Bars und Restaurants in Spanien schließen Terrassen; hohe Bußgelder über 50.000 Euro möglich
Spanien: Terrassen müssen bei Hitze schließen – hohe Strafen drohen!
Spanien: Terrassen müssen bei Hitze schließen
Bei extremen Temperaturen müssen Bars und Restaurants in Spanien künftig ihre Außenbereiche schließen – andernfalls drohen hohe Strafen. Ziel ist es, Gastro-Mitarbeitende besser vor Hitze zu schützen.
Terrassenschließung bei AEMET‑Warnstufe Orange oder Rot
Bei Missachtung drohen hohe Bußgelder
Grund sind die extremen Hitzewellen 2025
Wird inSpanienkünftig keine Kühlung gewährleistet, müssen Terrassen bei Hitze schließen. Grundlage ist ein landesweiter Tarifvertrag, der am 13. April 2026 in Kraft trat und extreme Wetterlagen alsGesundheitsrisikoeinstuft, so die spanische Zeitung “El Confidencial”.
Die Maßnahme muss umgesetzt werden, sobald die spanische WetterbehördeAEMETdie Warnstufe Orange oder Rotausruft. An solchen Hitzehochtagen sollen körperliche Arbeiten zwischen 13 und 18 Uhr klar vermieden werden. Gastrobetriebe sind verpflichtet, Wetterdaten in Echtzeit zu verfolgen und klare Notfallpläne bereitzuhalten.
Spanien verschärft Hitzeschutz: Hohe Strafen drohen
Zudem sind spanische Betriebe angehalten, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeitenden anzupassen, gegebenenfalls deren Schichten zu verlegen oder zusätzliche Pausen- und Erholungszeiten einzurichten. Erst wenn das alles nicht ausreicht, müssen die Terrassen schließen. Bei Verstößen drohenhohe Bußgelder– im Extremfall von mehr als 50.000 Euro.
Spanien: Im Urlaub draußen essen wird seltener
Terrassen dürfen allerdings geöffnet bleiben, wenn fürAbkühlunggesorgt wird, beispielsweise durch Beschattung, Sprühnebelanlagen oder Ähnliches. Falls das nicht möglich ist, dann bleibt nur noch derklimatisierte Innenbetrieb.
Für Urlauber und Urlauberinnen heißt das: BeiTemperaturen um die 40 Gradbleiben die Außenbereiche zukünftig häufiger dicht. Wer auf Reisen nach Spanien trotzdem draußen essen möchte, muss auf die kühleren Abendstunden ausweichen.
Grund für den neuen Hitzeschutz sind die extremen Temperaturen im letzten Jahr. Spanien hat 2025 denheißesten Sommerseit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961 erlebt. Mit einer Durchschnittstemperatur von 24,2 Grad lag er knapp über dem bisherigen Rekord von 2022.
Besonders heiß war der August: Eine16-tägige Hitzewellebrachte Temperaturen von bis zu45 Grad. Mit gravierenden Folgen: Waldbrände forderten Todesopfer und mehr als 1.100 Menschen starben infolge der Hitze.
Fachleute sehen denKlimawandelals Hauptursache für die zunehmendenExtremtemperaturen. Auch Länder wie Großbritannien, Japan und Südkorea meldeten Rekordwerte im vergangenen Sommer.
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06.05.2026, 14:30 Uhr• Lesezeit: 2 Min.
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