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title: "Airbus erhält Auftrag über 150 A220-300 von AirAsia in Kanada (Mirabel); größten Auftrag in Kanadas Geschichte"
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Airbus erhält Auftrag über 150 A220-300 von AirAsia in Kanada (Mirabel); größten Auftrag in Kanadas Geschichte

Update Aktien International

Börsennews
7. Mai 2026

Aktien International – Update

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht
European Futures

Euro Stoxx 50
6'004
- 0.2 %

DAX
24'944
- 0.4 %

CAC 40
8'249
- 0.3 %

FTSE 100
10'376
- 0.7 %

US-Futures

Dow Jones Industrial
50'118
+ 0.2 %

Nasdaq 100
28'719
+ 0.0 %

S&P 500
7'394
+ 0.1 %

News Europa

Airbus: erhält den bisher grössten Einzelauftrag über
150 Flugzeuge des Typs A220-300 von der
malaysischen Billigfluggesellschaft AirAsia
Die südostasiatische Fluggesellschaft hat einen Vertrag
über 19 Milliarden US-Dollar zum Kauf von 150 in
Kanada gefertigten Airbus A220-300 unterzeichnet,
wie
die
beiden
Unternehmen
mitteilten.
Die
Billigfluggesellschaft fügte am Donnerstag hinzu, dass sie
den Auftrag bei Bedarf verdoppeln könnte. Der im
Werk des Flugzeugherstellers im kanadischen Mirabel
verkündete Vertrag stellt den grössten Auftrag in der
Geschichte des Landes dar. AirAsia-Mitbegründer Tony
Fernandes bezeichnete ihn als „perfektes Instrument für
unsere nächste Wachstumsphase“.

A.P. Moller-Maersk: hält trotz steigender Kosten
durch Nahost-Konflikt an Prognose fest
Der dänische Schifffahrtskonzern teilte mit, der Konflikt
habe das Nachfragewachstum in der Region gegen
Ende des Quartals belastet. Die Auswirkungen hätten
sich
jedoch
noch
nicht
in
den
Finanzzahlen
niedergeschlagen. Der Konzern arbeitet daran, die
höheren Kosten durch Einsparungen und durch
Weitergabe an die Kunden auszugleichen. Das
Hauptgeschäft des Unternehmens, die Schifffahrt,
rutschte im ersten Quartal in die Verlustzone, da
höhere
Volumina
durch
niedrigere
Frachtraten
ausgeglichen wurden. Die Sparte wies einen Verlust vor
Zinsen und Steuern von 192 Millionen US-Dollar aus,
nach einem Gewinn von 743 Millionen Dollar im Vorjahr.

www.bekb.ch | Börsennews | 7. Mai 2026
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Der Umsatz von Maersk im ersten Quartal sank auf
12,97 Milliarden US-Dollar von 13,32 Milliarden Dollar
im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 33 Prozent auf
1,83 Milliarden Dollar und das bereinigte EBIT sank um
65 Prozent auf 420 Millionen Dollar. Alle Kennzahlen
lagen
über
den
von
Factset
erfassten
Analystenprognosen. Der Konzern strebt weiterhin ein
bereinigtes EBITDA zwischen 4,5 und 7 Milliarden
Dollar und ein bereinigtes EBIT zwischen minus 1,5
Milliarden und plus 1 Milliarde Dollar an.

BPER Banca: mit 21 Prozent Gewinnsteigerung in Q1
Das italienische Kreditinstitut gab am Donnerstag
bekannt, dass sie das erste Quartal mit einem
Nettogewinn von 547,1 Millionen Euro abgeschlossen
hat. Dies gegenüber den 451,5 Millionen Euro im ersten
Quartal 2025. Die Übernahme der Banca Popolare di
Sondrio wurde am 20. April abgeschlossen. Der
Nettozinsertrag erreichte 1,09 Milliarden Euro, ein
Plus von 34 % gegenüber 811,9 Millionen Euro im
Vorjahreszeitraum. Die Nettoprovisionen beliefen sich
auf 680,9 Millionen Euro, die erhaltenen Dividenden auf
12,5 Millionen Euro und das gesamte operative
Nettoergebnis auf 1,77 Milliarden Euro. Das Brutto-
Betriebsergebnis betrug 974,2 Millionen Euro, verglichen
mit 761,4 Millionen Euro im Zeitraum von Januar bis März
des Vorjahres. Das verwaltete Vermögen belief sich
auf
81,2
Milliarden
Euro,
das
administrierte
Vermögen auf 139,0 Milliarden Euro. Die Nettokredite
an Kunden betrugen insgesamt 128,8 Milliarden Euro. Die
Kredit-Einlagen-Quote lag bei 77,3 % und damit höher als
der Wert von 76,3 % Ende 2025. Die harte
Kernkapitalquote
(CET1)
betrug
14,9
%,
die
Kernkapitalquote
(Tier
1)
17,2
%
und
die
Gesamtkapitalquote 19,1 %.

