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title: "Thomas Bovenschen Pfarrer Lindau und Wasserburg Ruhestand; Abschied prägt kommende Gemeindearbeit"
sdDatePublished: "2026-05-23T14:07:00Z"
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Thomas Bovenschen Pfarrer Lindau und Wasserburg Ruhestand; Abschied prägt kommende Gemeindearbeit

Auf der Schwelle in den Ruhestand
Monatsgruß
06 07 | 2026
Evangelisch in Lindau und Wasserburg

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Impressum: Monatsgruß –
Evangelisch in Lindau und Wasserburg
Herausgegeben von den Evang.-Luth.
Kirchen­gemeinden Lindaus und Wasserburgs
Redaktion: Margit Walterham (verantwortlich),
Ruth Eberhardt, Cornelia Roller-Schoch,
Christian Heinschke
Anschrift Redaktion und Herausgeber:
Kirchengemeinden in Lindau und Wasserburg
Anheggerstraße 24, 88131 Lindau
Druck: Holzer Druck und Medien · Auflage 5750
Gestaltung: studio altenried,
Bernd und Jonas Altenried, www.almo.de
Für den Inhalt der einzelnen Artikel sind die
jeweils benannten Autoren verantwortlich.
Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangs-
läufig die Meinung der Redaktion wider.
Die Redaktion behält sich vor, eingesandte
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Alle Beiträge für die Ausgabe 08/09/10 2026
bitte senden an: presse.lindau@elkb.de
Redaktionsschluss: 11.06.26
Abholtermin für die Austräger ist der 24.07.26
Lange erschien er in weiter Ferne. Nun aber rückt er täglich näher
und die Unruhe wird immer größer. Was bewegt mich mit Blick auf
den Wechsel in den Ruhestand?
Da ist zunächst die Widersprüchlichkeit. Ein Abschied schafft Raum
und Zeit für Neues. Aber er ist auch ein Loslassen mit dem tiefen
Bewusstsein, dass man viel Wertvolles zurücklässt. Entsprechend
zweigeteilt sind meine Gedanken und Gefühle, mit denen dreizehn
Jahre Pfarrdienst in Lindau und vierzig Jahre Tätigkeit als Pfarrer
unserer Landeskirche in einigen Wochen zu Ende gehen. Es ist
der Abschluss der letzten Station im Pfarrdienst, nach dem Vikariat
in Augsburg-Pfersee, der Phase als Pfarrer zur Anstellung in
München-Laim, den zweiundzwanzig Jahren Pfarrdienst in Augs-
burg-Hochzoll und schließlich der gemeinsamen Zeit in Lindau.
Was hat mich über all diese Jahre geleitet? Allem voran sicher der
Wunsch, dass möglichst viele Menschen die Einzigartigkeit der Bot-
schaft Jesu entdecken und die Beziehung mit Ihm zur tragenden
Kraft und Hoffnung ihres Lebens wird. Damit verbindet sich für
mich die inspirierende Erfahrung der Gemeinschaft einer lebendigen
Gemeinde vor Ort. Meinen Vorbildern aus der Schul- und Studienzeit
verdanke ich das Verständnis, die Gemeinde immer auch als Raum
des Wirkens des Heiligen Geistes und als Ort gelebter Gnade im
menschlichen Miteinander zu verstehen. Schließlich war mir stets
wichtig, dass Gemeinde vor allem vom Zusammenspiel der Ehren-
amtlichen mit all ihren Begabungen lebt und die Hauptamtlichen
dabei vor allem eine unterstützende Rolle wahrnehmen.
Mit dem Loslassen der Verantwortung für eine Kirchengemeinde
stellt sich natürlich die Frage, was einem gelungen ist. Ich kann mit
Dankbarkeit sagen, dass es für mich während der Jahre meines
Dienstes als Gemeindepfarrer von St. Stephan-Christuskirche viele
Highlights gab. Es gab aber auch große Herausforderungen, mit de-
nen ich in dieser Weise vorher nicht gerechnet hatte. Ganz sicher bin
ich auch so manches schuldig geblieben, was meist zu Recht von mir
erwartet wurde. Dabei denke ich zum Beispiel an mehr Hausbesuche,
ausreichende Zeit für persönliche Gespräche und nach wie vor unge-
löste Fragen im Bereich der Konzeption und Verwaltung.
  → Auf der Schwelle in den Ruhestand

