Stallgrün Münster entwickelt Kräuter- und Gemüseanbau in ehemaligen Schweineställen; neue finanzielle Perspektive für Betriebe
Regionale Kräuter und Gemüse aus ehemaligen Schweineställen - DBU
SuchenHinweis: Durch Anführungszeichen “xxx xxx” vor und nach zusammenhängenden Begriffen können Sie die Suche verfeinern.
ThemenThemengebieteBauen & QuartierBildung & KommunikationEnergieKulturgüterLandwirtschaft & ErnährungNachhaltige ProdukteNaturschutzRessourcenWasserFörderinitiativenDigital.Natur.LandschaftSpeicher und NetzeRohstoffe für die EnergiewendeQualifizierung für die EnergiewendePestizidvermeidungPlanetary HealthTransformative Bildung für nachhaltige EntwicklungPolitische Bildung für nachhaltige EntwicklungInternationale Projekte: MOE-BürgerenergieNachhaltigkeitsjournalismusAbgeschlossene FörderinitiativenAusstellungenMissionaquaJetzt geht’s rundGrün Stadt GrauPlanet GesundheitDBU nachhaltig.digitalMonitorBausteinePraxisleitfadenLandkarteWoche der Umwelt
ThemengebieteBauen & QuartierBildung & KommunikationEnergieKulturgüterLandwirtschaft & ErnährungNachhaltige ProdukteNaturschutzRessourcenWasser
FörderinitiativenDigital.Natur.LandschaftSpeicher und NetzeRohstoffe für die EnergiewendeQualifizierung für die EnergiewendePestizidvermeidungPlanetary HealthTransformative Bildung für nachhaltige EntwicklungPolitische Bildung für nachhaltige EntwicklungInternationale Projekte: MOE-BürgerenergieNachhaltigkeitsjournalismusAbgeschlossene Förderinitiativen
Transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung
Politische Bildung für nachhaltige Entwicklung
AusstellungenMissionaquaJetzt geht’s rundGrün Stadt GrauPlanet Gesundheit
FörderungProjektförderungFörderung beantragenFörderthemenFörderinitiativenFAQ zur ProjektförderungInternationale ProjekteInternationale Projekte – FAQGreen Start-upFörderung beantragenFAQGreen Start-up DatenbankKontaktPromotionsstipendienFörderung beantragenAlumniKontaktStipendien-DatenbankStipendien-NetzwerkMOE FellowshipFörderung beantragenAlumniFörderinitiative UkraineFAQKontaktMOE-Fellowship-DatenbankStipendien-Netzwerk
ProjektförderungFörderung beantragenFörderthemenFörderinitiativenFAQ zur ProjektförderungInternationale ProjekteInternationale Projekte – FAQ
Green Start-upFörderung beantragenFAQGreen Start-up DatenbankKontakt
ProjekteFörderergebnisseProjektdatenbankProjektbeispieleProjektsucheNach BundeslandNach ThemaGreen Start-up SuchePromotionsstipendien-SucheMOE-Fellowship-SucheProjekte durchsuchenHinweis: Durch Anführungszeichen “xxx xxx” vor und nach zusammenhängenden Begriffen können Sie die Suche verfeinern.
ProjektsucheNach BundeslandNach ThemaGreen Start-up SuchePromotionsstipendien-SucheMOE-Fellowship-Suche
Projekte durchsuchenHinweis: Durch Anführungszeichen “xxx xxx” vor und nach zusammenhängenden Begriffen können Sie die Suche verfeinern.
NaturerbeÜber unsBeiratTeamVor OrtFlächenKulisse, Historie & NaturschutzwertÜbersichtskarteFlächenlisteMilitärische VornutzungAufgabenZiele und AufgabenNaturschutzNaturbewusstseinKooperationenProjekteNaturErbeKlimaNaturerbe-AppServiceStellenangebotePublikationen
FlächenKulisse, Historie & NaturschutzwertÜbersichtskarteFlächenlisteMilitärische Vornutzung
UmweltpreisAktuelles und Hintergründe im BlogPreisträger*innenUmweltpreis-SymposiumKriterienUmweltpreisvorschlägeJuryGreen MeetingFAQ
Aktuelles und Hintergründe im Blog
Über unsDeutsche Bundesstiftung UmweltJahresberichtKuratoriumGeneralsekretärLeitbildAuftragsvergabenDBU NaturerbeAktuellesServiceProjekteAufgabenFlächenDBU Zentrum für UmweltkommunikationBeiratGreen MeetingsÖkologisches GebäudeRessourcenschonungAnreiseUmweltgerechtes CateringProjekteMitarbeitendeOrganigramm
DBU Zentrum für UmweltkommunikationBeiratGreen MeetingsÖkologisches GebäudeRessourcenschonungAnreiseUmweltgerechtes CateringProjekte
ServiceDownloadsMedia Kit Deutscher UmweltpreisPressemappeDBU-LogosHinweise und Arbeitshilfen für die AntragstellungHinweise und Hilfen für die ProjektabwicklungHausordnungJahresberichteFahrtkostenerstattung für ExterneStellenangebote
DownloadsMedia Kit Deutscher UmweltpreisPressemappeDBU-LogosHinweise und Arbeitshilfen für die AntragstellungHinweise und Hilfen für die ProjektabwicklungHausordnungJahresberichteFahrtkostenerstattung für Externe
Hinweise und Arbeitshilfen für die Antragstellung
Hinweise und Hilfen für die Projektabwicklung
Hinweis: Durch Anführungszeichen “xxx xxx” vor und nach zusammenhängenden Begriffen können Sie die Suche verfeinern.
