GRÜNE, Volt und DIE LINKE stellen Antrag in Altona; Maßnahmen statt Betriebe, drei Preisträger jährlich

Neuausrichtung der „Auszeichnung für nachhaltige Marktbetriebe" Antrag der Fraktionen von GRÜNE, Volt und DIE LINKE

Neuausrichtung der „Auszeichnung für nachhaltige Marktbetriebe" Antrag der Fraktionen von GRÜNE, Volt und DIE LINKE

Letzte Beratung: 11.05.2026Ausschuss für Wirtschaft, Klima und VerbraucherschutzÖ 10

Seit 2020 vergibt die Bezirksversammlung Altona fast jährlich die „Auszeichnung für nachhaltige Marktbetriebe" (Beschlussdrucksache21-0710.1E, siehe Anlage). Der Preis entstand im Rahmen des Projekts „nachhaltige Veranstaltungen“, in dessen Zuge Hamburg die UN-Nachhaltigkeitsziele sowie seine eigene Nachhaltigkeitsstrategie (Drucksache 21

  1. bekannt machte. Die Stärkung der Wochenmärkte war ein weiteresmit der Auslobung verbundenes Ziel.

Um das Leben im Bezirk nachhaltiger zu machen und nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherzustellen, eignen sich Wochenmärkte als gutes Vorbild. Auf Märkten werden überwiegend regionale Lebensmittel angeboten. Die Produkte werden nicht eingeschweißt oder aufwendigin Plastik verpackt, sondern können häufig direkt im mitgebrachten Beutel verstaut werden.

Ab 2026 soll der Preis neu ausgerichtet werden. Der Preis soll zukünftig nachhaltige Maßnahmen sichtbar machen und auszeichnen, den Beitrag der Marktbetriebe zu den Nachhaltigkeitszielen herausstellen und zeigen, dass auch viele kleine, gut nachvollziehbare Maßnahmen gemeinsam eine große Wirkung für Klima und Umwelt im Bezirk entfalten können. Dazu werden nicht mehr die Betriebe im Ganzen betrachtet, sondern die Maßnahmen, die durch einen Betrieb innerhalb eines Jahres angestoßen und umgesetzt wurden.

Als Beispiele für nachhaltige Handlungsfelder können die bisherigen Kriterien der Auszeichnung dienen:

•nachhaltige, ökologische und faire Anbauweise

•vollständiger Verzicht auf Einweggeschirr und Plastiktüten sowie Strategie zur Abfallvermeidung

•Durchführung von Projekten für die Steigerung der Klimafreundlichkeit des Betriebs

•Pfandsystem für Mehrwegbecher, Transportbehälter oder Verpackungen

•Rabatt für Kundinnen und Kunden, die eigene Mehrwegbecher, Transportbehälter oder Verpackungen mitbringen

Die Bezirksversammlung möge beschließen: Das Bezirksamt wird gemäß§19 Abs. 2 BezVG gebeten,

eine Auszeichnung auszuloben für nachhaltige Maßnahmen, die innerhalb eines Jahres von Marktbetrieben umgesetzt wurden. Die Auszeichnung läuft weiter unter der Bezeichnung „Auszeichnung für nachhaltige Marktbetriebe“.Die Auszeichnung wird jedes Jahr im Rahmen einer Sitzung der Bezirksversammlung an bis zu drei Betriebe vergeben und ist jeweils mit einer Plakette und einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro für den ersten Platz, 2.000 Euro für den zweiten Platz und 1.000Euro für den dritten Platz verbunden.

Die Bewertung der durchgeführten Maßnahmen erfolgt anhand der folgenden Kriterien:

Anzahl (Wie viele Maßnahme wurden begonnen

Verbindlichkeit (Seit wie vielen Monaten besteht die Maßnahme? Ist sie auf Dauer ausgelegt oder ein Pilotprojekt?)

Ökologische Wirkung (Wie wird die ökologische Wirkung eingeschätzt? Z.B. wie viel Abfall kann reduziert werden oder fossiler Brennstoff eingespart werden?)

Mut (Wie großwar der individuelle Aufwand die Maßnahmen umzusetzen? Z.B. Risiko, Investitionen, Planungsaufwand)

Weitere Planung (Gibt es nachhaltige Ziele für die nächsten Jahre?)

Sichtbarkeit (Werden nachhaltige Maßnahmen nach außen kommuniziert?)

Über die Vergabe der Auszeichnungen entscheidet eine Jury, die aus Vertreter:innen der Fraktionen im Ausschuss fürWirtschaft, KlimaVerbraucherschutz, der Fachamtsleitung Verbraucherschutz, Gewerbe und Umweltsowie der:dem Klimaschutzmanager:in des Bezirksamts Altona besteht. Über eine veränderte Zusammensetzung der Jury kann der Ausschuss per Mehrheitsbeschluss entscheiden.

Bei der Entscheidung über die Preisträger:innen ist möglichst ein Einvernehmen herzustellen. Kommt die Jury nicht zueinem einvernehmlichen Votum, entscheidet der Ausschuss fürWirtschaft, KlimaVerbraucherschutzmehrheitlich über die Vergabe der Auszeichnungen.

Der Ausschuss für Wirtschaft, Klima und Verbraucherschutz wird um Beratung,Zustimmung und Weiterleitung an die Bezirksversammlung gebeten.

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.

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Die Auszeichnung wird jedes Jahr im Rahmen einer Sitzung der Bezirksversammlung an bis zu drei Betriebe vergeben und ist jeweils mit einer Plakette und einem Preisgeld in Hö

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nahme? Ist sie auf Dauer ausgelegt oder ein Pilotprojekt?)

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tzt? Z.B. wie viel Abfall kann reduziert werden oder fossiler Brennstoff eingespart werden?)

war der individuelle Aufwand die Maß

nahmen umzusetzen? Z.B. Risiko, Investitionen, Planungsaufwand)

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glichst ein Einvernehmen herzustellen. Kommt die Jury nicht zu

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Ausschuss für Wirtschaft, Klima und Verbraucherschutz

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