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title: "BSW-Fraktion Brandenburg fordert Schutz vor Wohnarmut für Ältere in Joachimsthal; 5,1 Mio Babyboomer drohen Wohnarmut"
sdDatePublished: "2026-05-08T11:04:00Z"
source: "https://bsw-fraktion-brandenburg.de/pressemitteilung/pm-schon-gar-nicht-im-alter-bsw-fraktion-fordert-schutz-vor-wohnarmut-fuer-aeltere/"
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  - "Brandenburg"
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BSW-Fraktion Brandenburg fordert Schutz vor Wohnarmut für Ältere in Joachimsthal; 5,1 Mio Babyboomer drohen Wohnarmut

PM: „Schon gar nicht im Alter!“ - BSW-Fraktion fordert Schutz vor Wohnarmut für Ältere – BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg

PM: „Schon gar nicht im Alter!“ – BSW-Fraktion fordert Schutz vor Wohnarmut für Ältere

Joachimsthal, den 07.05.2026– Anlässlich der Warnung der IG BAU, wonach 5,1 Millionen Babyboomer von Wohnarmut bedroht sind, erklärt Andreas Kutsche, rentenpolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg:„Niemand darf Angst vor Wohnungsnot oder Wohnungslosigkeit haben – schon gar nicht im Alter! Wenn Millionen Menschen nach jahrzehntelanger Arbeit mit weniger als 800 Euro Rente auskommen sollen, dann ist das ein sozialpolitischer Offenbarungseid.Die Bundesregierung verschärft das Problem weiter, indem sie die gesetzliche Rente schwächen und die private Vorsorge stärken will. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen können keine großen Rücklagen bilden. Wir brauchen endlich eine starke gesetzliche Rente, in die alle einzahlen, auch Abgeordnete, Selbstständige, Vorstände und mittelfristig Beamte – so wie es in Österreich längst funktioniert.Die BSW-Fraktion fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass endlich ein Rentenmodell nach österreichischem Vorbild eingeführt wird – und, angesichts der prognostizierten Wohnungsarmut, den sozialen Wohnungsbau schnell und in großem Umfang vorantreiben.“Zum Hintergrund:Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt auf Grundlage einer Berechnung des Pestel-Instituts davor, dass rund 5,1 Millionen Angehörige der Babyboomer-Generation mit Renten von unter 800 Euro pro Monat in den Ruhestand gehen könnten. Nach Angaben der IG BAU steigt gleichzeitig das Risiko von Alters- und Wohnarmut durch hohe Miet-, Heiz- und Nebenkosten deutlich an. Bereits heute beziehen deutlich mehr Rentnerinnen und Rentner Grundsicherung im Alter als noch vor 15 Jahren. Weitere Informationen gibt es hier:https:

Joachimsthal, den 07.05.2026– Anlässlich der Warnung der IG BAU, wonach 5,1 Millionen Babyboomer von Wohnarmut bedroht sind, erklärt Andreas Kutsche, rentenpolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im Landtag Brandenburg:

„Niemand darf Angst vor Wohnungsnot oder Wohnungslosigkeit haben – schon gar nicht im Alter! Wenn Millionen Menschen nach jahrzehntelanger Arbeit mit weniger als 800 Euro Rente auskommen sollen, dann ist das ein sozialpolitischer Offenbarungseid.

Die Bundesregierung verschärft das Problem weiter, indem sie die gesetzliche Rente schwächen und die private Vorsorge stärken will. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen können keine großen Rücklagen bilden. Wir brauchen endlich eine starke gesetzliche Rente, in die alle einzahlen, auch Abgeordnete, Selbstständige, Vorstände und mittelfristig Beamte – so wie es in Österreich längst funktioniert.

Die BSW-Fraktion fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass endlich ein Rentenmodell nach österreichischem Vorbild eingeführt wird – und, angesichts der prognostizierten Wohnungsarmut, den sozialen Wohnungsbau schnell und in großem Umfang vorantreiben.“

Zum Hintergrund:Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt auf Grundlage einer Berechnung des Pestel-Instituts davor, dass rund 5,1 Millionen Angehörige der Babyboomer-Generation mit Renten von unter 800 Euro pro Monat in den Ruhestand gehen könnten. Nach Angaben der IG BAU steigt gleichzeitig das Risiko von Alters- und Wohnarmut durch hohe Miet-, Heiz- und Nebenkosten deutlich an. Bereits heute beziehen deutlich mehr Rentnerinnen und Rentner Grundsicherung im Alter als noch vor 15 Jahren. Weitere Informationen gibt es hier:https:

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Pressemitteilung von BSW-Fraktion Brandenburg, 07.05.2026