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title: "Franziskusschule Schöninghsdorf Viertklässler erkunden das Moor im Naturpark Bourtanger Moor; 5000 Jahre alter Moorglanzkäfer entdeckt"
sdDatePublished: "2026-05-06T15:06:00Z"
source: "https://www.emsland.com/artikel/abenteuer-im-nebel-viertklaessler-entdecken-das-moor"
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Franziskusschule Schöninghsdorf Viertklässler erkunden das Moor im Naturpark Bourtanger Moor; 5000 Jahre alter Moorglanzkäfer entdeckt

Abenteuer im Nebel: Viertklässler entdecken das Moor

Abenteuer im Nebel: Viertklässler entdecken das Moor

Die Franziskusschule Schöninghsdorf auf Draußenexkursion im Naturpark Bourtanger Moor

RouteWie erfolgt die Anreise?Mit dem AutoAnreise mit dem ÖPNV

Schon nach wenigen Schritten wird klar: Das Moor steckt voller Geheimnisse. Der federnde Boden wird zunächst getestet – die Sprünge lassen die Kinder staunen und die Stimmung ist allgemein vergnügt. Kurz darauf rückt eine gerupfte Taube ins Sichtfeld – ein „erster Tatort“ – Silke Hirndorf weiß die Neugier und Aufmerksamkeit der Schüler immer wieder neu zu entfachen. „Die Spuren deuten auf einen Greifvogel, wie Habicht oder Bussard hin“, vermutet sie bei genauer Analyse.Etwas weiter - im „Grünen Klassenzimmer“ tauchen die Schüler noch tiefer in die Welt des Moores ein. Sie erforschen Torfschichten und uralte Ablagerungen – und machen dabei sogar einen außergewöhnlichen Fund: Eine Schülerin findet den schimmernden Rest eines Moorglanzkäfers, der möglicherweise rund 5000 Jahre alt ist. Begeistert wird der Käfer von allen „unter die Lupe genommen“.Besonders mutig zeigen sich die Kinder bei einer ungewöhnlichen Probe: Sie testen die Erde mit einer „Mundprobe“ und stellen fest – es handelt sich tatsächlich um Torf. Nicht weniger abenteuerlich ist der Sprung über einen breiten Graben, den alle mit Teamgeist meistern. Auch die begleitenden Erwachsenen - Schulleiterin Verena Bentlage und Elisabeth Grommel – zögern nur kurz und springen mit.

Neben typischen Moorpflanzen wie Sonnentau, Becherflechten und Torfmoosen entdecken die Viertklässler zahlreiche Tiere: einen Stierkäfer, einen Moorfrosch sowie Schnecken und Spinnen. Schnell legen die jungen Forscher ihre anfängliche Scheu ab und begegnen der Natur mit wachsendem Interesse.Abseits der Wege warten weitere aufregende Funde: Knochenreste eines Nutrias sowie ein Schädel, vermutlich von einem Waschbären oder Marderhund. Neue Fragen begeistern und geben gleichzeitig weitere Rätsel des Moores auf, die untersucht werden wollen.Als sich der Nebel lichtet, zeigt sich die Landschaft von ihrer sonnigen Seite. Mit Liedern und guter Laune geht es weiter vorbei an geheimnisvollen Hexenkreisen. Sogar ein Reh lässt sich kurz blicken und fühlt sich unbeobachtet. Nach mehr als sechs Kilometern kehren die Kinder zurück – voller Eindrücke, neuer Erkenntnisse und Geschichten, die neugierig machen.

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