Deutscher Journalisten-Verband fordert Bundesregierung in Deutschland auf, DW-Finanzausstattung zu verbessern; Kündigungswelle trifft bis zu 200 DW-Journalistinnen.
Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundesregierung auf, so schnell wie möglich die Finanzausstattung der Deutschen Welle zu verbessern.
Anlass ist die jetzt bekannt gewordene Kündigungswelle bei dem deutschen Auslandssender. Freie sowie feste freie Mitarbeiter der DW erhalten in diesen Tagen Mitteilungen, dass ihre Mitarbeit entweder ganz entfällt oder stark reduziert wird. Nach Kenntnis des DJV sind davon bis zu 200 Journalistinnen und Journalisten betroffen. Besonders schlimm sei auch, dass wegen der Kürzungen befristete Verträge von erfahrenen und sogar schwerbehinderten Mitarbeitenden nicht verlängert würden, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Die Regierung kürzt die Deutsche Welle kaputt.“ Unverantwortlich sei das angesichts der zunehmenden globalen Dominanz von Desinformationsmedien wie RT. Die Deutsche Welle müsse auch wegen des Rückzugs des US-Engagements aus dem internationalen Mediengeschäft nicht weniger, sondern deutlich mehr Mittel erhalten. Es helfe nicht, wenn Kulturstaatsminister Wolfram Weimer für 2027 bei Gesprächen gegenüber Gewerkschaften vage Verbesserungen in Aussicht stelle. „Die Mitarbeitenden, darunter die gesamte Griechenland-Redaktion, werden vor die Tür gesetzt. So werden Fakten geschaffen, die sich nicht zurückdrehen lassen.“
Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang an die Demonstrationen der DW-Beschäftigten in Berlin und Bonn vor wenigen Wochen, die von dem Düsseldorfer Karnevalskünstler Jacques Tilly unterstützt wurden. Eine von ihm gestaltete Plastik für die Demonstrationen trug den Titel: „Deutsche Welle gekürzt – Autokraten jubeln.“ Beuster: „Das Motto ist leider aktueller denn je.“
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