360 CARLA-Symposium: Karriere in Photonik Burgdorf; über 120 Teilnehmende aus der Schweiz

360 CARLA-Symposium: Karriere in Photonik | BFH

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360 CARLA-Symposium: Karriere in Photonik

11.05.2026Wo Zukunftstechnologie auf Karrierechancen trifft: Das 360‑CARLA‑Symposium brachte über 120 junge Menschen und Photonik‑Expert*innen zusammen. Das Symposium mit dem Fokusthema «Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit» fand am 7. und 8. Mai in Burgdorf statt.

Die zweitätige Veranstaltung empfing Studierende aus der ganzen Schweiz.

Im Zentrum stand die Frage, ob Photonik-Technologien nachhaltig sind.

Unternehmen konnten ihre Handlungsbereiche präsentieren und Karrieremöglichkeiten aufzeigen.

Grosses Interesse, reger Austausch und inspirierende Beiträge: Die zweitägige Swissphotonics-Veranstaltung am Institut für Applied Laser, Photonics and Surface Technologies ALPS des Departements Technik und Informatik stiess auf grosses Interesse und zog über 120 Studierende sowie Forschende und Unternehmen aus der ganzen Schweiz an.

Photonik ist die Wissenschaft und Technologie der Erzeugung, Übertragung und Manipulation von Licht (Photonen), um damit Informationen zu übertragen, Energie zu wandeln oder Materialien zu bearbeiten. Die Technik verwendet anstelle von Elektronen Licht, was eine höhere Energieeffizienz ermöglicht: Zum Einsatz kommen beispielsweise Laser, LED und Glasfasertechnik in den Wirtschaftsbereichen Kommunikation, Medizin oder auch Quantentechnologie.

Bei der BFH forscht dasInstitute for Applied Laser, Photonics and Surface Technologies ALPSin diesem Bereich.

Swissphotonicsist ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel hat, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Mitglieder durch die Förderung von Innovationskräften und durch Vernetzung zu stärken.

Nach der Begrüssung durch Dr. Christoph Harder, Präsident von Swissphotonics, stand die Frage im Zentrum, wie nachhaltig die Photonik-Technologie ist. Der Einsatz in Umwelt und Energie wurde dabei unter anderem in der Keynote-Präsentation von Prof. Peter Seitz, Emeritus der EPFL, besprochen: «Green Photonics» umfasst die Entwicklung und Anwendung lichtbasierter Technologien zur Förderung der Nachhaltigkeit, zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Verbesserung der Energieeffizienz. Zu diesen Technologien gehören beispielsweise Photovoltaik-Anlagen, fehlertolerante Halbleiter oder auch photonische Kühlungen.

Rainer Kling, Dozent an der BFH, zeigte in seinem Beitrag auf, dass der Einsatz von Lasern chemische Prozesse ersetzen kann. Dies ist auch ökonomisch sinnvoll: Zwar beanspruchen Laser ein grosses Anfangsinvestment, haben aber nach der Implementierung tiefe laufende Kosten. Durch die Lasertechnik können auch Oberflächenstrukturen aus der Natur imitiert werden, was beispielsweise zu nachhaltigen Lösungen in der Entrostung oder Reinigung eingesetzt werden kann. Am Freitag präsentierten Harald Pier und Frank Nüesch weitere Aspekte der Photonik, zur Lichtverschmutzung und zu ökonomischen Sichtweisen auf diese faszinierende Technologie.

Das Symposium förderte jedoch nicht nur die wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern stellte für Studierende auch die einzigartige Möglichkeit dar, zahlreiche Unternehmen im Photonik-Bereich kennenzulernen. Die Firmenpräsentationen zeigten die Vielfalt der industriellen Tätigkeiten auf. Im Anschluss wurden im Foyer an den Ständen Kontakte geknüpft und Karrieremöglichkeiten besprochen. Die Vielfalt dieses Karrierefelds zeigte sich auch an den Unternehmensgrössen: International tätige Konzerne waren genauso vertreten wie Start-ups. Letztere konnten sich und ihre innovativen Geschäftsideen in einem eigenen Slot präsentieren.

Das zweitägige 360-CARLA-Symposium zeigte deutlich, dass Photonik mehr ist als eine Nischentechnologie: Sie nimmt eine Schlüsselposition ein, wenn es darum geht, nachhaltige Kommunikations-, Medizin- und Quantentechnologien zu ermöglichen. Der Event wurde von Swissphotonics in Kooperation mit der europäischen 360-CARLA-Initiative organisiert.

Institute for Applied Laser, Photonics and Surface Technologies ALPS

Wir ermöglichen mit unseren zukunftsgerichteten Schlüsseltechnologien die Entwicklung moderner, digitalisierter Prozesse zur Fertigung, Modifikation und Analyse von Werkstoffen.

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