Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau erhält Europastadtmedaille für das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea in Görlitz-Zgorzelec; Feiert 30. Jubiläum des ViaThea 2026

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau erhält Europastadtmedaille für das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea - Goerlitz.de

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau erhält Europastadtmedaille für das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea

Im Rahmen der gemeinsamen Stadtratssitzung der Europastadt Görlitz

Zgorzelec am 5. Mai wurde das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau für das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea mit dem Ehrentitel „Für Verdienste um die Europastadt Görlitz

Zgorzelec“ ausgezeichnet. Der Stadtrat hatte den Vorschlag der gemeinsamen Stadtratskommission in seiner Sitzung im April bestätigt.

Mit der Europastadtmedaille werden Personen, Organisationen, Institutionen, Selbsthilfegruppen oder Vereine gewürdigt, die sich im besonderen Maße um die Europastadt, deren Entwicklung, Popularisierung und Wissensvermittlung über deren Geschichte verdient gemacht haben.In der Begründung für die Ehrung heißt es:Das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec ist das größte Open-Air-Kunstfest in Sachsen östlich von Dresden und feiert im Jahr 2026 sein 30. Jubiläum. Das Festival wurde 1995 vom damaligen Kulturamtsleiter Stefan Waldau in Görlitz gegründet, impulsgebend für die Gründung war das Straßentheaterfestival in Jelenia Góra (Hirschberg), welches dort bereits seit 1982 stattfand.Das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea verwandelt in jedem Jahr die außergewöhnliche städtebauliche Kulisse der Europastadt für drei Tage (jeweils Donnerstag bis Samstag) in einen großen lebendigen künstlerischen Begegnungsraum. Vorstellungen des Festivals werden sowohl auf der deutschen wie auch auf der polnischen Seite der Europastadt präsentiert. Seit einigen Jahren findet anschließend am Sonntag ein Satellitenprogramm in der Weltkulturerbestätte des Fürst-Pückler-Parks in Bad Muskau statt. Jahr für Jahr kommen rund 25 Straßentheatergruppen aus der gesamten Welt mit ihren Produktionen zum Festival, ihre künstlerischen Interventionen bereichern den Stadtraum, eröffnen neue Perspektiven und Ansätze zur Reflektion.Die Bürgerinnen und Bürger wie auch Gäste von außerhalb erleben die Europastadt immer wieder neu. Das Festival repräsentiert programmatisch wie konzeptionell die reiche Kulturgeschichte und historische Entwicklung der Region im Dreiländereck, insbesondere die Bedeutung von Kulturaustausch und Ideentransfer in diesem Prozess. Die schwellenarme Veranlagung des Festivals im öffentlichen Raum führt Menschen vieler Gruppen und aller Generationen zueinander und bringt sie in Dialog. Das Festival ist damit ein inklusives Kunstformat im besten Sinne und steht für kulturelle Teilhabe. Rund 40.000 Besucher aus der Region, aber auch aus ganz Sachsen und dem gesamten Bundesgebiet besuchen das Festival, welches sich damit im Laufe der Jahre auch zu einem relevanten touristischen Faktor und einem wirksamen Instrument des integrativen Stadtmarketings entwickelt hat.

Mit der Europastadtmedaille werden Personen, Organisationen, Institutionen, Selbsthilfegruppen oder Vereine gewürdigt, die sich im besonderen Maße um die Europastadt, deren Entwicklung, Popularisierung und Wissensvermittlung über deren Geschichte verdient gemacht haben.

In der Begründung für die Ehrung heißt es:

Das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec ist das größte Open-Air-Kunstfest in Sachsen östlich von Dresden und feiert im Jahr 2026 sein 30. Jubiläum. Das Festival wurde 1995 vom damaligen Kulturamtsleiter Stefan Waldau in Görlitz gegründet, impulsgebend für die Gründung war das Straßentheaterfestival in Jelenia Góra (Hirschberg), welches dort bereits seit 1982 stattfand.

Das Internationale Straßentheaterfestival ViaThea verwandelt in jedem Jahr die außergewöhnliche städtebauliche Kulisse der Europastadt für drei Tage (jeweils Donnerstag bis Samstag) in einen großen lebendigen künstlerischen Begegnungsraum. Vorstellungen des Festivals werden sowohl auf der deutschen wie auch auf der polnischen Seite der Europastadt präsentiert. Seit einigen Jahren findet anschließend am Sonntag ein Satellitenprogramm in der Weltkulturerbestätte des Fürst-Pückler-Parks in Bad Muskau statt. Jahr für Jahr kommen rund 25 Straßentheatergruppen aus der gesamten Welt mit ihren Produktionen zum Festival, ihre künstlerischen Interventionen bereichern den Stadtraum, eröffnen neue Perspektiven und Ansätze zur Reflektion.

Die Bürgerinnen und Bürger wie auch Gäste von außerhalb erleben die Europastadt immer wieder neu. Das Festival repräsentiert programmatisch wie konzeptionell die reiche Kulturgeschichte und historische Entwicklung der Region im Dreiländereck, insbesondere die Bedeutung von Kulturaustausch und Ideentransfer in diesem Prozess. Die schwellenarme Veranlagung des Festivals im öffentlichen Raum führt Menschen vieler Gruppen und aller Generationen zueinander und bringt sie in Dialog. Das Festival ist damit ein inklusives Kunstformat im besten Sinne und steht für kulturelle Teilhabe. Rund 40.000 Besucher aus der Region, aber auch aus ganz Sachsen und dem gesamten Bundesgebiet besuchen das Festival, welches sich damit im Laufe der Jahre auch zu einem relevanten touristischen Faktor und einem wirksamen Instrument des integrativen Stadtmarketings entwickelt hat.