VfL Wolfsburg gewinnt 4:2 bei SC Freiburg; Für Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League qualifiziert
4:2 in Freiburg: Wolfsburg ist erneut Vizemeister
4:2 in Freiburg: Wolfsburg ist erneut Vizemeister
Dreier zur Vizemeisterschaft: Wolfsburg sichert sich die Champions-League-Teilnahme
DerVfL Wolfsburgwird die Spielzeit 2025
2026 in derGoogle Pixel Frauen-Bundesligaerneut als Vizemeister beenden. Das Team von Trainer Stephan Lerch gewann seine Auswärtspartie am25. SpieltagbeimSC Freiburg4:2 (2:1), kann beim Saisonfinale am Sonntag, 17. Mai, nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden und ist damit auch für die Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League qualifiziert.
Vor der großen Kulisse von 5770 Zuschauer*innen beim Freiburger Heimabschluss im Dreisamstadion, begleitet von einem bunten Rahmenprogramm, gerieten die Wölfinnen zunächst durch einen frühen Treffer von Selina Vobian (5.) in Rückstand. Zwei Kopfballtore von Camilla Küver (33.) und Lena Lattwein (45.+4) sorgten aber noch vor der Pause für die Wende. In der zweiten Halbzeit brachten Sarai Linder (61.) und die eingewechselte Ella Peddemors (76.) den 17. Wolfsburger Saisonsieg endgültig unter Dach und Fach. Zwischenzeitlich hatte Alena Bienz (63.) noch einmal für den Sport-Club verkürzt.
Für den VfL Wolfsburg war es eine gelungene Generalprobe für das Finale um den DFB-Pokal. Am kommenden Donnerstag, 14. Mai (ab 16 Uhr, live beiSkyund im ZDF), treffen die Wölfinnen als Rekordpokalsiegerinnen im Kölner RheinEnergieSTADION auf die Meisterinnen und Titelverteidigerinnen des FC Bayern München.
Alex Popp zurück im Kader
Im Vergleich zum 5:1-Auswärtserfolg beim FC Carl Zeiss Jena stellte Freiburgs Trainer Edmond Kapllani seine Anfangsformation auf vier Positionen um. Julia Stierli, Selina Vobian, Maj Schneider und Greta Stegemann starteten für U 23-Nationalspielerin Luca Birkholz (wegen muskulärer Beschwerden nicht im Kader) sowie Ingibjörg Sigurdardottir, Sophie Charlotte Nachtigall und Zoe Schick (alle Bank). Neben Birkholz fehlten auch weiterhin Ally Gudorf, die ihre Karriere aus persönlichen Gründen beenden wird, sowie Laura Benkarth (schwanger), Nia Szenk (muskuläre Probleme) und Tessa Blumenberg (Reha nach Knie-Operation).
Beim VfL Wolfsburg gab es gegenüber dem 3:2-Heimerfolg gegen RB Leipzig drei Umstellungen. Lena Lattwein, die nach ihrer Einwechslung gegen die Sächsinnen zwei Treffer erzielt hatte, sowie Janou Levels (nach Rotsperre) und Vivien Endemann rückten für Smilla Vallotto, Thea Bjelde und Ella Peddemors in die Startelf. Während die Partie für die angeschlagenen Kessya Bussy, Caitlin Dijkstra und Torhüterin Martina Tufekovic noch zu früh kam, gehörte die langjährige DFB-Kapitänin Alexandra Popp erstmals nach ihrer wochenlangen Verletzungspause wegen eines Muskelfaserrisses wieder zum Aufgebot, kam aber noch nicht zum Einsatz.
Die Begegnung bot gleich mehrere personelle Verbindungen zwischen beiden Klubs. Auf Seiten des VfL kehrten mit Janina Minge und Cora Zicai zwei Nationalspielerinnen an ihre frühere Wirkungsstätte zurück. Auf der Gegenseite lief Meret Felde, die von 2016 bis 2019 das Trikot der Wölfinnen getragen hatte, von Beginn an auf. Mit Tessa Blumenberg musste eine weitere Ex-Wolfsburgerin verletzungsbedingt zuschauen.
Für den Tabellenzweiten aus Wolfsburg begann die Partie denkbar schlecht. Im Aufbauspiel missglückte ein Rückpass von Justine Kielland komplett. Sie spielte den Ball unfreiwillig in den Lauf von Freiburgs U 23-Nationalspielerin Selina Vobien, die VfL-Torfrau Stina Johannes beim frühen 1:0 (5.) keine Abwehrchance ließ.
