DB InfraGO, Land Rheinland-Pfalz, SPNV-Nord, ZÖPNV Süd Modernisierung von Verkehrsstationen in Rheinland-Pfalz; Investitionsvolumen über 0,5 Mrd Euro
Halbzeitbilanz Modernisierungsoffensive in Rheinland-Pfalz: Bis Ende 2026 bereits 48 Projekte erfolgreich abgeschlossen
Artikel:Halbzeitbilanz Modernisierungsoffensive in Rheinland-Pfalz: Bis Ende 2026 bereits 48 Projekte erfolgreich abgeschlossen
Die Deutsche Bahn (DB InfraGO), das Land Rheinland-Pfalz sowie die Aufgabenträger Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) ziehen fünf Jahre nach Unterzeichnung der zweiten Rahmenvereinbarung zur Modernisierung von Verkehrsstationen eine positive Halbzeitbilanz: Insgesamt wurden 29 Projekte fertiggestellt, 19 weitere folgen in diesem Jahr. Dazu gehört auch die Ertüchtigung und Modernisierung von sechs Stationen in Rheinland-Pfalz im Zuge der Korridorsanierung 2026 am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Die Vereinbarung aus Januar 2021 läuft bis Ende 2031.
Unter den bereits abgeschlossenen Bauprojekten befinden sich unter anderem die Modernisierung und der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs in Kirn, die Modernisierung der Bahnsteige in Kamp-Bornhofen sowie die neuen Stationen entlang der reaktivierten Trierer Weststrecke. Auch Projekte aus dem vereinbarten Portfolio, die nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal und an der Eifelstrecke umgesetzt werden konnten, zählen dazu.
Blick nach vorn: Starke Schwerpunkte auf beiden Rheinseiten
Auch im laufenden Jahr 2026 arbeiten Teams in insgesamt 19 Projekten an Verbesserungen für die Reisenden: Dazu zählen elf vereinbarte Maßnahmen im Rahmen der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke, wie beispielsweise die Modernisierung der Verkehrsstationen in Bad Hönningen, Braubach Engers, Kaub und Oberlahnstein. Außerhalb dieses Streckenprojekts wird in diesem Jahr an acht weiteren Stationen gearbeitet. So werden beispielsweise die Ertüchtigung des denkmalgeschützten Hallendachs in Bad Ems und der barrierefreie Ausbau der Station Pirmasens Nord abgeschlossen. Bereits gestartet sind zudem die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau der Stationen Bad Münster am Stein und Langenlonsheim. In Kürze beginnt darüber hinaus der Neubau des Mittelbahnsteigs an der Station Waldfischbach.
Der Blick in die Zukunft zeigt: Für 36 weitere Stationen der Rahmenvereinbarung laufen derzeit die Planungen, mit besonderen Schwerpunkten bei den beiden Korridorsanierungen am linken Rhein (2028) und an der Strecke Ludwigshafen–Forbach (2029).
Weitere Maßnahmen verbessern den Zustand der Personenbahnhöfe
Im Rahmen des Wiederaufbaus im Ahrtal konnten zusätzlich die nicht in der Rahmenvereinbarung enthaltenen Stationen Ahrbrück, Mayschoß und Walporzheim modernisiert werden. In der Eifel wurden zwischenzeitlich die Stationen Daufenbach, Densborn, Philippsheim und Speicher wiederaufgebaut bzw. modernisiert. Mit der insbesondere aus Bundes- und Landesmitteln finanzierten „Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit an Bahnhöfen“ wurden zusätzlich an drei Stationen taktile Leitsysteme auf den Bahnsteigen installiert.
Im Rahmen der Korridorsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden auf der rechten Rheinseite kommen in diesem Jahr weitere sechs Projekte hinzu, die ursprünglich ebenfalls nicht Teil der Rahmenvereinbarung waren. Das sind die Stationen Filsen, Kestert, Koblenz-Ehrenbreitstein, Leubsdorf, Neuwied und St. Goarshausen.
Für 14 zusätzliche Stationen, hierunter auch 11 Projekte der zukünftigen Korridorsanierungen sowie drei Maßnahmen in der Südpfalz, befinden sich die Planungen ebenfalls bereits in Arbeit.
Das bisherige Investitionsvolumen für die vereinbarten Stationsmaßnahmen der Rahmenvereinbarung sowie für die zusätzlichen Maßnahmen in Rheinland-Pfalzliegt zur Halbzeit der Rahmenvereinbarung bei mehr als eine halbe Milliarde Euro.
Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte DB InfraGO AG, Fachbereich Personenbahnhöfe:„Ich danke ausdrücklich allen Partnern für die engagierte und vertrauensvolle Kooperation, die diese gemeinsame Erfolgsgeschichte erst möglich macht. Über 49 Stationen in Rheinland-Pfalz profitieren von unserer langjährigen Zusammenarbeit – das ist ein starkes Signal für die Nutzung des umweltfreundlichen Schienenverkehrs an unsere Fahrgäste. Mit dem umfassenden Investitionsvolumen schaffen wir moderne, barrierefreie und attraktive Bahnhöfe für Millionen unserer Reisenden.“
Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz:„Damit mehr Menschen sich klimafreundlich mit der Bahn fortbewegen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Neben einem gut vernetzten dichten Angebot und dem günstigen Deutschlandticket sind moderne Bahnstationen wichtig für die Attraktivität des Zugverkehrs. Seit Jahrzehnten wurde nicht mehr so viel in die Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz investiert wie in den vergangenen fünf Jahren. Unser Ziel ist Mobilität für alle – egal ob jung oder alt, mit Behinderung, mit schwerem Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrad. Daher haben wir einen Schwerpunkt bei der Verbesserung der Barrierefreiheit gesetzt.“
Sprecherin Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
Marina KallisSprecherin Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
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