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title: "Exportierende Unternehmen erhalten volldigitalisiertes Ursprungszeugnis in Deutschland, seit 2025 in allen 79 IHK-Regionen; Echtzeit-Zolldokumente sparen Zeit, Papier und Kosten"
sdDatePublished: "2026-05-07T07:04:00Z"
source: "https://www.dihk.de/de/newsroom/ihk-tag-2026-markt-der-moeglichkeiten-176562"
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Exportierende Unternehmen erhalten volldigitalisiertes Ursprungszeugnis in Deutschland, seit 2025 in allen 79 IHK-Regionen; Echtzeit-Zolldokumente sparen Zeit, Papier und Kosten

IHK-Tag 2026: Markt der Möglichkeiten – Projekte & Initiativen

IHK-Tag 2026: Markt der Möglichkeiten

Der "Markt der Möglichkeiten" ist ein Ausstellungs- und Austauschformat im Rahmen des IHK-Tages der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Hier werden Projekte, Initiativen und Praxisbeispiele aus den IHKs sowie der Wirtschaft vorgestellt.

Unter dem diesjährigen Motto "Wirtschaft(en) einfacher machen" haben IHKs insgesamt 36 Projekte und Aktivitäten eingereicht. Alle Einreichungen werden nachfolgend kurz porträtiert. Eine Auswahl präsentiert sich beim IHK-Tag auch im Atrium der DIHK in Berlin.

Landesregierung und Landtag in Nordrhein‑Westfalen, indirekt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), deren Belange frühzeitig in Gesetzgebungsverfahren einfließen sollen.

Neue Gesetze und Verordnungen werden systematisch auf ihre Folgen für den Mittelstand geprüft, um bürokratische Belastungen zu erkennen und zu reduzieren, bevor Entwürfe in den Landtag eingebracht werden.

Gesetzgebungsprozesse werden für Unternehmen transparenter und praxistauglicher, weil wirtschaftliche Auswirkungen frühzeitig bewertet, gegenüber der Politik adressiert und negative Auswirkungen im Idealfall vermieden werden.

Niederrheinische IHK Duisburg - Wesel - Kleve zu Duisburg

IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen

Bergische IHK Wuppertal - Solingen - Remscheid

Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft

Fin.Connect.NRW – Vernetzen. Informieren. Transformieren.

Unternehmen in Nordrhein‑Westfalen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Investitionen in Klimaschutz, neue Technologien oder Digitalisierung finanzieren wollen.

Die wirtschaftliche Transformation in NRW – hin zu einer grüneren und digitaleren Wirtschaft – soll durch bessere Finanzierungsmöglichkeiten, klare Informationen und starke Netzwerke unterstützt werden.

Die Kapitalbeschaffung für nachhaltiges und digitales Wachstum wird übersichtlicher und planbarer, weil Unternehmen über eine Plattform mit Banken, Versicherungen und Investoren vernetzt und bei der Auswahl passender Finanzierungs- und Förderangebote unterstützt werden.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerium des Landes NRW

weitere Partner aus der Finanzwirtschaft

FIF NRW – Fachkräftenetzwerk & Informationszentrum für Fachkräfteeinwanderung

Unternehmen in Nordrhein‑Westfalen, internationale Fachkräfte, Personalvermittlerinnen und -vermittler sowie Beratungsstellen, die sich mit Fachkräfteeinwanderung und Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse befassen.

Betriebe sollen bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte unterstützt und Fachkräfte selbst beim Zuzug, bei rechtlichen Fragen und bei der Anerkennung ihrer Qualifikationen begleitet werden.

Die Anwerbung und Beschäftigung von Fachkräften aus dem Ausland wird überschaubarer, weil Unternehmen eine zentrale Anlaufstelle für rechtliche, organisatorische und praktische Fragen erhalten und nicht mehr zahlreiche Stellen einzeln kontaktieren müssen.

IHK NRW als Träger im Bundesförderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“

Volldigitalisierung eines Ursprungszeugnisses (öffentliche Urkunde): Exportierende Unternehmen erhalten in Echtzeit ihre Zolldokumente, die sie digital an ihre Kunden und Zollbehörden in Drittstaaten weiterleiten können.

Es entfallen amtliche Vordrucke, Originalunterschriften sowie der Expressversand ins Ausland. Der digitale Prozess spart Zeit, Material und damit Kosten.

Direkte Online-Prüfung durch Behörden, Banken und Geschäftspartner weltweit.

Mehr Transparenz und Sicherheit durch digitale Signatur und eindeutige Verifizierung.

Das volldigitale Ursprungszeugnis kann seit 2025 von Unternehmen in allen 79 IHK-Regionen in ganz Deutschland genutzt werden.

