Airbus erhält Auftrag über 150 A220-300 von AirAsia in Kanada (Mirabel); größten Auftrag in Kanadas Geschichte
Update Aktien International
Börsennews 7. Mai 2026
Aktien International – Update
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News Europa
Airbus: erhält den bisher grössten Einzelauftrag über 150 Flugzeuge des Typs A220-300 von der malaysischen Billigfluggesellschaft AirAsia Die südostasiatische Fluggesellschaft hat einen Vertrag über 19 Milliarden US-Dollar zum Kauf von 150 in Kanada gefertigten Airbus A220-300 unterzeichnet, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Die Billigfluggesellschaft fügte am Donnerstag hinzu, dass sie den Auftrag bei Bedarf verdoppeln könnte. Der im Werk des Flugzeugherstellers im kanadischen Mirabel verkündete Vertrag stellt den grössten Auftrag in der Geschichte des Landes dar. AirAsia-Mitbegründer Tony Fernandes bezeichnete ihn als „perfektes Instrument für unsere nächste Wachstumsphase“.
A.P. Moller-Maersk: hält trotz steigender Kosten durch Nahost-Konflikt an Prognose fest Der dänische Schifffahrtskonzern teilte mit, der Konflikt habe das Nachfragewachstum in der Region gegen Ende des Quartals belastet. Die Auswirkungen hätten sich jedoch noch nicht in den Finanzzahlen niedergeschlagen. Der Konzern arbeitet daran, die höheren Kosten durch Einsparungen und durch Weitergabe an die Kunden auszugleichen. Das Hauptgeschäft des Unternehmens, die Schifffahrt, rutschte im ersten Quartal in die Verlustzone, da höhere Volumina durch niedrigere Frachtraten ausgeglichen wurden. Die Sparte wies einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 192 Millionen US-Dollar aus, nach einem Gewinn von 743 Millionen Dollar im Vorjahr.
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Der Umsatz von Maersk im ersten Quartal sank auf 12,97 Milliarden US-Dollar von 13,32 Milliarden Dollar im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 33 Prozent auf 1,83 Milliarden Dollar und das bereinigte EBIT sank um 65 Prozent auf 420 Millionen Dollar. Alle Kennzahlen lagen über den von Factset erfassten Analystenprognosen. Der Konzern strebt weiterhin ein bereinigtes EBITDA zwischen 4,5 und 7 Milliarden Dollar und ein bereinigtes EBIT zwischen minus 1,5 Milliarden und plus 1 Milliarde Dollar an.
BPER Banca: mit 21 Prozent Gewinnsteigerung in Q1 Das italienische Kreditinstitut gab am Donnerstag bekannt, dass sie das erste Quartal mit einem Nettogewinn von 547,1 Millionen Euro abgeschlossen hat. Dies gegenüber den 451,5 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Die Übernahme der Banca Popolare di Sondrio wurde am 20. April abgeschlossen. Der Nettozinsertrag erreichte 1,09 Milliarden Euro, ein Plus von 34 % gegenüber 811,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Nettoprovisionen beliefen sich auf 680,9 Millionen Euro, die erhaltenen Dividenden auf 12,5 Millionen Euro und das gesamte operative Nettoergebnis auf 1,77 Milliarden Euro. Das Brutto- Betriebsergebnis betrug 974,2 Millionen Euro, verglichen mit 761,4 Millionen Euro im Zeitraum von Januar bis März des Vorjahres. Das verwaltete Vermögen belief sich auf 81,2 Milliarden Euro, das administrierte Vermögen auf 139,0 Milliarden Euro. Die Nettokredite an Kunden betrugen insgesamt 128,8 Milliarden Euro. Die Kredit-Einlagen-Quote lag bei 77,3 % und damit höher als der Wert von 76,3 % Ende 2025. Die harte Kernkapitalquote (CET1) betrug 14,9 %, die Kernkapitalquote (Tier 1) 17,2 % und die Gesamtkapitalquote 19,1 %.
