Herbert Lang gestorben in Donauwörth; Beisetzung im Priestergrab

Bistum Eichstätt: Monsignore Herbert Lang verstorben

Donauwörth. (pde) – Monsignore Herbert Lang, langjähriger geistlicher Religionslehrer in Neumarkt und später Pfarrer von Wemding, ist am Montag, 4. Mai, an seinem Altersruhesitz in Donauwörth im Alter von 89 Jahren verstorben.

Lang stammt aus Tagmersheim und wurde am 29. Juni 1962 von Bischof Joseph Schröffer im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Nach sechs Kaplansjahren unter anderem in Ingolstadt, Freystadt, Bechhofen, Kipfenberg und Ellingen wurde er zum Studium in München beurlaubt, um sich auf den Dienst als Religionslehrer am Gymnasium vorzubereiten. Von 1969 bis 1987 wirkte Herbert Lang am Willibald-Gluck-Gymnasium und später am neu errichteten Ostendorfer-Gymnasium in Neumarkt. Ehrenamtlich war er zugleich von 1973 bis 1987 Vorsitzender im Katholischen Kreisbildungswerk Neumarkt. 1987 ernannte ihn Bischof Karl Braun zum Stadtpfarrer der Pfarrei St. Emmeram in Wemding. Zusätzlich war er zeitweise auch als Pfarradministrator in weiteren Pfarreien der Umgebung eingesetzt. Im Jahr 2011 ging Lang in den Ruhestand, den er in Donauwörth (Bistum Augsburg) verbrachte. Dort war er auch seelsorgerisch tätig, u.a. von September 2015 bis August 2016 ein Jahr lang als Pfarradministrator in Nordendorf, Allmannshofen und Ehingen in der Diözese Augsburg.

Herbert Lang wurde vielfach ausgezeichnet. Er war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, des Bayerischen Verdienstordens sowie der Landkreismedaille in Gold des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. Zudem war er Ehrenbürger der Stadt Wemding. 2008 wurde er von Papst Benedikt XVI. mit dem Ehrentitel „Kaplan Seiner Heiligkeit“ (Monsignore) ausgezeichnet.

Das Requiem findet am Samstag, 9. Mai, um 10.00 Uhr, in der Stadtpfarrkirche St. Emmeram in Wemding statt. Danach zieht die Prozession zum Friedhof, wo die Beisetzung im Priestergrab stattfinden wird.