nutzte Ganime die zweite Möglichkeit, brachte die Spitzenstädter in Führung. Nur zwei Minuten später stand es 2:0. Aus 18 Metern jagte Tyron Profis den Ball mit Schmackes in die Maschen. Die Gäste verdauten den „klaren“ Rückstand schnell. Fünf Minute später verkürzte Charlie Spranger nach zweimaligem Ballwechsel vor dem Plauener Tor und verwertete schließlich den hohen Ball durch Guzlajevs Richtung langen Pfosten zum Anschlusstreffer. – 2:1 – . Das zuletzt am Mittwoch gegen Wernigerode gespielte Match hinterließ möglicherweise Spuren. Norman Zschach wechselte neue Kraft ein. Haake und Profis gingen und Paul Kämpfer sowie Amaar Hussain kamen. Und beinahe hätten die Gelb-Schwarzen aus Plauen die Führung verspielt. Glück. Louis Schmidt vergab einen Riesen und VFC-Torhüter hielt zudem zweimal glänzend. Die 90. Minute war angebrochen. Die Heimelf suchte die Entscheidung und fand sie. Zunächst traf Martynets nur den Pfosten. Den Abpraller nahm der eingewechselte Valentino Schubert aus dem Lauf und ballerte den Ball zum 3:1 ins Birke-Tor. Der wichtige Sieg im Kampf um Platz zwei war in feuchten Tüchern.

Valentino Schubert – glücklicher Torschütze nach dem Spiel:„Wir haben alles wieder gut gemacht im Vergleich zum Hinspiel. Es war sehr cool, dass es mit dem Tor geklappt hat. Ich glaube, es war ein sehr prestigeträchtiges Spiel. Und dann reinzukommen und ein Tor zu machen und der Mannschaft zu helfen, ist einfach cool.“

Der sonst so ruhig agierende VFC-Trainer Norman Zschach flippte nach dem Spiel im Kreis seiner Mannschaft förmlich aus und hatte sich zur Pressekonferenz wieder völlig im Griff:„Allgemein sind wir nicht gut ins Spiel gekommen. Wir waren zu behäbig. Ich hätte mir einfach mehr Dynamik und Mut nach vorn gewünscht. Es war ein ausgeglichenes Spiel in der ersten Halbzeit. Wir haben in der Halbzeit angesprochen, dass wir uns mehr zutrauen, Auerbach mehr fordern und mehr Genauigkeit und Sauberkeit in unsere technischen Aktionen bekommen müssen – Passspiel, Standards. Das hat meine Mannschaft nach der Halbzeit hervorragend gemacht mit zwei Standardsituationen, die wir auch gut verwerten und nutzen. Dann bekommst du so ein Tor, gemacht aus dem Nichts, … Charlie(Spranger) springt in diesen Ball. ….Dann war es der Lucky Punch durch Schubi(Schubert). … Es waren am Ende die drei Punkte, das ist das, was wir wollten.“

Fazit zum Spiel:Es war ein Spiel teilweise auf Messers Schneide, denn die Auerbacher haben sich nicht versteckt. Dennoch geht der VFC Plauen zurecht als Sieger vom Platz. Er setzte seinen unheimlichen Lauf in der Rückrunde fort.

Da spielt Dritter (punktgleich mit dem Zweiten) gegen Vierter der Tabelle. Ein Spitzenspiel und nur Wenige aus Auerbach interessiert es. Schade. Das Spiel hätte mehr Zuspruch durch Auerbacher Fans verdient. So wenige Anhänger aus der Nachbarstadt, die zum Derby anreisten, gab es in dieser Deutlichkeit noch nicht. Wie gesagt, die Auerbacher Fußballer hätten mehr Unterstützung verdient. Es war quasi gar keine vorhanden. Schade für die Jungs, die alles gaben.

VFC Plauen: Schulze – Plank (90. Schubert), Tanriver (82.Träger), Ganime, Michalek – Haake (68. Hussain), Limmer – Sponer, Beal, Martynets (90. Wagner) – Profis (68. Kämpfer)

Tore: 1:0 Ganime (49.), 2:0 Profis (51.), 2:1 Spranger (56.), 3:1 Schubert (90.+1)

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