---
title: "Deutsche U19 Damen sichern direkte WM-Qualifikation für 2027 in der Schweiz; Kern bleibt spielberechtigt bis 2027."
sdDatePublished: "2026-05-13T14:05:00Z"
source: "https://floorball.de/2026/05/deutsche-u19-damen-sichern-direkte-wm-qualifikation-fuer-2027/"
topics:
  - name: "sport event"
    identifier: "medtop:20001108"
  - name: "sport achievement"
    identifier: "medtop:20001301"
  - name: "sports coaching"
    identifier: "medtop:20001323"
  - name: "floorball"
    identifier: "medtop:20000937"
locations:
  - "Germany"
  - "Switzerland"
---


Deutsche U19 Damen sichern direkte WM-Qualifikation für 2027 in der Schweiz; Kern bleibt spielberechtigt bis 2027.

Deutsche U19 Damen sichern direkte WM-Qualifikation für 2027 - Floorball-Verband Deutschland e.V.

Deutsche U19 Damen sichern direkte WM-Qualifikation für 2027

Start|Deutsche U19 Damen sichern direkte WM-Qualifikation für 2027

Die deutsche U19-Damen-Nationalmannschaft hat die Weltmeisterschaft mit einem 9. Platz abgeschlossen und sich damit direkt für die nächste U19-Weltmeisterschaft im Mai 2027 in der Schweiz qualifiziert. Im Vergleich zur vergangenen WM verbessert sich das Team damit um einen Rang und setzt ein positives Zeichen für die weitere Entwicklung des deutschen Nachwuchsbereichs.

Der Start ins Turnier verlief für die deutsche Auswahl zunächst schwierig. Beim Auftaktspiel gegen Japan blieb die Mannschaft trotz eines 4:4-Unentschiedens hinter den eigenen Erwartungen zurück und fand nur phasenweise zu ihrem Spiel. Umso beeindruckender war die Reaktion im zweiten Gruppenspiel: Gegen Kanada gelang dem Team mit einem deutlichen 14:0-Erfolg der erhoffte Turnaround. Mit neuem Selbstvertrauen zeigte Deutschland anschließend auch gegen Italien eine überzeugende Leistung und sicherte sich mit einem 4:1-Sieg den Einzug in die Playoffs um den Aufstieg in die A-Division.

Dort wartete mit Dänemark ein starker Gegner. Trotz großem Einsatz musste sich Deutschland mit 3:9 geschlagen geben und verpasste damit den Sprung unter die Top-Nationen. Die Mannschaft zeigte jedoch Moral und verabschiedete sich mit einem souveränen 6:0-Erfolg gegen Polen im Spiel um Platz 9 aus dem Turnier.

Leiter Nationalteams Kevin Kapfer zog nach dem Turnier ein positives Fazit:

„Die Mannschaft hat sich bei dieser Weltmeisterschaft insgesamt gut verkauft. Wir hatten ein sehr junges Team, das wichtige internationale Erfahrungen sammeln konnte und sich im Turnierverlauf weiterentwickelt hat. Besonders erfreulich ist, dass der Kern dieser Mannschaft auch bei der nächsten WM noch spielberechtigt sein wird. Gleichzeitig werden wir uns jetzt zeitnah mit dem Staff zusammensetzen und genau analysieren, an welchen Stellen wir noch schrauben müssen, um bei der nächsten Weltmeisterschaft im Mai 2027 den nächsten Schritt zu machen.“

Neben den sportlichen Ergebnissen gab es auch abseits des Spielfeldes einen wichtigen Entwicklungsschritt. Durch ein bewilligtes sportpsychologisches Konzept konnten erstmals Fördermittel bereitgestellt werden, um das Team während der Weltmeisterschaft professionell sportpsychologisch zu begleiten. In diesem Rahmen arbeitete die Mannschaft mit Sportpsychologin Mariel Geppert zusammen. Über die Zusammenarbeit und ihre Eindrücke rund um das Turnier berichtete auch Die Sportpsychologen.