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title: "Bischof Beat Grögli und em. Bischof Markus Büchel trauern um Kardinal Emil Paul Tscherrig Bistum Sitten; Erstmals Nicht-Italiener als Nuntius in Italien"
sdDatePublished: "2026-05-12T14:05:00Z"
source: "https://www.bistum-stgallen.ch/aktuelles/news/bischof-beat-groegli-und-em-bischof-markus-buechel-trauern-um-kardinal-emil-paul-tscherrig-2489/"
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Bischof Beat Grögli und em. Bischof Markus Büchel trauern um Kardinal Emil Paul Tscherrig Bistum Sitten; Erstmals Nicht-Italiener als Nuntius in Italien

Bischof Beat Grögli und em. Bischof Markus Büchel trauern um Kardinal Emil Paul Tscherrig.

Bischof Beat Grögli und em. Bischof Markus Büchel trauern um Kardinal Emil Paul Tscherrig.

Bischof Beat Grögli und em. Bischof Markus Büchel trauern mit allen Schweizer Bischöfen um Kardinal Emil Paul Tscherrig. Sie sprechen seiner Familie, seinen Angehörigen und dem Bistum Sitten ihr aufrichtiges Beileid aus. Sie bitten die Gläubigen für ihn zu beten.

Ein Wort aus dem Evangelium hat das Leben von Kardinal Emil Paul Tscherrig entscheidend geprägt: «Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen…» (Mk 10,29–30). Geboren am 3. Februar 1947 in Unterems in eine kinderreiche Familie, folgte er diesem Ruf, indem er seine Walliser Heimat verliess.

Am 11. April 1974 wurde er in Sitten zum Priester geweiht. Seine Ausbildung führte ihn nach Rom an die Päpstliche Diplomatenakademie. Zugleich erwarb er an der Päpstlichen Universität Gregoriana ein Doktorat im kanonischen Recht.

Im Dienst des Heiligen Stuhls war Kardinal Emil Paul Tscherrig in zahlreichen diplomatischen Missionen tätig, unter anderem in Uganda, Korea und Bangladesch sowie im Staatssekretariat. 1996 wurde er zum Apostolischen Nuntius in Burundi ernannt und im selben Jahr in Rom zum Bischof geweiht. In der Folge vertrat er den Papst in verschiedenen Regionen der Welt, darunter in der Karibik, in Korea und der Mongolei, in den nordischen Ländern sowie in Argentinien.

Im Jahr 2017 berief ihn Papst Franziskus zum Apostolischen Nuntius in Italien und San Marino, eine erstmalige Ernennung eines Nicht-Italieners für dieses Amt. Am 30. September 2023 wurde Kardinal Emil Paul Tscherrig in das Kardinalskollegium aufgenommen. Darüber hinaus übernahm er verschiedene Aufgaben innerhalb des Heiligen Stuhls und nahm am Konklave des Jahres 2025 teil.

Sein bischöflicher Wahlspruch «Christus ist meine Hoffnung» bringt ein Leben zum Ausdruck, das ganz dem Evangelium und dem Dienst an der Weltkirche gewidmet war. Die SBK ist dankbar für seinen bemerkenswerten Weg, seine Offenheit im Dialog und sein Engagement für eine Kirche, die ihrer Sendung treu bleibt, den Menschen mit Achtung begegnet und zur Zusammenarbeit bereit ist. Im Glauben vertraut sie Kardinal Emil Paul Tscherrig der Barmherzigkeit Gottes an und lädt dazu ein, für die Ruhe seiner Seele zu beten.