Salome Zimmermann nimmt am Blended Intensive Programme in Lettland Jelgava teil; 24 Teilnehmende aus Polen, Lettland, Estland

Internationale Erfahrungen sammeln: ein BIP in Lettland,Hochschule für Life Sciences FHNW

Im April 2026 nahm Salome Zimmermann, Studentin der Umwelttechnologie, an einem Blended Intensive Programme (BIP) der ChallengeEU-Partneruniversität in Lettland teil.

Nach einer vorbereitenden virtuellen Phase verbrachte sie eine Woche an der Latvia University of Life Sciences and Technologies in Jelgava. Das Programm mit dem Titel „The Green Shift: Empowering community and nature-based potential“ verband Themen wie urbane Landwirtschaft, soziales Unternehmertum, nachhaltige Finanzierungsmodelle und Design Thinking. Dabei konnten die Teilnehmenden nicht nur fachliche Einblicke gewinnen, sondern auch ihre Problemlösungs- und Kreativkompetenzen in einem internationalen Umfeld weiterentwickeln.

Was hat dich dazu bewogen am BIP teilzunehmen?Ich habe mich vor allem aus Neugier für das BIP entschieden. Ich reise generell sehr gerne und entdecke neue Orte, gleichzeitig macht es mir Spass, neue Dinge zu lernen und meinen Horizont zu erweitern. Das Programm hat für mich beides ideal kombiniert. Es schien mir eine perfekte Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren und auch einmal aus dem gewohnten Studienalltag auszubrechen.

Wie war der Kontakt mit den anderen Studierenden?Insgesamt haben 24 Studierende teilgenommen, aus Polen, Lettland und Estland. Alle waren sehr offen und freundlich, wodurch man schnell ins Gespräch kam.

Ich habe mir ein Zimmer im Studentenwohnheim mit einer Studentin aus Polen geteilt. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, mich viel mit ihr auszutauschen und mehr über ihre Kultur zu erfahren. Das hat bei mir auch das Interesse geweckt, in Zukunft einmal nach Krakau zu reisen.

Auch der Kontakt zu den lettischen Studierenden war sehr wertvoll. Dank ihnen konnten wir die Stadt Jelgava viel besser kennenlernen und auch typische lettische Gerichte ausprobieren.

Was hast du gelernt?Obwohl das Programm eher wirtschaftlich ausgerichtet war und weniger meinem wissenschaftlichen Hintergrund entsprach, konnte ich dennoch viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

Ich habe gemerkt, dass ich mir gut vorstellen kann, später in einem internationalen Umfeld zu arbeiten. Zudem habe ich gelernt, offener auf neue Menschen zuzugehen und mich schneller an neue Situationen anzupassen.

Was hat dich am meisten überrascht?Am meisten überrascht hat mich, wie grün Lettland ist. Selbst in den Städten gibt es viele Parks und Naturflächen, was eine sehr angenehme Atmosphäre schafft.

Würdest du ein BIP auch anderen empfehlen? Welche Tipps kannst du geben?Ja, ich würde die Teilnahme auf jeden Fall empfehlen. Es ist eine tolle Möglichkeit, Studium, Reisen und persönliche Weiterentwicklung zu verbinden.

Mein wichtigster Tipp ist, offen auf andere zuzugehen und die Zeit bewusst zu nutzen. Je mehr man sich einbringt und mit anderen austauscht, desto mehr nimmt man aus dem Programm mit.

Und man kann sich auch ruhig mal für ein Programm anmelden, das nicht 100 % mit dem eigenen Studium zusammenhängt, da man auch ausserhalb seines Fachbereiches viel lernen kann.

Möchtest du ein besonderes Erlebnis teilen?Ein lustiger Moment war das Thema Skifahren. In der Schweiz bin ich hohe Berge und grosse Skigebiete gewohnt. Deshalb war ich sehr überrascht, dass es auch in Lettland Skigebiete gibt, obwohl dieses Land sehr flach ist. Als ich dann gehört habe, dass diese aber nur auf etwa 200 Metern über Meer liegt, mussten sich die lettischen Studierenden dann einige scherzhafte Kommentare von mir anhören.

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Internationale Erfahrungen sammeln: ein BIP in Lettland,Hochschule für Life Sciences FHNW

12.5.2026 – Hochschule für Life Sciences