Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers besucht DJK-Angebot auf der Jugendburg Gemen; Ehrenamt stark betont Tausende Engagierte im Bistum Münster
Ehrentag: Diözesanadministrator Hamers besucht DJK-Angebot auf der Jugendburg - Bistum Münster
Bereits am Freitag ist das Sport- und Spielfest der DJK-Sportjugend gestartet und bringt bis Pfingstmontag 81 Kinder und Jugendliche aus Ortsvereinen in Everswinkel, Nienberge, Waltrop, Dülmen, Liedern und Buldern zusammen. Die Neun- bis 14-Jährigen erleben ein Wochenende voller Bewegung, Teamarbeit und Fantasie. In diesem Jahr steht alles unter dem Motto „Die volle Ladung Magie“: Fabelwesen sind in der falschen Welt gelandet und nur gemeinsam können die Kinder mit dem richtigen Zauberspruch dafür sorgen, dass sie an ihren angestammten Platz zurückkehren.
In vereinsübergreifenden Teams treten die Kinder bei Actionspielen an, lösen knifflige Aufgaben und wachsen dabei zusammen. „Es geht um Spaß, um Sport und Bewegung“, erklärt Kathrin Dette, Jugend- und Bildungsreferentin beim DJK-Diözesanverband Münster. Ein zentrales Element des Wochenendes ist das Miteinander: Kinder sowie Betreuerinnen und Betreuer lernen sich über Vereinsgrenzen hinweg kennen, knüpfen neue Freundschaften und erleben Gemeinschaft. „Sie sind miteinander in Kontakt und bilden eine großartige Gemeinschaft“, sagt Dette.
In diesem Jahr steht das Sport- und Spielfest zudem im Zeichen des bundesweiten Ehrentags am 23. Mai, der an die Werte des Grundgesetzes erinnert und für das Ehrenamt wirbt. „Das Motto ‚Für dich. Für uns. Für alle.‘ passt hervorragend zu unserer Veranstaltung und könnte genauso gut unser Motto sein“, sagt DJK-Geschäftsführerin Dr. Bettina Suthues lachend.
Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers würdigte gegenüber Kathrin Dette, Jugend- und Bildungsreferentin beim DJK-Diözesanverband Münster, DJK-Geschäftsführerin Dr. Bettina Suthues und Maren Huesmann, ehrenamtliche Sportjugendleiterin (von links).
Anlässlich dieses Ehrentags hat sich Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers auf den Weg zur Jugendburg gemacht. Er hebt das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen hervor, die das Wochenende organisieren, sowie den Einsatz der jungen Menschen in ihren Vereinen und in der DJK-Sportjugend. Ebenso lobt er das Zusammenspiel von Ehren- und Hauptamt. „Ich finde es großartig, wie viele tausende Menschen sich im Bistum Münster ehrenamtlich engagieren. Sie realisieren das, was uns vom Evangelium aufgegeben ist: den anderen mit im Blick zu behalten. Dafür danke ich allen Menschen herzlich“, würdigt er in diesem Zusammenhang den Einsatz vieler.
Eine von diesen vielen ist Maren Huesmann, seit November 2025 ehrenamtliche Sportjugendleiterin beim DJK. Die 22-jährige Studentin aus Münster-Gelmer kennt das Fest seit ihrer Kindheit: „Ich bin selbst als Kind mitgefahren. Als ich alt genug war, wollte ich unbedingt als Betreuerin weitermachen.“ Heute organisiert sie das Wochenende mit großer Begeisterung. „Es gibt mir unglaublich viel, die Kinder so glücklich zu sehen. Mir ist es wichtig, ihnen Sport und Bewegung nahezubringen und zu zeigen, dass es dabei nicht nur um Leistung, sondern vor allem um das Miteinander geht“, sagt sie.
Dass Mitgestaltung ein wichtiger Aspekt ist, wird auch bei der Veranstaltung deutlich. Zum Abschluss am Pfingstmontag entscheiden die Kinder mit, unter welchem Motto das nächste Sport- und Spielfest stehen soll. „Das ist Mitbestimmung pur“, sagt Suthues.
Was in diesen vier Tagen auf der Jugendburg Gemen gelebt wird, geht weit über den Sport hinaus: Teilhabe, gegenseitiger Respekt und freiwilliges Engagement prägen das Miteinander. Die Kinder erleben früh, wie Gemeinschaft funktioniert, unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder Vereinszugehörigkeit. Am Ende bleibt nicht nur die gerettete Märchenwelt, sondern vor allem die Erfahrung eines friedlichen Miteinanders und bei vielen der Wunsch, später selbst Verantwortung zu übernehmen.