Regionale Kräuter und Gemüse aus ehemaligen Schweineställen
Münster. Jedes Jahr werden bundesweit laut Statistik-Portal Statista mehr als fünf Millionen Tonnen Gemüse importiert, auch weil wegen der jahreszeitlichen Bedingungen nicht alle gefragten Gewächse ganzjährig angebaut werden können. Das MünsteranerStartup Stallgrünhat ein Konzept zum Anbau von Kräutern und Gemüse in früheren Tierställen entwickelt. Die regionale Produktion sichert Frische und spart zugleich Gewächshausflächen, Transportaufwand sowie Emissionen ein. Außerdem bietet das Verfahren Landwirtschaftsbetrieben eine neue finanzielle Perspektive. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Startup mit 125.000 Euro.
Ganzjähriger Anbau von regionalen Kräutern und Gemüse
LautBundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)ist die Anzahl der deutschen Betriebe mit Schweinehaltung von 2013 bis 2023 um 44 Prozent zurückgegangen – ein Strukturwandel in derLandwirtschaft, der weiter anhalten wird. DBU-Generalsekretär AlexanderBondesieht hier die Gelegenheit für innovative, nachhaltige Ideen: „Neue und zugleich umweltfreundliche Nutzung freiwerdender Infrastruktur bietet zukunftsfähige finanzielle Perspektiven für die Betriebe und verhindert zudem eine zusätzliche Versiegelung von Flächen an anderer Stelle.“ Laut Startup Stallgrün bieten ehemalige Schweineställe ideale Anbaubedingungen für regionale Kräuter und Gemüse. Die beiden Gründer JudithRyllund ThorstenLansmann-Niehaus: „Die Ställe sind meist solide gebaut und gut isoliert – und ideal für eine Weiternutzung.“ Daher hat das Startup ein System erarbeitet, mit dem Pflanzen ganzjährig regional angebaut werden können – also auch, wenn etwa zur Winterzeit ein solcher Lebensmittel-Anbau im Freiland nicht funktioniert.
Anbauprotokolle für Kräuter und Gemüse zum optimalen Einsatz von Saatgut, Dünger und Licht
Die Entwicklung des Konzepts von Stallgrün erfolgte nach Rylls Worten in zwei Schritten: „Als Kernprodukt haben wir während der DBU-Förderung zunächst eine Anlage entwickelt, die Bewässerung, Düngung, Belichtung und Klimatisierung automatisiert steuert.“ Dies sei in den vergangenen zwei Jahren auf einer Pilotfarm erfolgreich gelungen. Die Erkenntnis laut Ryll: „Indoor Farming(Landwirtschaft im Innenraum) im ehemaligen Schweinestall ist ein wirtschaftlich attraktives Geschäftsfeld für landwirtschaftliche Betriebe.“ Ergänzend dazu haben die Gründer zu vielen Kräuter- und Gemüsearten Anbauprotokolle für die teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe erstellt. Ryll: „Für geeignete Pflanzenkulturen haben wir den optimalen Einsatz von Saatgut, Erde, Dünger, Licht, Bewässerungszyklen und weiteren Parametern definiert. So können Landwirte mit Indoor-Farming leicht ihre Betriebe umstellen oder erweitern.“
Unterstützung der Landwirte bei Vermarktung und Verwaltung
Die landwirtschaftlichen Betriebe sollen Lansmann-Niehaus zufolge deutschlandweit angesprochen werden. „Landwirte pflanzen mit unserem System Kräuter und Gemüse in ihren ehemaligen Ställen an. Außerdem unterstützen wir sie mit unseren Erfahrungen beim Aufbau ihrer Vermarktung“, so der Mitgründer. Inzwischen hat das Startup auch weitere Angebote entwickelt, die den Einstieg insIndoor Farmingerleichtern sollen. „Wir haben auch einen Materialhandel für das passendes Anbaumaterial aus einer Hand aufgebaut und rechtliche Hilfen bei der Verwaltung zusammengestellt“, sagt Lansmann-Niehaus.
Stallgrün will Lansmann-Niehaus zufolge andere Anbaumethoden nicht ersetzen. „Wir sehen Indoor Farming nicht als Ersatz für den Freiland- oder Gewächshaus-Anbau, sondern als Ergänzung. Dank der Kontrolle über Rahmenbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht ist die Produktion unabhängig von Wetter, Jahreszeiten und Klima.“ Somit könnten Produkte ganzjährig regional verfügbar sein, die ansonsten saisonal angebaut werden. „Damit fällt die Freiland-Produktion nicht weg, da sie immer noch sehr effektiv ist“, so Lansmann-Niehaus. Stattdessen würde Landwirten unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur wie Gebäuden undPhotovoltaikein neues Geschäftsfeld und damit eine neue finanzielle Perspektive eröffnet, nachdem diese in der Schweinehaltung nicht mehr gegeben war. Die vermehrte Nutzung regionaler Lebensmittel anstelle von Importen reduziere zudem den Transportaufwand und die daraus entstehenden Emissionen.
Mit der Green Startup-Förderung unterstützt die DBU Gründerinnen und Gründer, die auf innovative und wirtschaftlich tragfähige Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit entwickeln. Mehr Informationen gibt es unterhttps:
19):Thorsten Lansmann-Niehaus, Tel.: +49 1578 7975510
DBU fördert Startup Stallgrün mit 125.000 Euro