Weltmarktführer und Bestleistungen aus Südwestfalen

Unternehmen der Region Südwestfalen, die Öffentlichkeit, Politik sowie Fach- und Nachwuchskräfte auf der Suche nach attraktiven Arbeitgebern.

Südwestfalen – das Sauerland, das Siegerland und die Soester Börde – galt lange als touristischer Landstrich, nicht als Wirtschaftsregion. Das Gemeinschaftsprojekt der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Arnsberg, Hagen und Siegen hat das grundlegend geändert: Seit 2013 werden die inzwischen 172 Weltmarktführer der Region systematisch erfasst, porträtiert und öffentlichkeitswirksam präsentiert. Ziel ist es, das regionale Selbstbewusstsein zu stärken und Südwestfalen als eine der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands sichtbar zu machen.

Für die Unternehmen verbessert die gesteigerte Aufmerksamkeit die Wahrnehmung im Wettbewerb um Auszubildende, Fach- und Führungskräfte spürbar. Gleichzeitig hat das Projekt die politische Wahrnehmung der Region nachhaltig verändert: Der beschleunigte Neubau der gesperrten A-45-Rahmedetalbrücke – innerhalb von vier Jahren neu geplant und gebaut – gilt als konkretes Ergebnis dieser gestärkten Stellung.

Alle Unternehmen in Deutschland – vom Einzelunternehmen bis zum Großkonzern –, die in Forschung und Entwicklung investieren, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).

Unternehmen sollen einen einfachen, verlässlichen Steuerbonus auf ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben erhalten, damit sie mehr in Innovation investieren und Entwicklungsprojekte leichter anstoßen können.

Der Zugang zu Innovationsförderung wird erleichtert, weil der Antrag kurz, vollständig elektronisch und sowohl im Voraus als auch rückwirkend gestellt werden kann und ein Rechtsanspruch auf die Zulage besteht; insbesondere kleine Betriebe können den Zuschuss damit ohne großen Verwaltungsaufwand nutzen.

Bescheinigungsstelle Forschungszulage (ein Konsortium aus VDI Technologiezentrum GmbH, AiF Projekt GmbH und DLR Projektträger)

mehrere IHKs, darunter die IHK Elbe‑Weser und die IHK Lüneburg‑Wolfsburg, die das Modell früh politisch angestoßen haben

Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wirtschaft soll über die Bund-ID digital erfolgen, so dass der Gründungsprozess beschleunigt und entbürokratisiert wird. In der Endstufe sollen End-to-end Prozesse dazu führen, dass die Rückmeldungen der Ämter im Startup-Account ankommen (Rückkanal). In einem zweiten Schritt wird über ein digitales Nachfolgematching die Sichtbarkeit von Unternehmen erhöht, die einen Nachfolger suchen.

Direkte Anbindungen an Verwaltungen und Finanzämter sowie auch an die Bundesnotarkammer ermöglichen den schnellen und digitalen Gründungsprozess über einen Kombi-Antrag ans Gewerbeamt und an die Finanzbehörden. Dabei ist die Plattform "Open Source" und modular konzipiert. Sie deckt damit nicht nur die Idee des Deutschland Stack ab, sondern berücksichtigt auch die Service Standard des Bundes. Neben dem reinen Gründungsvorgangs können weitere OZG-Leistungen angebunden werden, ein KI Chatbot und online Beratungsmöglichkeiten mit IHK-Kollegen erweitern das Angebot der Plattform.

Amt Eiderstedt , Staatskanzlei Schleswig-Holstein

Deutscher Bundestag, Ausschuss Digitalisierung und Staatsmodernisierung

Bestellung und Vereidigung Thüringer Sachverständiger

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige in Thüringen sowie die drei thüringischen IHKs.

Bisher erledigte jede der drei thüringischen IHKs die Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen in eigener Regie. Seit der Einführung des Shared-Service-Modells übernimmt die IHK Erfurt diese hoheitliche Aufgabe zentral für alle drei Kammern. Das erhöht die Kompetenz, steigert die Effizienz und schafft einheitliche Standards.

Durch die Bündelung werden Doppelstrukturen abgebaut. Der Prozess der Bestellung und Vereidigung ist klarer geregelt und für alle Beteiligten transparenter.

Alle Mitgliedsunternehmen der IHK Schwaben und darüber hinaus interessierte Unternehmen anderer Kammern.

Der EU AI Act (Verordnung über Künstliche Intelligenz der Europäischen Union) verpflichtet Unternehmen, ihre Mitarbeitenden im Umgang mit KI zu schulen. Die IHK Schwaben hat dafür eine schlanke Lösung entwickelt: Der KI-Kompetenz-Check vermittelt das erforderliche Wissen in einem standardisierten Online-Test und stellt nach erfolgreichem Abschluss eine offizielle Teilnahmebestätigung aus – rechtssicher und ohne Wartezeiten.

