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title: "Deutsche Bundesbank veröffentlicht die deutsche Zahlungsbilanz für März 2026 in Deutschland mit Überschuss von 23,6 Mrd €; Primäreinkommen treiben Überschuss höher."
sdDatePublished: "2026-05-13T13:04:00Z"
source: "https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/die-deutsche-zahlungsbilanz-im-maerz-2026-956236"
topics:
  - name: "central bank"
    identifier: "medtop:20000350"
locations:
  - "Germany"
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Deutsche Bundesbank veröffentlicht die deutsche Zahlungsbilanz für März 2026 in Deutschland mit Überschuss von 23,6 Mrd €; Primäreinkommen treiben Überschuss höher.

Die deutsche Zahlungsbilanz im März 2026 | Deutsche Bundesbank

Die deutsche Zahlungsbilanz im März 2026

Die deutsche Leistungsbilanz verzeichnete im März 2026 einen Überschuss von 23,6 Mrd €. Das Ergebnis lag um 3,1 Mrd € über dem Niveau des Vormonats. Zwar gab das Plus im Warenhandel nach. Kräftiger jedoch weitete sich der Aktivsaldo im Bereich der „unsichtbaren“ Leistungstransaktionen aus, die neben Dienstleistungen auch Primär- und Sekundäreinkommen umfassen.

Im Warenhandel ging der positive Saldo im Berichtsmonat um 1,1 Mrd € auf 18,5 Mrd € zurück, da die Aufwendungen stärker zunahmen als die Einkünfte. Für die höheren Wareneinfuhren dürfte auch die Verteuerung der Energieimporte im Gefolge des Irankonflikts eine Rolle gespielt haben. Bei den „unsichtbaren“ Leistungstransaktionen vergrößerte sich der Überschuss um 4,2 Mrd € auf 5,2 Mrd €. Ausschlaggebend dafür waren die um 4,3 Mrd € auf 15,6 Mrd € gestiegenen Nettoeinnahmen bei den Primäreinkommen. Dahinter standen maßgeblich höhere Einkünfte aus Erträgen für Wertpapierengagements und geringere entsprechende Aufwendungen. Zudem verminderte sich der Passivsaldo bei den Dienstleistungen um 1,0 Mrd € auf 3,8 Mrd €. Zwar vergrößerten sich per saldo insbesondere die Ausgaben im Reiseverkehr und für Transportleistungen. Stärker jedoch dämpften das Defizit vor allem die rückläufigen Nettoaufwendungen für Telekommunikations-,EDV-und Informationsdienste sowie für sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen und höhere Nettoeinnahmen aus Gebühren für die Nutzung von geistigem Eigentum. Dagegen weitete sich das Defizit bei den Sekundäreinkommen um 1,0 Mrd € auf 6,7 Mrd € aus. Dies stand insbesondere mit gestiegenen nichtstaatlichen Nettoausgaben in Verbindung.

Im März kam es zu deutschen Netto-Kapitalexporten in Höhe von 17,6 Mrd € (nach 22,8 Mrd € im Februar).

Bei den Direktinvestitionen ergaben sich im März Netto-Kapitalexporte von 23,0 Mrd € (nach 11,9 Mrd € im Februar). Hiesige Unternehmen erhöhten ihre Direktinvestitionen im Ausland um 44,5 Mrd €. Sie vergaben im Ergebnis mehr konzerninterne Kredite an ihre ausländischen verbundenen Einheiten (36,9 Mrd €). Außerdem stockten sie ihr Beteiligungskapital (7,6 Mrd €) im Ausland auf. Ausländische Unternehmen erhöhten ihre Direktinvestitionen in Deutschland um 21,5 Mrd €. Sie erhöhten vor allem ihre konzernintern vergebenen Kredite (19,8 Mrd €) und sehr begrenzt auch ihr Beteiligungskapital (1,6 Mrd €).

Im grenzüberschreitenden Wertpapierverkehr Deutschlands ergaben sich im März Netto-Kapitalimporte von 1,1 Mrd € (nach Netto-Kapitalexporten von 1,8 Mrd € im Februar). Ausländische Investoren erwarben per saldo inländische Wertpapiere (3,0 Mrd €). Dabei kauften sie Anleihen (20,3 Mrd €) und Investmentzertifikate (1,0 Mrd €), trennten sich jedoch von Geldmarktpapieren (14,2 Mrd €) und Aktien (4,1 Mrd €). Hiesige Anleger nahmen im Ergebnis ausländische Wertpapiere für 1,9 Mrd € in ihre Portfolios auf. Sie kauften Anleihen (13,8 Mrd €) und Investmentzertifikate (3,8 Mrd €). Dagegen trennten sie sich von Aktien (14,4 Mrd €) und Geldmarktpapieren (1,4 Mrd €).

Die Transaktionen mit Finanzderivaten führten im März per saldo zu Mittelabflüssen von 10,0 Mrd € (nach 3,6 Mrd € im Februar).

Im übrigen statistisch erfassten Kapitalverkehr, der Finanz- und Handelskredite (soweit diese nicht zu den Direktinvestitionen zählen), Bankguthaben und sonstige Anlagen umfasst, ergaben sich im März Netto-Kapitalimporte von 14,9 Mrd € (nach Netto-Kapitalexporten von 5,5 Mrd € im Februar). Sowohl die Monetären Finanzinstitute ohne Bundesbank (32,8 Mrd €) als auch der Staat (5,7 Mrd €) verzeichneten Netto-Kapitalimporte. Dagegen führten die Transaktionen über die Konten der Bundesbank zu Netto-Kapitalexporten (23,3 Mrd €). Hierzu trug bei, dass dieTARGET-Forderungen der Bundesbank gegenüber derEZBstiegen und ausländische Geschäftspartner Einlagen von der Bundesbank abzogen. Auch bei den Unternehmen und Privatpersonen ergaben sich Netto-Kapitalexporte (0,3 Mrd €).

Die Währungsreserven der Bundesbank stiegen im März – zu Transaktionswerten gerechnet – an (0,5 Mrd €).

Wichtige Posten der Zahlungsbilanz13.05.2026| 99 KB,PDF

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