Klinikum Leverkusen, Feuerwehr Leverkusen, Björn Steiger Stiftung starten ein Sonderfahrzeug für das Kindernotarzt-Team in Leverkusen; Fahrten auch nach Köln
Sonderfahrzeug für Kindernotarzt-Team startet in Leverkusen
Sonderfahrzeug für Kindernotarzt-Team startet in Leverkusen
Um die Notfallversorgung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, haben sich das Klinikum Leverkusen, die Berufsfeuerwehr Leverkusen und die Björn Steiger Stiftung zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Kindern und Jugendlichen helfen – schneller, strukturierter und mit hoch-spezialisierter Expertise. Ab sofort unterstützt deshalb ein Sonderfahrzeug für das Kindernotarzt-Team die präklinische Versorgung schwer erkrankter oder verletzter junger Patientinnen und Patienten.
Lebensbedrohliche Ereignisse wie schwere Unfälle, Reanimationen oder akute Atemwegsprobleme treten bei Kindern vergleichsweise selten auf. Ihre Versorgung stellt Rettungsdienste und Notfallmediziner aber vor besondere Herausforderungen, da sie spezielles medizinisches Wissen und Erfahrung erfordern. Mit einem von der Björn Steiger Stiftung finanzierten und zum Transport von Personal und medizinischer Ausrüstung optimal ausgebauten Sonderfahrzeug fahren in Leverkusen ab sofort speziell ausgebildete Kinderärztinnen und -ärzte zu Einsätzen. Die Alarmierung des „Kindernotarztes“ erfolgt über die Feuerwehr Leverkusen, in deren Alarm- und Ausrückeordnung das neue Team des Klinikums fest integriert ist. „Das Kindernotarzt-Team wird durch unsere Leitstelle zu allen Notfällen mit Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre zusätzlich alarmiert, bei denen auch ein regulärer Notarzt eingesetzt wird“, sagt der Leiter der Feuerwehr Thomas Kresse.
Zweiergespann aus Medizin und Pflege
Stationiert wird das Fahrzeug an der Zentralen Notaufnahme des Klinikums, wo das Einsatzteam aus den Reihen des Großkrankenhauses bei einer Alarmierung in kürzester Zeit starten kann. Gebildet wird es stets von einer Fachärztin oder einem Facharzt der Kinderheilkunde mit der Zusatzweiterbildung Notfallmedizin und einer speziell qualifizierten Pflegefachkraft. „Dieses Zweiergespann verfügt über das nötige Know-how für eine rasche und hochspezialisierte Erstversorgung von Kindern in kritischen Situationen“, sagt Dr. Dejan Vlajnic, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche, der das Projekt im vergangenen Jahr zusammen mit zwei Kollegen initiiert hat: Michael Stunz, Intensivmediziner und ärztlicher Leiter des städtischen Rettungsdienstes, sowie Dr. Christoph Adler, Direktor der Klinik für Akut- und Notfallmedizin. „Mit dem neuen Konzept optimieren wir die Notfallversorgung junger Patientinnen und Patienten deutlich“, unterstreicht Adler.
„Nur aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen allen drei Projektbeteiligten konnte das Kindernotarzt-Team in so kurzer Zeit realisiert werden“, betont Stefan Hebbel, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen. „Ich bin stolz darauf, dass Leverkusen eine der wenigen Städte in Deutschland ist, die für Kinder und Jugendliche eine derartige Notfallversorgung bieten können.“ Und diese Notfallversorgung geht bis über die Stadtgrenzen hinaus: „Unter anderem fährt unser Team nach Köln, wenn es dort zu lebensbedrohlichen Situationen kommt“, sagt Dr. Christoph Adler. In den ersten Tagen des Projekts habe es auch bereits Einsätze im Kreis Mettmann und im Rheinisch-Bergischen Kreis gegeben.
Stiftung finanziert Betrieb des Fahrzeugs
„Die Versorgung schwerkranker Kinder ist seit vielen Jahren ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit“, erklärt Joachim von Beesten, Geschäftsführer Innovation und Sonderfahrzeuge bei der Björn Steiger Stiftung. „Wenn ein Kind lebensbedrohlich erkrankt oder verletzt ist, braucht es so früh wie möglich spezialisierte Expertise. Dafür gibt es den Baby-Notarztwagen und ab sofort in Leverkusen das Sonderfahrzeug für das Kindernotarzt-Team.“ Die Björn Steiger Stiftung übernimmt die gesamten Kosten für Anschaffung und Betrieb des Fahrzeugs in dem zunächst zweijährigen Projektzeitraum.