Bouygues: steigert operativen Gewinn dank Equans
Der
französische
Bau-,
Medien-
und
Telekommunikationskonzern teilte am Donnerstag mit,
der Nettoverlust habe in den ersten drei Monaten 94
Millionen Euro betragen, was einer Verbesserung von 62
Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspreche. Der
laufende
operative
Gewinn
aus
den
Geschäftsbereichen stieg im Jahresvergleich um 8
Millionen Euro auf 77 Millionen Euro und lag damit
über der Analystenprognose von 66 Millionen Euro, die
auf
einer
vom
Unternehmen
erstellten
Konsensschätzung
beruhte.
Der
Anstieg
sei
hauptsächlich auf den technischen Dienstleister Equans
zurückzuführen, so Bouygues. Der Umsatz sank um 1,7
Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Der Wert lag laut
Konsensschätzung leicht unter den Erwartungen der
Analysten von 12,40 Milliarden Euro. Für 2026
bestätigte das Unternehmen seine Prognose. Man
erwarte
weiterhin
einen
stabilen
Umsatz
bei
konstanten Wechselkursen und einen laufenden
operativen Gewinn aus den Geschäftsbereichen auf
einem Rekordhoch, teilte das Unternehmen mit.

Engie: muss in Q1 einen Umsatzrückgang hinnehmen
- Prognose für 2026 bleibt trotzdem unverändert
Der Umsatz des französischen Energiekonzerns lag
im ersten Quartal bei 20,56 Milliarden Euro,
gegenüber 23,25 Milliarden Euro im Vorquartal. Das
operative Ergebnis (EBIT) ohne Kernkraft sank
organisch um 6,6 % auf 3,4 Milliarden Euro. Für das
Geschäftsjahr 2026 bestätigte Engie seine Prognose für
einen Anteil des Konzerns am Nettoergebnis aus
wiederkehrenden Erträgen zwischen 4,6 Milliarden
und 5,2 Milliarden Euro.

JD Sports: prognostiziert niedrigeren Gewinn wegen
zunehmender Marktunsicherheiten
Der Sportartikelhändler teilte mit, die Modebranche stehe
weiterhin vor Herausforderungen, zu denen auch ein
schwieriges Konsumumfeld gehöre. Das in London
börsennotierte Unternehmen prognostiziert einen
bereinigten Vorsteuergewinn - seine bevorzugte
Kennzahl, die Sondereffekte und andere einmalige
Posten bereinigt - zwischen 750 Millionen und 850
Millionen
Pfund.
Zum
Vergleich:
Die
aktuellen
Analystenschätzungen aus einem vom Unternehmen
zusammengestellten Konsens liegen bei 832 Millionen
Pfund.
Für
das
am
31.
Januar
abgelaufene
Geschäftsjahr 2026 hatte das Unternehmen 852
Millionen Pfund ausgewiesen. Das Unternehmen habe
zudem mit Gegenwind wie Zöllen in den USA und
einer schwachen Nachfrage zu kämpfen. JD Sports
verbuchte für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz
von 12,66 Milliarden Pfund. Dies entspricht einem
organischen
Wachstum
von
2,1
Prozent
im

www.bekb.ch | Börsennews | 7. Mai 2026
3

Jahresvergleich, auf flächenbereinigter Basis jedoch
einem Rückgang von 2,1 Prozent. Der organische
Umsatz für den Zeitraum bis zum 25. April - dem
ersten Geschäftsquartal - sei im Jahresvergleich
unverändert geblieben und auf flächenbereinigter
Basis um 2,3 Prozent gesunken, teilte das Unternehmen
mit.

Legrand: profitiert in Q1 von Rechenzentren und
Akquisitionen
Der französische Hersteller von elektrischer und digitaler
Gebäudeinfrastruktur teilte am Donnerstag mit, dass der
Umsatz im ersten Quartal auf 2,54 Milliarden Euro
gestiegen sei, verglichen mit 2,28 Milliarden Euro im
Vorjahreszeitraum. Die bereinigte operative Marge lag
unverändert bei 20,7 Prozent. Für 2026 bestätigte
Legrand seine im Februar abgegebene Prognose eines
Umsatzwachstums zwischen 10 und 15 Prozent und
einer bereinigten operativen Marge zwischen 20,5 und
21,0 Prozent.

Nexi: mit höherem Nettoumsatz im Q1 - Prognose für
das Gesamtjahr bestätigt
Der
italienische
Zahlungsdienstleister
teilte
am
Donnerstag mit, dass der Nettoumsatz auf 821,4
Millionen Euro gestiegen sei, verglichen mit 813,1
Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Das
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) stieg von 386,6 Millionen Euro auf 396,5
Millionen Euro. Analysten hatten laut einem vom
Unternehmen erstellten Konsens einen Umsatz von 815
Millionen Euro und ein EBITDA von 380 Millionen Euro
prognostiziert. Nexi bekräftigte seine Prognose für das
Gesamtjahr.
Diese
beinhaltet
ein
Nettoumsatzwachstum,
das
dem
für
2025
ausgewiesenen Wachstum von rund 2 Prozent
entspricht. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit
einem
stabilen
EBITDA
und
einem
Barmittelüberschuss von rund 750 Millionen Euro
nach strategischen Investitionen und höheren Steuern.