Der gesamte Ablauf – von der Anmeldung über die Durchführung bis zur Zertifizierung – läuft vollautomatisch über Robotic Process Automation (RPA). Ein Software-Bot übernimmt Datenpflege, Testerstellung und Bescheinigungsversand. Für die Unternehmen entsteht kein administrativer Aufwand.

Verwaltungsportal des Bundes für IHK nutzbar machen

Mitgliedsunternehmen aller IHKs sowie die Kammerorganisation selbst.

Statt eigene digitale Insellösungen zu bauen, sollen IHK-Formulare und -Dienste auf das bestehende Bundesportal (verwaltung.bund.de) gebracht werden. Die Kernidee lautet: nutzen statt bauen. Unternehmen könnten sich so mit einem einzigen Konto – über Bund-ID oder ELSTER – bei allen IHKs anmelden, Anträge stellen, Gebühren zahlen und Bescheide empfangen.

Für Unternehmen entfallen mehrere Konten und Medienbrüche. Für die IHK-Organisation reduziert sich der Entwicklungs- und Pflegeaufwand erheblich: Ein Formular kann von vielen Kammern gemeinsam genutzt werden.

IHK-Prädikat "gesund arbeiten in fd" mit Zusatzmodul "familienbewusstes unternehmen"

Unternehmen und Organisationen im IHK-Bezirk Fulda, die eine gesundheitsfördernde und werteorientierte Unternehmenskultur auf- oder ausbauen möchten.

Wer gute Mitarbeitende gewinnen und halten will, muss mehr bieten als ein faires Gehalt. Mit dem von Unternehmen für Unternehmen entwickelten Prädikat „gesund arbeiten in fd" zeichnet die IHK Fulda Betriebe aus, die Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft aktiv fördern. Ein optionales Zusatzmodul würdigt besonders familienbewusste Arbeitgeber. Die Auszeichnung wird in den Stufen Bronze, Silber oder Gold vergeben und ist drei Jahre gültig.

Das strukturierte Bewerbungsverfahren mit Vor-Ort-Besuch gibt Unternehmen eine klare Orientierung, welche Maßnahmen im Personalmanagement und Gesundheitsmanagement tatsächlich wirken. Das Prädikat stärkt zudem die Außenwahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber.

Ausbildungsbetriebe in Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit mindestens zwei Auszubildenden sowie die Auszubildenden selbst.

Energie sparen und Kosten senken – das klingt nach einer Managementaufgabe. Die Energie Scouts OWL zeigen, dass Auszubildende das mindestens genauso gut können. Die IHK Ostwestfalen schult junge Menschen zu Effizienz- und Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten im eigenen Betrieb. Sie analysieren Energieverbräuche, entwickeln Einsparpotenziale und setzen konkrete Maßnahmen um. Bislang haben fast 300 Teams mit über 1.200 Auszubildenden bereits Millionen Euro und erhebliche Mengen CO₂ eingespart.

Unternehmen erhalten ohne eigenen Analyseaufwand konkrete Verbesserungsvorschläge – und qualifizieren gleichzeitig ihre Nachwuchskräfte in Projektmanagement, Teamarbeit und Präsentation.

Dr. Kurt Wolff GmbH und Co. KG (Alpecin)

regionale Unterstützer: Effizienz Agentur NRW, Energie Impuls OWL e. V., Sparkassen, Stadtwerke Bielefeld

Energie-Scouts gibt es in insgesamt 64 IHKs in ganz Deutschland

Internationale Fachkräfte, Auszubildende, Studierende und deren Familien, die in Mittelhessenund Nordhessenarbeiten und leben möchten, sowie regionale Arbeitgeber.

Deutschland braucht Fachkräfte aus dem Ausland – aber deren Ankommen gelingt oft nicht ohne Unterstützung. Die IHK Lahn-Dill hat gemeinsam mit dem Land Hessen, der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH und der Bundesagentur für Arbeit eine zweigleisige Lösung entwickelt: eine KI-gestützte Informationsplattform, die rund um die Uhr in der jeweiligen Muttersprache antwortet, sowie das am 1. Juni 2025 eröffnete physische WELCOMECENTER Mittelhessen als zentrale Anlaufstelle.

Internationale Talente erhalten vom ersten Moment an Orientierung – zu Visum, Wohnungssuche, Arbeitsmarkt und Alltagsfragen. Das mehrsprachige Team des WELCOMECENTER üb