In einer ersten Phase wird das Fahrzeug aktuell von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 15:30 Uhr eingesetzt – bei Bedarf auch für die Verlegung schwerkranker Kinder zwischen verschiedenen Kliniken. Perspektivisch ist eine Ausweitung der Einsatzzeiten vorgesehen. Um den Mehrwert solcher Systeme für die Versorgungsqualität sichtbar zu machen und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung zu gewinnen, will die Björn Steiger Stiftung die Einsätze wissenschaftlich auswerten.
Mit der Einführung eines Kindernotarzt-Teams erfolgt die spezialisierte Notfallversorgung von Kindern in Leverkusen und der Region künftig noch schneller und zielgerichteter.
Über das Klinikum LeverkusenDas Klinikum Leverkusen ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit einem hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Leistungsangebot. Mehr als 2.750 Menschen kümmern sich in zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 760 Betten, zahlreichen Zentren und Instituten sowie in den Servicebereichen, Tochtergesellschaften und in der Verwaltung um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie andere Berufsgruppen sind dafür rund um die Uhr im Einsatz.Über die Berufsfeuerwehr Leverkusen
Die Berufsfeuerwehr Leverkusen betreibt den Rettungsdienst im Stadtgebiet mit mehreren Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen. Sie führt jährlich rund 25.000 Notfalleinsätze durch, darunter etwa 450 Einsätze bei Kindern und Jugendlichen.
Über die Björn Steiger Stiftung:
Die Björn Steiger Stiftung wurde 1969 von Ute und Siegfried Steiger gegründet, nachdem ihr Sohn nach einem Verkehrsunfall an den Folgen unzureichender Notfallversorgung verstarb. Seitdem engagiert sich die Stiftung unermüdlich für die Verbesserung des Rettungswesens in Deutschland. Zu ihren wegweisenden Initiativen zählen unter anderem die Einführung der Notrufnummern 110
112, Gründung und Aufbau der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) sowie die Einrichtung von Notrufsäulen an Bundes- und Landstraßen. Die Stiftung verfolgt das Ziel, auf Missstände im Bereich der Notfallhilfe aufmerksam zu machen, den öffentlichen Diskurs anzustoßen und mit eigenen Projekten, wie dem Baby-Notarztwagen oder Herzsicher, und konkreten Lösungen zu einer besseren Notfallversorgung beizutragen – so auch 2025 mit der Einreichung einer Verfassungsbeschwerde zur Schaffung einheitlicher Regelungen im Rettungsdienst. Weitere Informationen unter:www.steiger-stiftung.de
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Um die Notfallversorgung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, haben sich das Klinikum Leverkusen, die Berufsfeuerwehr Leverkusen und die Björn Steiger Stiftung zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Kindern und Jugendlichen helfen – schneller, strukturierter und mit hoch-spezialisierter Expertise. Ab sofort unterstützt deshalb ein Sonderfahrzeug für das Kindernotarzt-Team die präklinische Versorgung schwer erkrankter oder verletzter junger Patientinnen und Patienten.Lebensbedrohliche Ereignisse wie schwere Unfälle, Reanimationen oder akute Atemwegsprobleme treten bei Kindern vergleichsweise selten auf. Ihre Versorgung stellt Rettungsdienste und Notfallmediziner aber vor besondere Herausforderungen, da sie spezielles medizinisches Wissen und Erfahrung erfordern. Mit einem von der Björn Steiger Stiftung finanzierten und zum Transport von Personal und medizinischer Ausrüstung optimal ausgebauten Sonderfahrzeug fahren in Leverkusen ab sofort speziell ausgebildete Kinderärztinnen und -ärzte zu Einsätzen. Die Alarmierung des „Kindernotarztes“ erfolgt über die Feuerwehr Leverkusen, in deren Alarm- und Ausrückeordnung das neue Team des Klinikums fest integriert ist. „Das Kindernotarzt-Team wird durch unsere Leitstelle zu allen Notfällen mit Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre zusätzlich alarmiert, bei denen auch ein regulärer Notarzt eingesetzt wird“, sagt der Leiter der Feuerwehr Thomas Kresse.Zweiergespann