Persönliche Gedanken von Pfarrer Thomas Bovenschen
3 →Auf der Schwelle in den Ruhestand
6 →Gottesdienste
8 →Pilgern
9 →Sommerkirche in und um St. Stephan
12 →Musik
16 →Kunst
17 →Kinder
19 →Konfirmandenarbeit
19 →Familiennachrichten
20 →Gottesdienstkalender
24 →luv
26 →St. Stephan-Christuskirche
30 →St. Verena-Versöhnerkirche
35 →St. Johannes Wasserburg
38 →Adressen

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Als besonders herausfordernd habe ich die
Auswirkungen des Zusammenschlusses
der beiden ursprünglich selbstständigen
Gemeinden St. Stephan und Christus-
kirche mit den recht unterschiedlichen
Funktionen der beiden Kirchengebäu-
de erlebt. Die Planung und der Bau ei-
nes sehr ambitionierten Kirchlichen
Zentrums neben der Christuskirche
mit drei verschiedenen Nutzungsberei-
chen war davon geprägt, dass sehr viele Be-
teiligte mitgeredet haben und die Interessen
der eigenen Kirchengemeinde mitunter hinten-
angestellt werden mussten. Der Aufbau einer eigenen Kirchenge-
meinde für die junge Generation in Rechtsträgerschaft des Dekanats-
bezirkes verband sich mit der Frage, wie die Verbindungen zu den
Ortsgemeinden und das Miteinander der Generationen erhalten wer-
den kann. Im Rückblick bin ist sehr froh, dass angesichts all der Sit-
zungen, Klärungsprozesse und Verwaltungsvorgänge noch Kraft und
Zeit für die eigentliche Gemeindearbeit blieb.
Fragt man, woran das lag, so stehen mir vor allem die vielen Wegge-
nossen vor Augen, die mit viel Hingabe und als Ausdruck ihres Glau-
bens das Zusammenleben und
Zusammenwirken in unserer Gemeinde maßgeblich mitgestaltet ha-
ben. Die meisten davon taten dies ehrenamtlich. Dies mitzuerleben,
hat mich oft mit großer Freude erfüllt.
Mein Dank gilt aber auch den Mitarbeiterinnen im Pfarramt, ebenso
wie unserer Mesnerin und all den anderen Hauptamtlichen sowie
dem Team der Kindertagesstätte. Danke auch allen, die meinen
Dienst aus dem Hintergrund unterstützt haben, durch ihr Gebet wie
auch durch ermutigende Rückmeldungen. Und ganz besonders wert-
voll war (und ist) mir immer wieder die Rückendeckung durch meine
Ehefrau Caroline. All das ist für mich ein starker und lebendiger Aus-
druck der Treue und Gnade Gottes.
Als Highlight empfand ich stets die große Freiheit, mit sehr engagier-
ten Teams neue Gottesdienst-Formate wie die Sonntage mit der Lob-
preisband, die Segnungsabende oder die „Brass and Soul“- Gottes-
dienste entwickeln zu können. Weitere Höhepunkte waren für mich
die jährlichen Tauffeste am Seeufer, die Abendreihen zu Themen des
christlichen Glaubens oder die persönlichen Glaubensbekenntnisse
der Jugendlichen im Konfirmationsgottesdienst. Aber auch das Zu-
sammenwirken im Kirchenvorstand bei der gemeinsamen Leitung
unserer Gemeinde, die Entwicklung unseres Leitsatzes oder der Zu-
sammenhalt des damaligen Kirchenvorstands angesichts der Ein-
schränkungen der Corona-Phase haben mich begeistert, ebenso wie
die Abende für Mitarbeitende, bei denen so manch gute neue Idee ent-
standen ist. Nicht zu vergessen das Vertrauen, das mir entgegenge-
bracht wurde in persönlichen Gesprächen in oft schwierigen Lebens-
situationen.
Was wünscht man einer Gemeinde, aus der man sich verabschieden
muss? Da fällt mir vieles ein! Vor allem aber: Den Mut zu einem kla-
ren Profil als Ort in der Gesellschaft, an dem die Zusagen gelebt wer-
den, die Christus seiner Gemeinde gegeben hat. Und weil das nie al-
leine in unserer Hand liegt, noch ein Zweites: dass St. Stephan-Chris-
tuskirche bei allen nun zunehmend notwendigen Reduktionen einen
Aufbruch erleben darf, in dem Menschen von der Botschaft Jesu
Christi begeistert werden.
Und wie geht es für uns persönlich weiter?
Ende August wird meine Zeit als Pfarrer in St.Stephan-Christuskirche
enden. Damit verbunden, werden wir etwa zeitgleich aus dem Pfarr-
haus in der Kirchgasse ausziehen. Da meine Ehefrau Caroline die
nächsten beiden Schuljahre noch als Lehrerein an der Grundschule in
Reutin-Zech tätig sein wird, ergibt sich für uns eine „Zwischenphase“,
die ich u.a. für eine Fortbildung nutzen möchte.
Im Herzen bleibt natürlich die Begeisterung für die Botschaft Jesu
und für die Gemeinschaft von Menschen, die sich mit Ihm auf den
Weg machen. Die spannende Frage ist nun: wie und in welchem Rah-
men wird sie sich zukünftig entfalten?
Ich bin mir sicher: Gott hält für uns alle einen guten Weg bereit!
Ich würde mich sehr freuen, mit Ihnen gemeinsam meinen Abschied
zu feiern. Der Gottesdienst findet am Samstag, den 25. Juli um
14.00 Uhr in der Christuskirche statt. Im Anschluss daran geht es mit
einem Empfang am oder im Kirchlichen Zentrum weiter.
Mit den besten Segenswünschen,
Ihr Thomas Bovenschen

