ALP Bio AG erhält Finanzierung von 1,75 Millionen Franken München; Beschleunigte Plattformentwicklung senkt Immunogenitätsrisiko frühzeitig

Zürcher Handelskammer: ALP Bio erhält Finanzierung von 1,75 Millionen Franken

ALP Bio erhält Finanzierung von 1,75 Millionen Franken

München - Die ALP Bio AG hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 1,75 Millionen Franken eingesammelt. Das frische Kapital fliesst in die Hybridplattform aus Immunorganoiden und Künstlicher Intelligenz des Start-ups. Sie soll die Immunreaktionen von Antikörpern vorhersagen.

(CONNECT) DieALP Bio AGhat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 1,75 Millionen Franken eingeworben. Angeführt wurde die Runde von dem Münchner Risikokapitalunternehmen 42CAP. Beteiligt haben sich ausserdem Start-up-FördererVenture Kick– wie ALP Bio in Schlieren ansässig – und mehrere Business Angels.

Die Mittel werden laut einerMitteilungdes im Januar 2026 gegründeten Start-ups für die beschleunigte Entwicklung seiner Plattform eingesetzt. Sie kombiniert die Biologie humaner Immunorganoide mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI), um Entwicklerinnen und Entwicklern von Antikörpern zu helfen, das Immunogenitätsrisiko frühzeitig in der Arzneimittelentwicklung zu erkennen, zu verstehen und zu reduzieren.

Immunogenität, also das Risiko von Immunreaktionen einschliesslich der Bildung von Antikörpern gegen das Medikament, zählt laut ALP Bio zu den grössten Risiken in der Entwicklung von Biologika. Dies kann Teams zwingen, Programme in späten Entwicklungsstadien abzubrechen oder zu überarbeiten, wenn bereits viel Zeit und Kapital investiert wurde. Häufig sei dies erst in klinischen Studien der Fall, wenn die Kosten für Korrekturen am höchsten seien.

„Die Immunogenität zählt zu den grössten versteckten Kostenfaktoren bei Biologika“, wird ALP-Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Vahlensieck zitiert. „Die Branche hat Überraschungen in späten Entwicklungsphasen viel zu lange als Normalfall hingenommen. Wir sind überzeugt, dass dieses Risiko Jahre früher als bisher eingeschätzt und reduziert werden sollte.“

Nach Überzeugung von 42CAP-Partner Thomas Wilke überwindet ALP Bio einen entscheidenden Engpass. Immunogenität habe die Entwicklung jahrzehntelang behindert. „Die Kombination aus Immunorganoid-Biologie und KI auf Sequenzebene ist der vielversprechendste Ansatz, den wir bisher gesehen haben, um dieses Problem an der Wurzel zu packen.“ ce

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