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title: "Handwerk BW warnt vor neuer Bürokratie beim Gebäudemodernisierungsgesetz in Deutschland; kein echter Neustart"
sdDatePublished: "2026-05-13T13:07:00Z"
source: "https://handwerk-bw.de/fileadmin/media/Pressemitteilungen/2026/PM_24_Kurswechsel_beim_Heizungsgesetz_reicht_noch_nicht_aus.pdf"
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  - "Baden-Württemberg"
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Handwerk BW warnt vor neuer Bürokratie beim Gebäudemodernisierungsgesetz in Deutschland; kein echter Neustart

Kontakt
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Ansprechpartnerin zum Thema
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Pressemitteilung 13.05.2026, Nr. 24

Gebäudemodernisierungsgesetz
Kurswechsel beim Heizungsgesetz reicht noch
nicht aus
Handwerk BW warnt vor neuer Bürokratie statt echter Vereinfachung
Die Bundesregierung korrigiert mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz zentrale Fehler des
bisherigen Heizungsgesetzes. Aus Sicht von Handwerk BW ist das ein notwendiger Schritt – aber
noch kein echter Neustart. Zwar fällt die starre 65-Prozent-Vorgabe beim Heizungstausch weg.
Gleichzeitig drohen neue Regeln, zusätzliche Nachweispflichten und neue Unsicherheiten für
Eigentümer, Betriebe und Mieter.
„Dass die Bundesregierung das bisherige Regelwerk korrigiert, ist richtig“, sagt Rainer Reichhold,
Präsident von Handwerk BW. „Aber wenn auf alte Bürokratie neue Bürokratie folgt, gewinnen wir
weder Vertrauen noch Tempo bei der Gebäudemodernisierung.“ Der Umbau des Gebäudebestands
sei ein langfristiger Investitionsprozess. Dafür brauche es klare, verständliche und dauerhaft
planbare Rahmenbedingungen statt eines erneuten Richtungswechsels.
Kritisch sieht der Spitzenverband insbesondere neue wirtschaftliche Unsicherheiten bei
Kostenverteilung, Förderbedingungen und technischen Anforderungen. „Die Wärmewende gelingt
nicht durch immer neue Detailregeln, sondern durch praxistaugliche Lösungen“, so Reichhold. Das
Handwerk stehe bereit, die Modernisierung umzusetzen – brauche dafür aber einen
investitionsfreundlichen Rechtsrahmen.
Parallel zum Kabinettsbeschluss hat Handwerk BW einen Standpunkt mit elf Kernforderungen für
ein praxistaugliches Gebäudemodernisierungsgesetz veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen weniger
Bürokratie, verlässliche Förderung, technologieoffene Lösungen und eine stärkere Einbindung des
qualifizierten Handwerks in Beratung und Umsetzung.
Im weiteren Gesetzgebungsverfahren komme es nun darauf an, aus dem angekündigten
Kurswechsel tatsächlich einen praxistauglichen Modernisierungskurs zu machen.

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