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  → Gottesdienste
30 Minuten für die Seele in
St. Jakobus Nonnenhorn
samstags, 6. Juni, 20. Juni, 11. Juli, 18. Juli,
jeweils 18 Uhr
Am Ende der Woche zur Ruhe kommen.
Sich inspirieren lassen durch Musik und
gute Worte. Weit werden für Gott. Von Ostern
bis Oktober in der Regel alle zwei Wochen.
Andacht auf der Gerberschanze und im Park der Toskana
Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr, auf der Gerberschanze
Sonntag, 12. Juli, 9.30 Uhr, im Park der Toskana
Die Andacht im Juli findet am Sonntag nach dem Stadtfest statt.
Da die Stände vom Vortag zur Gottesdienstzeit abgebaut werden
müssen, wird die Andacht im Park der Toskana direkt neben der
Seebrücke gefeiert.
Gottesdienst auf der Weißensberger Halde
Sonntag, 14. Juni, 10.30 Uhr
Schon seit vielen Monaten freut man sich auf Draußen-Gottesdienste
im Sommer. Die Kirchengemeinde St. Verena-Versöhner lädt herzlich
dazu ein. Wer gerne dabei ist, möge eine Sitzgelegenheit, eine Decke
oder einen Stuhl mitbringen. Es stehen aber auch ein paar Sitzgele-
genheiten zur Verfügung. Bei Starkregen wird der Gottesdienst in
St. Verena gefeiert.
Gottesdienst mit Lobpreisband
Jeden dritten Sonntag im Monat, 10.30 Uhr, Christuskirche
21. Juni
Die Füße auf Erden, das Herz im Himmel –

