Prof. Dr. Olaf Müller – Pazifismus-Vortrag Kleiner Saal im Asam-Gebäude, Marienplatz 7, Freising; Ziviler Widerstand als Verteidigungsstrategie empfohlen.

Pazifismus als Leitidee - Über Gewaltfreiheit in kriegerischen Zeiten.

Pazifismus als Leitidee - Über Gewaltfreiheit in kriegerischen Zeiten. 12.05.2026 | 19:30 Uhr Externer Ort - siehe Beschreibung In Kalender speichern

Wie könnte heute ein akzeptabler Pazifismus aussehen? Eine der pazifistischen Leitideen ist pessimistisch; sie empfiehlt, stets die Gefahr unkontrollierbarer Eskalationen kriegerischer Handlungen (bis hin zur atomaren Apokalypse) im Blick zu behalten. Eine andere pazifistische Leitidee ist ein Optimismus hinsichtlich der menschlichen Natur: Suche stets nach friedlichen Auswegen aus Gewaltkrisen und halte dabei besonders ausdauernd an der Hypothese fest, dass kein Mensch in sich böse ist und nur mit vorgehaltener Pistole zur Raison gebracht werden kann. Demzufolge ist jeder Mensch im Prinzip für den gewaltfreien Appell an die gemeinsame Mitmenschlichkeit offen. Wenn diese Idee funktionieren soll, muss sie sich auf konkrete Situationen anwenden lassen. Es wäre überzogen zu glauben, dass gewaltfreier Widerstand die Benutzer von Fernwirkungswaffen (an Raketenrampen oder bei der Steuerung von Drohnen) beeindrucken würde. Anders steht es vielleicht im Fall einer Invasion, wo sich Soldaten und Widerständler unmittelbar gegenüberstehen. Welche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart gibt es, an denen sich die optimistische Sicht der Pazifisten starkmachen lässt? Prof. Dr. Olaf Müller , Jahrgang 1966, lehrt Wissenschaftstheorie an der Humboldt-Universität in Berlin. Neben naturphilosophischen Themen gilt sein Interesse dem Pazifismus - aus Müllers Sicht hat sich der Pazifismus nicht erledigt. Statt militärischer Aufrüstung empfiehlt Prof. Dr. Müller die systematische Vorbereitung auf zivilen und gewaltfreien Widerstand als Mittel der Verteidigung. Termin: Di., 12.05.26 von 19.30-21.30 Uhr Kleiner Saal im Asam-Gebäude Marienplatz 7 D-85354 Freising mehr

Wie könnte heute ein akzeptabler Pazifismus aussehen?Eine der pazifistischen Leitideen ist pessimistisch; sie empfiehlt, stets die Gefahr unkontrollierbarer Eskalationen kriegerischer Handlungen (bis hin zur atomaren Apokalypse) im Blick zu behalten.Eine andere pazifistische Leitidee ist ein Optimismus hinsichtlich der menschlichen Natur: Suche stets nach friedlichen Auswegen aus Gewaltkrisen und halte dabei besonders ausdauernd an der Hypothese fest, dass kein Mensch in sich böse ist und nur mit vorgehaltener Pistole zur Raison gebracht werden kann. Demzufolge ist jeder Mensch im Prinzip für den gewaltfreien Appell an die gemeinsame Mitmenschlichkeit offen.Wenn diese Idee funktionieren soll, muss sie sich auf konkrete Situationen anwenden lassen. Es wäre überzogen zu glauben, dass gewaltfreier Widerstand die Benutzer von Fernwirkungswaffen (an Raketenrampen oder bei der Steuerung von Drohnen) beeindrucken würde. Anders steht es vielleicht im Fall einer Invasion, wo sich Soldaten und Widerständler unmittelbar gegenüberstehen.Welche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart gibt es, an denen sich die optimistische Sicht der Pazifisten starkmachen lässt?Prof. Dr. Olaf Müller, Jahrgang 1966, lehrt Wissenschaftstheorie an der Humboldt-Universität in Berlin. Neben naturphilosophischen Themen gilt sein Interesse dem Pazifismus - aus Müllers Sicht hat sich der Pazifismus nicht erledigt. Statt militärischer Aufrüstung empfiehlt Prof. Dr. Müller die systematische Vorbereitung auf zivilen und gewaltfreien Widerstand als Mittel der Verteidigung.

Termin: Di., 12.05.26 von 19.30-21.30 Uhr

Kleiner Saal im Asam-GebäudeMarienplatz 7D-85354 Freising

Pazifismus als Leitidee - Über Gewaltfreiheit in kriegerischen Zeiten.

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