---
title: "Schweizer Konzerne liegen bei F\u0026E-Ausgaben weltweit auf Platz 6 in Basel; USA führend, 34 Milliarden Euro weltweit"
sdDatePublished: "2026-05-12T15:05:00Z"
source: "https://www.zhk.ch/de/wirtschaft-und-politik/news/schweizer-konzerne-liegen-bei-forschungsausgaben-weltweit-auf-platz-6.html"
topics:
  - name: "scientific research"
    identifier: "medtop:20000735"
  - name: "business reporting and performance"
    identifier: "medtop:20001365"
  - name: "business information"
    identifier: "medtop:20000170"
  - name: "technology and engineering"
    identifier: "medtop:20000756"
  - name: "pharmaceutical"
    identifier: "medtop:20000223"
locations:
  - "France"
  - "China"
  - "Netherlands"
  - "Japan"
  - "Germany"
  - "Switzerland"
  - "Sweden"
  - "South Korea"
  - "Basel-Stadt"
  - "United States"
  - "United Kingdom"
---


Schweizer Konzerne liegen bei F&E-Ausgaben weltweit auf Platz 6 in Basel; USA führend, 34 Milliarden Euro weltweit

Zürcher Handelskammer: Schweizer Konzerne liegen bei Forschungsausgaben weltweit auf Platz 6

Schweizer Konzerne liegen bei Forschungsausgaben weltweit auf Platz 6

Basel - Die zwölf Schweizer Unternehmen unter den Top 500 geben mit 34 Milliarden Euro weltweit die sechsthöchste Summe für Forschung und Entwicklung aus. Als einziges europäisches Land liegt nur Deutschland auf Rang 4 vor der Schweiz. Die Spitze nehmen laut einem Bericht von EY die USA ein.

(CONNECT) Die zwölf Schweizer Unternehmen, die weltweit zu den Top-500-Unternehmen mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) zählen, haben 2025 insgesamt 34 Milliarden Euro in Innovationen investiert. Damit liegt die Schweiz laut einerMitteilungim globalen Vergleich wie im vergangenen Jahr auf Platz 6. Das zeigt die neueste Ausgabe der Studie Top 500 F&E, die das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young AG (EY Schweiz) am 12. Mai veröffentlicht hat.

Auf Platz 1 liegen die USA. Ihre 140 Konzerne unter den Top 500 gaben insgesamt 576 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung aus. Auf Platz 2 folgen China und Hongkong (120 Milliarden Euro) vor Japan (90 Milliarden Euro), Deutschland (79 Milliarden Euro) und Südkorea (40 Milliarden Euro). Betrachtet man die F&E-Intensität, also die prozentualen Anteile am Umsatz, liegt die Schweiz mit einem Durchschnitt von 8,4 Prozent weltweit sogar auf Platz 3, hinter den niederländischen (9,7 Prozent) und den nordamerikanischen Konzernen. Es folgen Schweden, Deutschland, Grossbritannien und Frankreich.

Insgesamt stiegen die F&E-Budgets der 500 Unternehmen mit den höchsten F&E-Ausgaben weltweit um 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während ihre kumulierten Umsätze um 4,7 Prozent zulegten. Obwohl die Umsätze der europäischen Top-Konzerne insgesamt stagnierten, erhöhten diese ihre F&E-Ausgaben dennoch um rund 5 Prozent. Noch dynamischer entwickelten sich die Forschungsinvestitionen in Nordamerika (+12 Prozent) und im asiatisch-pazifischen Raum (+9 Prozent).

Unter den Top 10 der einzelnen Unternehmen, die am meisten in F&E investieren, befinden sich sieben aus den USA. Ganz vorn liegt der Technologiekonzern Amazon mit dem grössten Innovationsbudget von umgerechnet 96,2 Milliarden Euro (+23 Prozent). Auf Platz 2 folgt die Google-Muttergesellschaft Alphabet mit 54,2 Milliarden Euro (+24 Prozent) vor Meta Platforms (Facebook, WhatsApp, Instagram) mit 50,9 Milliarden Euro (+31 Prozent). Die einzigen beiden europäischen Unternehmen unter den Top 10 sind Volkswagen auf Rang 7 (18,4 Milliarden Euro, +2 Prozent) und der Basler PharmakonzernRocheauf Rang 8 (14,3 Milliarden Euro, -13 Prozent).Novartisliegt mit F&E-Ausgaben von 9,9 Milliarden Euro auf Rang 18.

„Innovation ist der Schlüssel für langfristigen Geschäftserfolg“, so Stefan Rösch-Rütsche, Country Managing Partner von EY in der Schweiz. „Es sollte daher zu denken geben, wenn amerikanische Konzerne dauerhaft deutlich mehr in Forschung & Entwicklung investieren als europäische.“

Bei den Branchen liegen bezüglich der Forschungsintensität weltweit traditionell Pharma und Biotech ganz vorn, gefolgt von Technologiekonzernen. Hingegen setzen Letztere in Europa die Akzente, vor Pharma und Biotech, der Automobilindustrie und dem Gesundheitswesen samt Medizintechnik. ce

Das könnte Sie auch interessieren

12. Mai 2026Halter AG prüft Sanierung der Sporthalle Kreuzbleiche in St.Gallen

12. Mai 2026Neue Konjunkturanalyse zur Lage von Zürcher Unternehmen

11. Mai 2026Freudenberg Sealing Technologies stellt neuartiges Dichtungssystem vor