Steffen Kampeter von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände fordert spürbare Entlastungen für Unternehmen in Deutschland; unter den teuersten Standorten Europas.
Arbeitskosten auf Rekordniveau: Arbeitgeber fordern Entlastungen – Gastgewerbe besonders betroffen
Die deutschen Arbeitgeberverbände schlagen Alarm: Angesichts steigender Arbeitskosten fordert unter anderem Steffen Kampeter von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände spürbare Entlastungen für Unternehmen statt zusätzlicher Belastungen. Nach Angaben des Statistisches Bundesamt kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland 2025 im Schnitt 45 Euro – rund 29 Prozent mehr als im EU-Durchschnitt. Damit gehört Deutschland weiterhin zu den teuersten Standorten in Europa. Besonders relevant für das Gastgewerbe: Seit 2020 sind die Arbeitskosten hier um rund 30 Prozent gestiegen – deutlich stärker als im Durchschnitt aller Branchen. Gleichzeitig bleibt der Wettbewerbsdruck hoch, während viele Betriebe steigende Kosten nur begrenzt an Gäste weitergeben können. Einordnung des DEHOGA Sachsen: Für Hoteliers und Gastronomen ist die Entwicklung ein klares Warnsignal. Es braucht gezielte Entlastungen bei Lohnnebenkosten und bessere Rahmenbedingungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig zu sichern. Quelle: AHGZonline Synergien nutzen mit unseren Netzwerkpartnern