Bouygues: steigert operativen Gewinn dank Equans Der französische Bau-, Medien- und Telekommunikationskonzern teilte am Donnerstag mit, der Nettoverlust habe in den ersten drei Monaten 94 Millionen Euro betragen, was einer Verbesserung von 62 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspreche. Der laufende operative Gewinn aus den Geschäftsbereichen stieg im Jahresvergleich um 8 Millionen Euro auf 77 Millionen Euro und lag damit über der Analystenprognose von 66 Millionen Euro, die auf einer vom Unternehmen erstellten Konsensschätzung beruhte. Der Anstieg sei hauptsächlich auf den technischen Dienstleister Equans zurückzuführen, so Bouygues. Der Umsatz sank um 1,7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Der Wert lag laut Konsensschätzung leicht unter den Erwartungen der Analysten von 12,40 Milliarden Euro. Für 2026 bestätigte das Unternehmen seine Prognose. Man erwarte weiterhin einen stabilen Umsatz bei konstanten Wechselkursen und einen laufenden operativen Gewinn aus den Geschäftsbereichen auf einem Rekordhoch, teilte das Unternehmen mit.
Engie: muss in Q1 einen Umsatzrückgang hinnehmen
- Prognose für 2026 bleibt trotzdem unverändert Der Umsatz des französischen Energiekonzerns lag im ersten Quartal bei 20,56 Milliarden Euro, gegenüber 23,25 Milliarden Euro im Vorquartal. Das operative Ergebnis (EBIT) ohne Kernkraft sank organisch um 6,6 % auf 3,4 Milliarden Euro. Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigte Engie seine Prognose für einen Anteil des Konzerns am Nettoergebnis aus wiederkehrenden Erträgen zwischen 4,6 Milliarden und 5,2 Milliarden Euro.
JD Sports: prognostiziert niedrigeren Gewinn wegen zunehmender Marktunsicherheiten Der Sportartikelhändler teilte mit, die Modebranche stehe weiterhin vor Herausforderungen, zu denen auch ein schwieriges Konsumumfeld gehöre. Das in London börsennotierte Unternehmen prognostiziert einen bereinigten Vorsteuergewinn - seine bevorzugte Kennzahl, die Sondereffekte und andere einmalige Posten bereinigt - zwischen 750 Millionen und 850 Millionen Pfund. Zum Vergleich: Die aktuellen Analystenschätzungen aus einem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens liegen bei 832 Millionen Pfund. Für das am 31. Januar abgelaufene Geschäftsjahr 2026 hatte das Unternehmen 852 Millionen Pfund ausgewiesen. Das Unternehmen habe zudem mit Gegenwind wie Zöllen in den USA und einer schwachen Nachfrage zu kämpfen. JD Sports verbuchte für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 12,66 Milliarden Pfund. Dies entspricht einem organischen Wachstum von 2,1 Prozent im
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Jahresvergleich, auf flächenbereinigter Basis jedoch einem Rückgang von 2,1 Prozent. Der organische Umsatz für den Zeitraum bis zum 25. April - dem ersten Geschäftsquartal - sei im Jahresvergleich unverändert geblieben und auf flächenbereinigter Basis um 2,3 Prozent gesunken, teilte das Unternehmen mit.
Legrand: profitiert in Q1 von Rechenzentren und Akquisitionen Der französische Hersteller von elektrischer und digitaler Gebäudeinfrastruktur teilte am Donnerstag mit, dass der Umsatz im ersten Quartal auf 2,54 Milliarden Euro gestiegen sei, verglichen mit 2,28 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte operative Marge lag unverändert bei 20,7 Prozent. Für 2026 bestätigte Legrand seine im Februar abgegebene Prognose eines Umsatzwachstums zwischen 10 und 15 Prozent und einer bereinigten operativen Marge zwischen 20,5 und 21,0 Prozent.
Nexi: mit höherem Nettoumsatz im Q1 - Prognose für das Gesamtjahr bestätigt Der italienische Zahlungsdienstleister teilte am Donnerstag mit, dass der Nettoumsatz auf 821,4 Millionen Euro gestiegen sei, verglichen mit 813,1 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 386,6 Millionen Euro auf 396,5 Millionen Euro. Analysten hatten laut einem vom Unternehmen erstellten Konsens einen Umsatz von 815 Millionen Euro und ein EBITDA von 380 Millionen Euro prognostiziert. Nexi bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Diese beinhaltet ein Nettoumsatzwachstum, das dem für 2025 ausgewiesenen Wachstum von rund 2 Prozent entspricht. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem stabilen EBITDA und einem Barmittelüberschuss von rund 750 Millionen Euro nach strategischen Investitionen und höheren Steuern.