Auch in der Folgezeit störten die Breisgauerinnen die Gäste immer geschickt im Spielaufbau, ließen die Wölfinnen so nicht richtig zur Entfaltung kommen. Erst ab der Mitte der ersten Halbzeit bekam der VfL mehr Spielkontrolle und konnte sich dann auch erste gute Torchancen erarbeiten. So scheiterte DFB-Vizekapitänin Janina Minge beim Duell mit ihrem Ex-Klub aus etwa elf Metern an der glänzend reagierenden Torhüterin Rebecca Adamczyk.
Lattwein legt vor und trifft
Eine Standardsituation führte dann aber zum Ausgleich. Ein Freistoß von Svenja Huth aus dem Halbfeld konnte von der Freiburger Abwehr nicht entscheidend geklärt werden. Lena Lattwein brachte den Ball gefühlvoll nach innen, wo Nationalverteidigerin Camilla Küver per Kopfball zum 1:1 (33.) traf.
Kurz vor der Pause hatte Freiburgs Kapitänin Lisa Karl nach einem Zuspiel von Svenja Fölmli die Möglichkeit, ihr Team erneut in Führung zu bringen, konnte Stina Johannes jedoch nicht überwinden. Stattdessen legten die Wolfsburgerinnen nach. Eine Maßflanke von Sarai Linder köpfte Lena Lattwein präzise per Aufsetzer zum 1:2 (45.+4) ins Netz.
In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit musste der SC Freiburg erstmals wechseln, weil sich Svenja Fölmli verletzt hatte. Die Schweizer Mittelstürmerin, die zur neuen Saison zur TSG Hoffenheim wechseln wird, wurde von Sophie Nachtigall ersetzt. Einen weiteren Rückschlag mussten die Breisgauerinnen hinnehmen, als Nationalspielerin Sarai Linder aus der Drehung von der Strafraumgrenze abzog und der Ball zum 1:3 (61.) ins Netz kullerte. Torhüterin Rebecca Adamczyk, die ab der kommenden Spielzeit für den 1. FC Nürnberg spielen wird, ließ die Kugel unter ihrem Körper durchrutschen.
Der SC Freiburg schlug aber sofort zurück und verkürzte nahezu postwendend. Die eingewechselte Sophie Nachtigall setzte sich auf der rechten Seite gegen zwei Wolfsburgerinnen durch und legte mustergültig für Alena Bienz auf, die unhaltbar zum 2:3 (63.) erfolgreich war. Vom Innenpfosten sprang die Kugel ins Netz. Damit leitete die Schweizerin eine Drangphase der Breisgauerinnen ein. Immer wieder stand Stina Johannes im Blickpunkt, der Ausgleich gelang jedoch nicht.
Stattdessen stellte der VfL Wolfsburg den alten Abstand wieder her. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und der folgenden Flanke von Svenja Huth traf Janina Minge mit einem Kopfball die Latte. Den Abpraller drückte jedoch die eingewechselte Ella Peddemors ebenfalls per Kopf zum 2:4 (75.) über die Linie. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.
Zellers Last-Minute-Tor lässt Köln gegen HSV jubeln
Der 1. FC Köln verabschiedete sich am 25. und vorletzten Spieltag in der Frauen-Bundesliga mit einem Last-Minute-Sieg von seinem heimischen Publikum. Das Team von Trainerin Britta Carlson setzte sich gegen den Hamburger SV 2:1 (1:0) durch.
Hier ist der 25. Spieltag live im TV und Stream zu sehen
Der 25. und vorletzte Spieltag in der Frauen-Bundesliga geht heute weiter: Köln setzte sich gegen den HSV 2:1 durch, Wolfsburg siegte 4:2 beim SC Freiburg. Ab 15.45 Uhr gastiert Frankfurt beim FC Bayern. Hier gibt es alle Infos zu den Übertragungen.
3:0 gegen Essen: Nürnberg feiert Klassenverbleib
Der 1. FC Nürnberg wird auch in der nächsten Saison in der Google Pixel Frauen-Bundesliga an den Start gehen. Der Aufsteiger gewann zum Auftakt des 25. Spieltags gegen die SGS Essen 3:0 (1:0) und brachte damit den Klassenverbleib unter Dach und Fach.