aus Medizin und PflegeStationiert wird das Fahrzeug an der Zentralen Notaufnahme des Klinikums, wo das Einsatzteam aus den Reihen des Großkrankenhauses bei einer Alarmierung in kürzester Zeit starten kann. Gebildet wird es stets von einer Fachärztin oder einem Facharzt der Kinderheilkunde mit der Zusatzweiterbildung Notfallmedizin und einer speziell qualifizierten Pflegefachkraft. „Dieses Zweiergespann verfügt über das nötige Know-how für eine rasche und hochspezialisierte Erstversorgung von Kindern in kritischen Situationen“, sagt Dr. Dejan Vlajnic, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche, der das Projekt im vergangenen Jahr zusammen mit zwei Kollegen initiiert hat: Michael Stunz, Intensivmediziner und ärztlicher Leiter des städtischen Rettungsdienstes, sowie Dr. Christoph Adler, Direktor der Klinik für Akut- und Notfallmedizin. „Mit dem neuen Konzept optimieren wir die Notfallversorgung junger Patientinnen und Patienten deutlich“, unterstreicht Adler.„Nur aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen allen drei Projektbeteiligten konnte das Kindernotarzt-Team in so kurzer Zeit realisiert werden“, betont Stefan Hebbel, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen. „Ich bin stolz darauf, dass Leverkusen eine der wenigen Städte in Deutschland ist, die für Kinder und Jugendliche eine derartige Notfallversorgung bieten können.“ Und diese Notfallversorgung geht bis über die Stadtgrenzen hinaus: „Unter anderem fährt unser Team nach Köln, wenn es dort zu lebensbedrohlichen Situationen kommt“, sagt Dr. Christoph Adler. In den ersten Tagen des Projekts habe es auch bereits Einsätze im Kreis Mettmann und im Rheinisch-Bergischen Kreis gegeben.Stiftung finanziert Betrieb des Fahrzeugs„Die Versorgung schwerkranker Kinder ist seit vielen Jahren ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit“, erklärt Joachim von Beesten, Geschäftsführer Innovation und Sonderfahrzeuge bei der Björn Steiger Stiftung. „Wenn ein Kind lebensbedrohlich erkrankt oder verletzt ist, braucht es so früh wie möglich spezialisierte Expertise. Dafür gibt es den Baby-Notarztwagen und ab sofort in Leverkusen das Sonderfahrzeug für das Kindernotarzt-Team.“ Die Björn Steiger Stiftung übernimmt die gesamten Kosten für Anschaffung und Betrieb des Fahrzeugs in dem zunächst zweijährigen Projektzeitraum.In einer ersten Phase wird das Fahrzeug aktuell von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 15:30 Uhr eingesetzt – bei Bedarf auch für die Verlegung schwerkranker Kinder zwischen verschiedenen Kliniken. Perspektivisch ist eine Ausweitung der Einsatzzeiten vorgesehen. Um den Mehrwert solcher Systeme für die Versorgungsqualität sichtbar zu machen und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung zu gewinnen, will die Björn Steiger Stiftung die Einsätze wissenschaftlich auswerten.Bildhinweise:Mit der Einführung eines Kindernotarzt-Teams erfolgt die spezialisierte Notfallversorgung von Kindern in Leverkusen und der Region künftig noch schneller und zielgerichteter.Kindernotarzt Team am Klinikum LeverkusenDownload BildmaterialÜber das Klinikum LeverkusenDas Klinikum Leverkusen ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit einem hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Leistungsangebot. Mehr als 2.750 Menschen kümmern sich in zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 760 Betten, zahlreichen Zentren und Instituten sowie in den Servicebereichen, Tochtergesellschaften und in der Verwaltung um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie andere Berufsgruppen sind dafür rund um die Uhr im Einsatz.Über die Berufsfeuerwehr LeverkusenDie Berufsfeuerwehr Leverkusen betreibt den Rettungsdienst im Stadtgebiet mit mehreren Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen. Sie führt jährlich rund 25.000 Notfalleinsätze durch, darunter etwa 450 Einsätze bei Kindern und Jugendlichen.Über die Björn Steiger Stiftung:Die Björn Steiger Stiftung wurde 1969 von Ute und Siegfried Steiger gegründet, nachdem ihr Soh