Siemens Healthineers: verfehlt Erwartungen in Q1 - senkt wegen China und Inflation Prognose Konzernweit verbuchte Healthineers im abgelaufenen Quartal ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) von 836 Millionen Euro - ein Rückgang von 14,9 Prozent. Die entsprechende Marge lag bei 14,7 Prozent - 1,9 Punkte unter dem Vorjahreswert. Der Umsatz stieg vergleichbar um 3,1 Prozent auf 5,68 Milliarden Euro. Analysten hatten mit 5,77 Milliarden Euro Umsatz, 868 Millionen Euro bereinigtem EBIT und einer Marge von von 15,1 Prozent gerechnet. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen nurmehr 4,5 bis 5,0 Prozent Wachstum auf vergleichbarer Basis statt wie bisher 5 bis 6 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird zwischen 2,20 und 2,30 Euro gesehen statt wie bisher zwischen 2,20 bis 2,40 Euro. An der Börse kam das nicht gut an. Zum Handelsstart wurde die Aktie von Siemens Healthneers mit einem Abschlag von 5,7 Prozent notiert.
Shell: Gewinn in Q1 mehr als verdoppelt - warnt aber vor Produktionsrückgang wegen Nahost-Konflikt Der bereinigte Gewinn stieg auf 6,915 Milliarden US- Dollar, nach 3,26 Milliarden Dollar im Vorquartal. Analysten hatten laut einer von Vara Research zusammengestellten Schätzung mit 6,36 Milliarden Dollar gerechnet. Obwohl der Gewinn stark anstieg, warnte Shell wegen der erwarteten Auswirkungen des Nahost-Konflikts vor einer geringeren Produktion im zweiten Quartal. Die Produktion der Sparte Integrated Gas soll von 909'000 Barrel Öläquivalent pro Tag im ersten Quartal auf 580'000 bis 640'000 Barrel sinken. Die Upstream-Produktion wird zwischen 1,62 Millionen und 1,82 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag erwartet, nach 1,84 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag im ersten Quartal. Das Unternehmen kündigte an, Aktien im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückkaufen zu wollen. In den vergangenen Quartalen hatte Shell noch Rückkäufe in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar angekündigt.
News Übersee
Becton Dickinson: Q2 über den Erwartungen - hebt Gewinnprognose an Das Medizintechnologieunternehmen aus Franklin Lakes, New Jersey (ca. 72'000 MA), meldete einen bereinigten Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 2,90 US-Dollar je Aktie. Von Factset befragte Analysten hatten 2,78 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg um 5,2 Prozent auf 4,71 Milliarden Dollar. Die Wall Street hatte mit 4,67 Milliarden Dollar gerechnet. Der
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Umsatz des Geschäftsbereichs Medical Essentials stieg um 4,7 Prozent, der Umsatz im Bereich Connected Care wuchs um 4,9 Prozent und der Umsatz im Interventional- Geschäft erhöhte sich um 7,3 Prozent. Das Unternehmen hob seine Prognose für den bereinigten Gewinn im Geschäftsjahr auf 12,52 bis 12,72 Dollar je Aktie an, von zuvor 12,35 bis 12,65 Dollar je Aktie. Analysten rechnen mit einem bereinigten Gewinn von 12,49 Dollar je Aktie. Das Unternehmen bekräftigte seinen Ausblick für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr von mindestens einem niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Evergy: Ausblick nach gutem Q1 bekräftigt Das Energieversorgungsunternehmen mit Hauptsitz in Topeka, Kansas, und Kansas City, Missouri (ca. 5'000 MA), meldete am Donnerstag einen bereinigten Gewinn von 0,69 US-Dollar je Aktie (verwässert) für das erste Quartal, gegenüber 0,55 US-Dollar im Vorjahr. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 0,61 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz des Unternehmens belief sich im Berichtszeitraum auf 1,444 Milliarden US-Dollar. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 1,298 Milliarden US-Dollar gerechnet. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für den bereinigten Gewinn 2026 von 4,14 bis 4,34 US-Dollar je Aktie. Von FactSet befragte Analysten erw