Kardinal Reinhard Marx weiht drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen im Münchner Liebfrauendom; erste Stufe des dreigliedrigen Weihesakramentes
Kardinal Marx weiht angehende Priester zu Diakonen
Kardinal Marx weiht angehende Priester zu Diakonen
München, 8. Mai 2026. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, weiht amPfingstsamstag, 23. Mai,um9 UhrimMünchner Liebfrauendomdrei Priesteramtskandidaten aus dem Priesterseminar St. Johannes der Täufer in München zu Diakonen. Die Diakonenweihe beauftragt die Kandidaten zum dreifachen Dienst in Liturgie, Verkündigung und Diakonie. Die zukünftigen Priester versprechen, den Glauben gemäß der Schrift und der Überlieferung der Kirche in Wort und Tat zu verkünden, ehelos zu leben, das Stundengebet zu verrichten, den Armen, Kranken, Heimatlosen und Notleidenden zu helfen, das Leben nach dem Vorbild Christi zu gestalten und gehorsam gegenüber dem Bischof zu sein.
Die Weihekandidaten sind der 28-jährige Florian Heptner aus Taufkirchen (Landkreis München), der momentan im Pfarrverband Amerang (Landkreis Rosenheim) eingesetzt ist, der 26-jährige Florian Kruppa aus Putzbrunn (Landkreis München), der während des Pastoralkurses in den Pfarrverbänden Buchbach und Obertaufkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn) wirkt, sowie der 33-jährige Patrick Meddeb aus Irschenberg (Landkreis Miesbach), dessen aktueller Einsatzort Wolfratshausen (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist.
Die Diakonenweihe ist die erste Stufe des dreigliedrigen Weihesakramentes der Kirche. Weitere Stufen sind die Priesterweihe, die in der Regel ein Jahr nach der Diakonenweihe erfolgt, und die Bischofsweihe. Neben angehenden Priestern können auch Männer zu Diakonen geweiht werden, die nach der Weihe als sogenannte Ständige Diakone wirken, also nicht die Priesterweihe erhalten. Das griechische Wort „diakonos“ bedeutet „der Dienende“. Diakone widmen sich vor allem dem Dienst am Menschen und der Sorge für in Not geratene, kranke und alte Menschen. Während des Weihegottesdienstes kniet der Weihekandidat nicht nur vor dem Altar nieder, sondern legt sich auch mit dem ganzen Körper auf den Boden, um seine Hingabe an Gott zum Ausdruck zu bringen. Anschließend vollzieht der Erzbischof durch Handauflegung und Gebet die Weihe. Im Anschluss an das Weihegebet legt der Neugeweihte die liturgischen Gewänder des Diakons an. Außerdem erhält er ein Evangeliar (Evangelienbuch) als Symbol für seinen Auftrag, die Frohe Botschaft zu verkündigen. (glx)
Hinweise:Die Pressestelle vermittelt gerne den Kontakt zu den Weihekandidaten. Bitte wenden Sie sich hierzu anpressestelle@erzbistum-muenchen.deoder 089
2137-1263. Bitte beachten Sie, dass sich die beiden Weihekandidaten in der Zeit ab dem 18. Juni in Exerzitien befinden und nicht für Anfragen zur Verfügung stehen. Medienschaffende, die an der Diakonenweihe teilnehmen möchten, werden um Anmeldung gebeten unterpressestelle@erzbistum-muenchen.de. Bilder der Weihekandidaten können unterwww.erzbistum-muenchen.de
pressefür die Berichterstattung heruntergeladen werden. Der Gottesdienst wird übertragen unterwww.erzbistum-muenchen.de
Bitte folgenden Bildnachweis für alle drei Bilder verwenden: Priesterseminar München
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