Siemens Healthineers: verfehlt Erwartungen in Q1 -
senkt wegen China und Inflation Prognose
Konzernweit verbuchte Healthineers im abgelaufenen
Quartal ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) von
836 Millionen Euro - ein Rückgang von 14,9 Prozent. Die
entsprechende Marge lag bei 14,7 Prozent - 1,9 Punkte
unter
dem
Vorjahreswert.
Der
Umsatz
stieg
vergleichbar um 3,1 Prozent auf 5,68 Milliarden Euro.
Analysten hatten mit 5,77 Milliarden Euro Umsatz, 868
Millionen Euro bereinigtem EBIT und einer Marge von von
15,1 Prozent gerechnet. Im Gesamtjahr erwartet das
Unternehmen nurmehr 4,5 bis 5,0 Prozent Wachstum
auf vergleichbarer Basis statt wie bisher 5 bis 6 Prozent.
Der bereinigte Gewinn je Aktie wird zwischen 2,20
und 2,30 Euro gesehen statt wie bisher zwischen 2,20
bis 2,40 Euro. An der Börse kam das nicht gut an. Zum
Handelsstart wurde die Aktie von Siemens Healthneers
mit einem Abschlag von 5,7 Prozent notiert.

Shell: Gewinn in Q1 mehr als verdoppelt - warnt aber
vor Produktionsrückgang wegen Nahost-Konflikt
Der bereinigte Gewinn stieg auf 6,915 Milliarden US-
Dollar, nach 3,26 Milliarden Dollar im Vorquartal.
Analysten hatten laut einer von Vara Research
zusammengestellten Schätzung mit 6,36 Milliarden
Dollar gerechnet. Obwohl der Gewinn stark anstieg,
warnte Shell wegen der erwarteten Auswirkungen des
Nahost-Konflikts vor einer geringeren Produktion im
zweiten Quartal. Die Produktion der Sparte Integrated
Gas soll von 909'000 Barrel Öläquivalent pro Tag im
ersten Quartal auf 580'000 bis 640'000 Barrel sinken.
Die Upstream-Produktion wird zwischen 1,62 Millionen
und 1,82 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag
erwartet, nach 1,84 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag
im ersten Quartal. Das Unternehmen kündigte an, Aktien
im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückkaufen zu
wollen. In den vergangenen Quartalen hatte Shell noch
Rückkäufe in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar angekündigt.

News Übersee

Becton Dickinson: Q2 über den Erwartungen - hebt
Gewinnprognose an
Das Medizintechnologieunternehmen aus Franklin Lakes,
New Jersey (ca. 72'000 MA), meldete einen bereinigten
Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen von
2,90 US-Dollar je Aktie. Von Factset befragte Analysten
hatten 2,78 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg
um 5,2 Prozent auf 4,71 Milliarden Dollar. Die Wall
Street hatte mit 4,67 Milliarden Dollar gerechnet. Der

www.bekb.ch | Börsennews | 7. Mai 2026
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Umsatz des Geschäftsbereichs Medical Essentials stieg
um 4,7 Prozent, der Umsatz im Bereich Connected Care
wuchs um 4,9 Prozent und der Umsatz im Interventional-
Geschäft erhöhte sich um 7,3 Prozent. Das Unternehmen
hob seine Prognose für den bereinigten Gewinn im
Geschäftsjahr auf 12,52 bis 12,72 Dollar je Aktie an,
von zuvor 12,35 bis 12,65 Dollar je Aktie. Analysten
rechnen mit einem bereinigten Gewinn von 12,49 Dollar
je Aktie. Das Unternehmen bekräftigte seinen Ausblick für
das
Umsatzwachstum
im
Geschäftsjahr
von
mindestens
einem
niedrigen
einstelligen
Prozentbereich.

Evergy: Ausblick nach gutem Q1 bekräftigt
Das Energieversorgungsunternehmen mit Hauptsitz in
Topeka, Kansas, und Kansas City, Missouri (ca. 5'000
MA), meldete am Donnerstag einen bereinigten Gewinn
von 0,69 US-Dollar je Aktie (verwässert) für das erste
Quartal, gegenüber 0,55 US-Dollar im Vorjahr. Von
FactSet befragte Analysten hatten mit 0,61 US-Dollar
gerechnet. Der Umsatz des Unternehmens belief sich
im Berichtszeitraum auf 1,444 Milliarden US-Dollar.
Von FactSet befragte Analysten hatten mit 1,298
Milliarden US-Dollar gerechnet. Das Unternehmen
bestätigte seine Prognose für den bereinigten
Gewinn 2026 von 4,14 bis 4,34 US-Dollar je Aktie. Von
FactSet befragte Analysten erw