von den zwei Dimensionen eines Lebens als Christ
19. Juli
Die Ortsgemeinde als Hoffnung Gottes für unsere Welt –

von der Verheißung und Zukunftsperspektive für den Leib Christi
Ökumenischer Gottesdienst zum Kinderfest in Bodolz
Samstag, 27. Juni, 14 Uhr, im Garten des Kindergartens
„Im Obstgarten“
„Kindärfäscht!“ So freuen sich die Kinder in Bodolz. Da gehört ein
ökumenischer Gottesdienst im Freien unbedingt dazu – mit vielen
Kindern in Dirndl oder Lederhose, mit Blumen im Haar oder am
Stock. Gemeindereferentin Birgit Kästner und Pfarrerin Ulrike Lay
feiern den Gottesdienst.
Nachdenkzeit in der Leonhardskapelle
Sonntag, 19. Juli, 10.30 Uhr, Leonhardskapelle in Bad Schachen
Die Nachdenkzeit greift die Legenden des Heiligen Leonhard auf:
Ketten sollen gelöst und Gefangene be-
freit werden, Tiere brauchen „Nothelfer“.
Wer tritt heute an seine Stelle? Wer hilft
unschuldig Gefangenen in den Kerkern
der Diktatoren? Wer sieht die Qual der
Tiere, die Opfer unseres Konsums?
Ketten lösen? Illusion, Möglichkeit,
christliche Aufgabe? Die musikalische
Begleitung übernehmen die Lindauer
Bläser.
Ökumenisches Friedensgebet mit Muslimen
Donnerstag, 23. Juli, 19 Uhr, in den Friedensräumen
Gläubige verschiedener Weltreligionen beten gemeinsam um den
Weltfrieden. Alle, die mitbeten wollen, sind herzlich eingeladen.
Im Anschluss gibt es einen Snack.
Bodensee-Gottesdienst mit den Lindauer Bläsern
Sonntag, 26. Juli, 10 Uhr, auf dem Campingplatz in Zech
Der Bodensee-Gottesdienst auf dem Campingplatz in Zech findet
wieder am letzten Juliwochenende statt. Da es im Sommer rund
um den Campingplatz oft Parkschwierigkeiten gibt, kommen Sie am
besten zu Fuß – vom Eingang aus einfach Richtung See.

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„Lindau hoch“ – Gottesdienste am Kinderfest 2026
Am Mittwoch, 29. Juli, finden folgende ökumenische
Kinderfestgottesdienste statt:
7.10 Uhr
St. Maria Königin des Friedens
7.10 Uhr
St. Verena
7.15 Uhr
Christuskirche
8 Uhr
St. Stephan
Bitte beachten Sie die Ankündigungen in der Tagespresse.
  → Pilgern
Ins Weite schauen, den Atem spüren, kurze Zeiten der Stille
genießen, an besonderen Orten innehalten, über ein Wort Gottes
nachdenken – all das ist beim Pilgern möglich.
Pilgerwanderung rund um den Hirschberg 
Samstag, 27. Juni, 9 Uhr, Treffpunkt Parkplatz an der Christuskirche
In Privatautos (in Fahrgemeinschaften oder Eigenregie) geht es zum
Pfänderparkplatz. Dort beginnt und endet der Rundweg. Sie brau-
chen: Im Rucksack ausreichend Trinken und Brotzeit, wettergerechte
Kleidung, Sonnen- bzw. Regenschutz und festes, eingelaufenes
Schuhwerk. Gehzeit einschließlich aller Pausen: ca. 4 – 5 Stunden,
400 Höhenmeter, maximal 20 Teilnehmende. Nina und Robert
Kranz freuen sich mit Pfarrerin Margit Walterham auf die Weg­
gemeins